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Schwarze Immigranten in Israel:

Schwarze Immigranten in Israel: "Geh und lebe"

Gutes Flüchtlingsdrama

Die großen Konstanten im Afrika der 80er-Jahre waren Krieg und Dürre, die zu Hungersnot, Vertreibung und Tod führten. Dazu gab es religiöse Konflikte - der schwarze Kontinent war die Hölle auf Erden. Mit der "Operation Moses" retteten Israel und die USA 1984 zumindest einige tausend äthiopische Juden vor dem sicheren Tod. Die Bürgerkriegsflüchtlinge wurden in Nacht- und Nebelaktionen in das Heilige Land ausgeflogen - wer nicht jüdisch war, durfte nicht mit. Radu Mihaileanu ("Zug des Lebens") erzählt in seinem mit vielen Publikumspreisen ausgezeichneten Drama "Geh und lebe" (2005), das die ARD nun wiederholt, die Geschichte eines neunjährigen Jungen, der sich als Jude ausgeben muss, um zu überleben.

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50 Cent macht eine gute Figur in

50 Cent macht eine gute Figur in "Get Rich Or Die Tryin'"

Mittelmäβiger Gangsterfilm

Jim Sheridan erkannte offenbar, woran der Eminem-Film "8 Mile" (2002) krankte: Es war nie so recht klar, ob das nun ein Biopic, ein Drama oder ein Musikfilm sein sollte. Der US-Regisseur positionierte "Get Rich Or Die Tryin'" (2005) deshalb klarer. Musik ist hier nie der Inhalt, und was der düsteren Vergangenheit von Rapstar 50 Cent entnommen ist, bleibt ebenfalls offen. Es geht um ein Leben, das eben nicht so linear verlief, wie es ein flüchtiger Griff auf die Biografie impliziert und das viel mit HipHop, aber auch viel mit Kriminalität zu tun hatte. Was verblüfft: 50 Cent, der zu den bestbezahlten Musikern der Welt zählt, spielt die Rolle des Marcus mit Demut und taugt so durchaus als Beispiel für den American Dream, für den Gangsta Rap im Allgemeinen nach Sicht amerikanischer Konservativer wohl eher eine Gefahr darstellt. ProSieben zeigt den semiautobiografischen Film, der in Deutschland immerhin 420.000 Zuschauer in die Kinos lockte, nun als Free-TV-Premiere.

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Der erste Teil der

Der erste Teil der "Saw"-Reihe revolutionierte das Horror-Genre

Überwältigender Horrorfilm

Nichts für schwache Nerven! - Das sagt man ja schnell mal so dahin. Aber nie war diese Warnung so wahr wie hier. "Saw" (2004) avancierte nicht umsonst zum noch jungen Kultfilm des neuen Sägeblatt-Horrors, wie er etwa auch in den "Hostel"-Filmen mit Inbrunst zelebriert wird. Auch wenn Jigsaw, der unglaublich perfide und grausame Killer, längst im Jenseits ist, lief zu Jahresbeginn schon "Saw V" in den Kinos, und der schnitt mit hierzulande weit über 500.000 Besuchern für ein derartiges Nischenthema gar nicht mal so schlecht ab. Kein Wunder, dass schon über den nächsten "Saw"-Streifen spekuliert wird. ProSieben erinnert nun noch einmal an den schrecklichen, aber durchaus grandiosen Anfang.

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Auch die Star-Power kann

Auch die Star-Power kann "Wild Wild West" nicht retten

Schlechter Comedy-Western

Früher, als der Duke noch durch die Prärie ritt und dort für Recht und Ordnung sorgte, war der Staub des Wilden Westens noch so nah, dass er dem Zuschauer förmlich zwischen den Zähnen knirschte. Als Ober-Cowboy John Wayne dann Ende der Siebziger ging, starb mit ihm langsam das Genre. Filme wie "Der mit dem Wolf tanzt" reanimierten es Anfang der Neunziger nur kurzzeitig. 1999 wagte sich Regisseur Barry Sonnenfeld an eine völlig neue Interpretation des Themas. Nicht weniger als sechs Autoren vermischten im Drehbuch von "Wild Wild West" Elemente des Westerns mit Science-Fiction, Action und Komödie. ProSieben wiederholt das Experiment nun zur besten Sendezeit.

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Ben Affleck ist der blinde Superheld

Ben Affleck ist der blinde Superheld "Daredevil"

Mittelmäβige Comic-Verfilmung

Die jüngste Co-Produktion von Jennifer Garner und Ben Affleck heißt Seraphina Rose Elizabeth, ist drei Monate alt und hat die ersten Abschüsse durch Paparazzi bereits hinter sich. Auch Schwester Violet Anne (3) ist ein gerne abgelichtetes Motiv. Doch nicht alles, was "Bennifer" gemeinsam anpacken, gelingt so gut wie die beiden süßen Mädels. Für weniger Verzückung in der Öffentlichkeit sorgte eine frühe, damals noch rein berufliche Zusammenarbeit: die Comic-Verfilmung "Daredevil" (2003), die ProSieben nun wiederholt. Der blinde Superheld war nicht annähernd so erfolgreich wie seine Marvel-Kollegen "Spider-Man" und Co. - wenn man vom familiären Glück der Familie Affleck einmal absieht. 2005 wurde geheiratet.

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