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Liebe mich, wenn du dich traust

Liebe mich, wenn du dich traust

Außergewöhnlicher, bittersüßer Liebesfilm mit Oscar-Preisträgerin Marion Cotillard

Julien und Sophie haben etwas gemeinsam: Probleme schon im zarten Kindheitsalter. Sie, das polnische Einwandererkind, wird in der Schule oft beleidigt und gedemütigt. Er hat eine krebskranke Mutter. Zusammen trotzen sie der Realität, indem sie anfangen, alles als Spiel zu sehen. Ständig müssen sie Bedingungen erfüllen, Wetten eingehen, sich an erfundene Regeln halten. Als sie langsam erwachsen werden, werden die Spiele immer ernster und die Wetten immer gewagter. Aber sie verschwinden nicht. Mit „Liebe mich, wenn Du dich traust“ schuf der belgische Regisseur Yann Samuel im Jahre 2003 einen außergewöhnlichen Liebesfilm. Mit Marion Cotillard, die für ihre Rolle als Edith Piaf im Biopic „La Vie En Rose“ den Oscar gewann, und Guillaume Canet ("Zusammen ist man weniger allein") ist das bittersüße Liebesmärchen sehr gut besetzt.

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About a Boy

About a Boy

Sehr sympathische und originelle Komödie mit Hugh Grant

Kinderloses Single-Dasein: Darauf schwören viele jüngere Menschen. Doch kann es sich auch im Alter bewähren? „Warum nicht?“, heißt die Antwort, die die Komödie „About a Boy“ von 2002 liefert. Will (Hugh Grant) ist 38, lebt allein und ist froh darüber. Er ist reich und selbstzufrieden, hat eine schicke Single-Wohnung und eine riesige CD-Sammlung, fein säuberlich geordnet. Nicht alphabetisch, versteht sich. Denn Will ist smart und stilvoll. Der auf Nick Hornbys Bestseller basierende Film erzählt auf eine sympathisch unbefangene Weise von der langsamen Annäherung zwischen Will und einem zwölfjährigen Jungen (Nicolas Hoult), ohne jedoch dabei zum Kitsch-Melodram zu werden, wie es oft bei Geschichten dieser Art (und bei Hugh Grant) der Fall ist.

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THX 1138

THX 1138

George Lucas` stilprägender SciFi-Klassiker von 1970

„Es war einmal Science Fiction“, so heißt eine Filmreihe, die auf ARTE am Montag, den 09.06., mit dem Sci-Fi-Klassiker „THX 1138“ anfängt. Die von George Orwells Antiutopie „Nineteen Eighty-Four“ inspirierte Zukunftsvision inszenierte „Star Wars“-Regisseur George Lucas im Jahr 1970 mit Robert Duvall in der Hauptrolle. Es war Lucas` Langspielfilmdebüt. Die Welt des 25. Jahrhunderts ist völlig standardisiert: Die Menschen werden mit Beruhigungsmitteln abgefüllt und auf diese Weise gefügig und willenlos gemacht; ihre einzige Bestimmung ist die Arbeit für das System; Gefühle sind nicht gestattet. Liebe ist ein ganz besonderes Verbrechen in der roboterhaften Zukunftsgesellschaft, da sie am allerwenigsten kontrolliert werden kann. 2004 wurde der stilprägende SciFi-Klassiker „THX 1138“ digital restauriert und überzeugt nun mit noch besseren Bildern.

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Alles über meine Mutter

Alles über meine Mutter

Pedro Almodóvars exzellentes Drama von 1999, das Penélope Cruz berühmt machte

Selten wurde ein Film mit so viel Kritikerlob und Preisen überhäuft. „Alles über meine Mutter“ wurde 1999 in Cannes für beste Regie ausgezeichnet, bei den Oscars 2000 räumte er in der Kategorie „Bester ausländischer Film“ ab, und den Golden Globe bekam er auch noch. Der spanische Regisseur Pedro Almodóvar schaffte es sowohl bei „Alles über meine Mutter“ als auch bei seinem Film „Volver“ von 2006, einen Bogen zwischen Independentfilm und Hollywood-Erfolg zu schlagen. Für ihre Rolle als HIV-Infizierte bekam Penélope Cruz, die bis zu diesem Zeitpunkt nur in Spanien bekannt war, internationale Anerkennung. Sympathische Charaktere, eine bewegende Geschichte, starke Dialoge und Almodóvars außergewöhnlicher Sinn für Humor zeichnen das exzellente Melodram aus.

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Rubljovka - Straße zur Glückseligkeit

Rubljovka - Straße zur Glückseligkeit

Preisgekrönte Doku über Russlands berühmtestes Reichen-Viertel

Man hat viel über den Moskauer Kreml gelesen und gesehen. Doch wo und wie wohnt Russlands einflussreiche Oberschicht? Die Rubljovo-Uspenskoje Chaussee ist eine berühmte Strasse, die vom Zentrum der russischen Hauptstadt hinaus in die Provinz-Idylle führt. Im Volksmund als „Rubljovka“ bekannt, repräsentiert diese Strasse die Macht der Reichen Russlands. Wer sich hier eingerichtet hat, der hat es geschafft: Er gehört zu den ganz Grossen im Land der Extreme. Reiche Staatsmänner (darunter auch Putin), Showstars, Wirtschaftsbosse und erfolgreiche Auftragskünstler teilen sich die prächtige „Rubljovka“-Gegend und leben dort, abgeschirmt vom Rest der Welt durch die Verkehrspolizei, den Sicherheitsdienst und bewaffnete Wachleute. Dieses Bewachungsbataillon versuchte auch mehrmals, die Regisseurin Irene Langemann bei ihrer Arbeit zum Dokumentarfilm "Rubljovka - Straße zur Glückseligkeit" (2006) zu behindern. Ihr wurde gedroht, denn einfach so filmen darf man in der Gegend, in der ein Grundstück bis über 20 Millionen Dollar kostet, natürlich nicht. Der preisgekrönte Dokumentarfilm, dem trotz der Schwierigkeiten doch sehr private Einblicke in diese bizarre Gemeinschaft gelungen sind, kommentiert das Geschehen nicht, sondern lässt die Einwohner des „Miniatur-Versailles“ selbst zu Wort kommen. ARTE zeigt das beeindruckende Gesellschaftsporträt nun als Erstausstrahlung im Original mit Untertiteln.

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