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Fernsehprogramm

Themenabend: Werwolf - Das Tier im Menschen

Themenabend: Werwolf - Das Tier im Menschen

Sehr interessanter Themenabend mit Spielfilmen und Dokus über den Glauben an Werwölfe

Das heutige Bild des Fabelwesens Werwolf wurde vor allem durch eine reihe von Hollywood-Produktionen geprägt. Doch die Mythen und Sagen über Werwölfe sind sehr alt. Der Werwolf ist nach ihnen ein blutdürstiger Mensch, der sich nachts bei Vollmond in ein Tier, meistens einen Wolf, verwandeln kann und seine Menschenopfer zerreißt oder sogar frisst. Ein Bund mit dem Teufel wurde oft als Grund für diese Verwandlung geglaubt. Der Werwolfglaube spielte bei den Hexenverfolgungen im Mittelalter ebenfalls eine Rolle: Da waren es die Männer, die unter Werwolf-Beschuldigungen litten. Es gibt aber auch neuere Lesarten des Mythos: Harry Potters Lehrer Remus Lupin z.B. ist ein Werwolf, doch er ist harmlos und ein Sympathieträger. Der Facettenreichtum dieses uralten Glaubens hat ARTE dazu inspiriert, ihm einen ganzen Themenabend mit dem Namen „Werwolf - Das Tier im Menschen“ zu widmen.

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Stolz und Vorurteil

Stolz und Vorurteil

Gut inszenierter, doch langatmiger Kostümfilm nach Jane Austens Roman, mit Keira Knightley in der Hauptrolle

Jane Austens Bücher trugen stets die schlichte Verfasserangabe: „by a Lady“. Aus der Sicht einer „Lady“ porträtierte sie auch die Sittenlandschaft im England des späten 18. und frühen 19. Jahrhunderts und insbesondere die Stellung junger lediger Frauen der höheren bürgerlichen Schicht. Diese kommentierte sie scharf in ihren Romanen und schuf zahlreiche Charaktere moderner Frauen, d.h. Frauen, die ihren eigenen Weg statt des ihnen vorgeschriebenen gehen wollten. In ihren Werken bewies die britische Schriftstellerin nicht nur eine gute Beobachtungsgabe, mit deren Hilfe sie die menschliche Natur aufs Korn nahm, sondern auch die Fähigkeit, Liebesgeschichten elegant und intelligent zu erzählen. Die Verfilmung ihres Romans „Stolz und Vorurteil“ von 2005 wurde für 4 Oscars nominiert. Keira Knightley spielt die Hauptrolle in dem Kostümfilm, der nun als Free-TV-Premiere von RTL ausgestrahlt wird.

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Basic Instinct

Basic Instinct

Paul Verhoevens legendärer Erotik-Thriller mit Sharon Stone und Michael Douglas

Das ist bis heute ihre berühmteste Rolle: Sharon Stone als Männer verschlingende Sex-Bombe mit gefährlichem Charme in „Basic Instinct“. 1992 sprengte der erotische Thriller die Kinokassen weltweit. Er hatte einfach alles, was zu einem guten Thriller gehört: überraschende Wendungen, einen mysteriösen Mord, in dem zu viele Leute auf geheimnisvolle Weise verwickelt zu sein scheinen, eine umwerfend schöne und clevere Verdächtige und einen Polizisten, der ihrer erotischen Macht unterliegt. Das bedrohlich-kühle Flair und die unterschwellige Erotik der Inszenierung haben bis heute nichts von ihrer Wirkung verloren. Doch dass das nur einmal funktionieren konnte, zeigte das Sequel „Basic Instinct 2“ im Jahr 2006: Nur 275.000 Zuschauer lockte der zweite Teil des Thrillers in die deutschen Kinos.

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Psycho

Psycho

Alfred Hitchcocks Horrorklassiker von 1960 und seine zwei neueren Sequels

Eine ganze Woche und 70 Kameraeinstellungen brauchte Alfred Hitchcock, um den legendären Mord in der Dusche von „Psycho“ zu drehen. Diese Szene sollte später zu einer der berühmtesten in der Kinogeschichte werden. Sonst war es Hitchcocks Anliegen, den Film billig aussehen zu lassen: Er drehte ihn extra nur mit seiner Fernsehshow-Crew und zwar in Schwarz-Weiß. Die Kosten betrugen nur $800.000, was selbst im Jahr 1960, als der Horror-Shocker gedreht wurde, sehr wenig war. Und doch machte gerade „Psycho“ Hitchcock unsterblich: Er gilt bis heute als der beste Horrorfilm aller Zeiten. Seine zwei Sequels („Psycho II“ und „Psycho III“, konnten nicht an die Größe von Hitchcocks Original heranreichen. Und doch zeigt ARD alle drei Filme hintereinander, dem Meisterwerk eine ganze „Psycho“-Nacht widmend.

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Army go home

Army go home

Bitterböse Militär-Posse mit Joaquin Phoenix in der Hauptrolle

Die bis Ende der 80er Jahre ca. 350.000 in Deutschland stationierten amerikanischen Soldaten hatten ein angenehmes Leben. Da sie vorwiegend dafür da waren, um ganz einfach Präsenz zu zeigen, schlugen sie sich die Zeit mit unsinnigen Manövern und Drogen tot. Das ist die Sicht des australischen Regisseurs Gregor Jordan, der in seiner bitteren Militär-Posse „Army go home“ aus dem Jahr 2001 die GIs als unfähige, gelangweilte Soldaten mit verkümmerten Funktionen darstellt. 3sat wiederholt nun die derbe Satire mit Joaquin Phoenix („Quills“, „Walk the Line“) in der Hauptrolle.

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