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In "The Hole" erleben vier Teenager die Hölle

Sehr spannender Teen-Slasher

"The Hole" ist ein Teenslasher der etwas anderen Art: Statt wie üblich einen durchgeknallten Psychopathen mit Messer und Maske auf Meucheltour zu schicken, sorgen in Nick Hamms Romanadaption von 2001, die ProSieben nun wiederholt, klaustrophobische Elemente, psychologische Verwirrspielchen und blutige Effekte für jede Menge hässlicher Gänsehaut.

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"Ring - Das Original" ist besser als die Remakes

Das war der Anfang der Asia-Horror-Welle

Den Kick-off für eine Asia-Horror-Welle im Kino besorgte ein Japaner: Hideo Nakata führte das Genre 1998 in eine neue Ära. "Ring" hieß der Film, der Angst, Schrecken und Videotapes zu einem Kabinett des Grauens verband. Er war in Japan so erfolgreich, dass es mehrere Fortsetzungen, TV-Serien und US-Remakes gab. Vor allem die Hollywood-Produktionen mit Naomi Watts in der Hauptrolle erreichten das Publikum hierzulande. "The Ring" hatte 2002 in Deutschland eine Million Kino-Zuschauer. 3sat zeigt nun im Rahmen der Themenwoche "Im Fokus: Japan" das Original.

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Fellinis kontroversester Film:

Fellinis kontroversester Film: "Stadt der Frauen"

Surrealistische Drama-Komödie mit Marcello Mastroianni

Falls es ihm je unklar war: Ende der 70er-Jahre hatte auch Federico Fellini begriffen, wer in Wahrheit das schwache Geschlecht ist. Der italienische Filmemacher, der nach Kriegsende im Neorealismus begann, um immer mehr ins Opulente, Satirische und Groteske abzuschweifen, drehte 1979 einen seiner kontroversesten Filme - einen Abgesang auf den südländischen Machismo. In "Stadt der Frauen" trug Fellini den tobenden Geschlechterkampf auf dem Feld des Surrealismus aus und verscherzte es sich mit allen. Das Erste zeigt den satirischen Rundumschlag pünktlich zum 90. Geburtstag des großen Italieners, der 1993 verstarb.

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Teil 1 der legendären Doku

Teil 1 der legendären Doku "Shoah"

Die tiefgründigste Aufarbeitung des Holocaust

"Das Gerüst des Films ist die Radikalität des Todes. Ist letztendlich die Vernichtung", sagte Claude Lanzmann nach der deutschen Erstaufführung seiner neuneinhalbstündigen Dokumentation "Shoah" (Forum des Jungen Films, Filmfestspiele Berlin 1986), der sicherlich genauesten und tiefgründigsten Arbeit, die es über die Vernichtung der Juden, die "Shoah", gibt. Das Werk ist ein Meilenstein in der Geschichte des Dokumentarfilms - wegen des extremen Willens zur Genauigkeit, dem Bekenntnis zum Detail. Lanzmann nimmt sich in seinem Interviewfilm Zeit für die Opfer, aber auch für die Täter, deren Taten er durch seine intensive, nie moralisierende Befragung zu Wort kommen lässt. Dass er dabei manchmal über die Grenzen des Erlaubten hinausgeht und die Täter mit versteckter Kamera filmt, holt den Film aus der "nur" passiven Trauerarbeit heraus in die Aktion. Dem Zuschauer wird bewusst, dass die Wahrheit nicht einfach auf der Straße liegt (zweiter Teil am Mittwoch, 27.01, 20.15 Uhr).

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In Wolfgang Petersens

In Wolfgang Petersens "Poseidon" geht ein Schiff unter

Und Kurt Russell ist mit am Bord

Und wieder einmal geht ein Schiff unter. Diesmal jedoch muss niemand über 90 Minuten darauf warten, wie es noch bei "Titanic" der Fall war. Hier werden keine Charaktere eingeführt, keine Standesunterschiede aufgezeigt, keine Beziehungen entwickelt. Nein, hier geht nur ein Schiff unter. Nach wenigen Minuten ist die Monsterwelle da, das Fest an Bord ist zu Ende. Wolfgang Petersen, der deutsche Regisseur, der sich bislang gut darauf verstand, Actionelemente auf der Basis echter Geschichten zu erzählen ("Air Force One", "Troja"), reduzierte "Poseidon" (2006) auf das Wesentliche. RTL zeigt den Film nun als Wiederholung, nachdem er sein Debüt im Ersten feierte.

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