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Fiktive Geschichte, realer Hintergrund:

Fiktive Geschichte, realer Hintergrund: "Sie wusste zuviel"

Gutes Politdrama

Journalisten, die in Russland investigativ gegen die Regierung schreiben, müssen um ihr Leben bangen. Ein Name, der stellvertretend für die bereits ermordeten Medienvertreter steht, ist der von Anna Politkovskaya. Im Oktober 2006 wurde die Journalistin erschossen. Sie hatte wiederholt über die Verbrechen der russischen Soldaten während des Tschetschenienkrieges berichtet: Folter, Mord und Korruption. Das beklemmende französische Drama "Sie wusste zuviel", das ARTE jetzt erstmals ausstrahlt, nimmt Politkovskayas Ermordung zum Anlass, um die Situation der verfolgten russischen Journalisten an einem fiktiven Einzelschicksal aufzuarbeiten.

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Götz George ist

Götz George ist "Der Totmacher"

Mittelmäβiger Psychothriller

Schon das Wort spricht für sich. Totmachen - das klingt unbeholfen, da schwingt die Hilflosigkeit eines Getriebenen, eines Gezeichneten mit. So war es eine zutiefst gestörte Psyche, die den homosexuellen Fritz Haarmann zum Killer werden ließ. 1924 gestand er, 24 junge Männer getötet zu haben. Das psychiatrische Gutachten, das die Frage der Zurechnungsfähigkeit klären sollte, wurde bei dem renommierten Professor Ernst Schultze in Auftrag gegeben. Mehr als sieben Jahrzehnte später wurde sein Bericht Grundlage für Romuald Karmakars Film "Der Totmacher" (1995), der 1996 mit drei Bundesfilmpreisen (Götz George als Bester Hauptdarsteller) ausgezeichnet und für den Oscar vorgeschlagen wurde.

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Johnny Depp sucht

Johnny Depp sucht "Die neun Pforten"

Mittelmäßiger Okkult-Thriller

Er will es tatsächlich noch einmal tun: Im Gegensatz zu Keira Knightley soll Johnny Depp auch in der vierten Episode des "Fluch der Karibik"-Kassenschlagers wieder an Bord sein. Ohne den schrägen Captain Jack Sparrow, den der heute 45-Jährige da kultiviert hat, hätte das Ganze wohl auch wenig Sinn. Als nächstes von Johnny Depps zahlreichen neuen Leinwandprojekten läuft in Deutschland "Public Enemies" an: Ab 6. August wird er dann auch hier als Staatsfeind John Dillinger von Christian Bale als FBI-Agent gejagt. In einer gänzlich ungewohnten Rolle - aber brillant wie eh und je - ist der vielseitige Depp im Thriller "Die neun Pforten" (1999) von Roman Polanski ("Rosemaries Baby", 1968) zu sehen, den Sat.1 nun wiederholt.

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Kann man wieder und wieder schauen:

Kann man wieder und wieder schauen: "Pulp Fiction"

Überwältigender Tarantino-Film

"Es war einmal im von Nazis besetzten Frankreich ..." - So beginnt der Trailer von Quentin Tarantinos nächstem Kinofilm. Am 20. August lässt der Ausnahme-Regisseur seine "Inglourious Basterds" auf der großen Leinwand los. Der Auftrag von Brad Pitt, Eli Roth, Til Schweiger und Co. lautet: Nazis töten! Sicher ist: Ein herkömmlicher Kriegs-Film erwartet das Publikum nicht. Vielmehr verspricht Tarantino eine Art Spaghetti-Western im Zweiten Weltkrieg. Welches Genre auch immer: Zartbesaitete sollten das Werk jedenfalls meiden. Ebenso wie Tarantinos brutalen Kultfilm "Pulp Fiction" (1994), den vox nun abermals ausstrahlt.

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Dani Levy macht sich in

Dani Levy macht sich in "Mein Führer" über Hitler lustig

Mittelmäßige Satire

Über die Frage, ob man diesen Film machen durfte oder nicht, kann man geteilter Meinung sein. Und so wurde 2006 bereits im Vorfeld heftig über "Mein Führer - Die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler" diskutiert, was sich nicht zuletzt positiv auf die Besucherzahlen auswirkte. Rund 800.000 Leute wollten die umstrittene Parodie auf Hitler sehen, in der der 2007 verstorbene Ulrich Mühe ("Das Leben der Anderen") seine letzte Kinorolle spielte. ARTE zeigt Dani Levys Werk nun in einer Free-TV-Premiere. Im Anschluss daran setzt sich das Magazin "Paris, Berlin - Die Debatte" mit der Frage "Was darf Satire?" auseinander (22.30 Uhr).

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