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Neue Platten

"The Malevolence Of Mando Diao 2002-2007"

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Gute Mischung aus bekannt und unbekannt

Alle Jahre wieder. In den Monaten vor Weihnachten werden Alben beworben, deren Titel einem doch irgendwie bekannt vorkommen. Wen wundert's, denn selten sind die Alben neu. Die Vorweihnachtszeit wandelt sich mehr und mehr zur "Resterampe" für die Megaseller des Sommers oder die Lieblinge der vergangenen Jahre. Neu aufgelegt, gemastert, designt - meist handelt es sich dabei um bloße Augen- oder besser Ohrenwischerei. Die CDs gleichen bisweilen eins zu eins jenen, die bereits zu Hause im Regal stehen. Doch wer seinen Lieben "The Malevolence Of Mando Diao" unter den Weihnachtsbaum legt, gibt ein Top-Christkind ab.

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Wird 2010 ein gutes Jahr für die Musik werden?

Wird 2010 ein gutes Jahr für die Musik werden?

Massive Attack, Linkin Park, Arcade Fire und Sade sind nur einige der Namen, von denen Neues zu erwarten ist

Dass 2009 einmal mehr ein Jahr verdienter Pop- und Rockgrößen werden würde, stand eigentlich fast schon vorher fest. Denn wer Ende des letzten Jahres einen Blick in die Zukunft wagte, konnte bereits neue Alben von Bruce Springsteen, U2 und Depeche Mode kommen sehen. Und jene Superstars erfüllten die in sie immer gesetzten Erwartungen auch auf vorbildliche Art und Weise. Für 2010 wird man sich als Pophellseher etwas schwer tun. Denn ein Blick auf die zu erwartenden Alben des neuen Jahres fällt bislang vergleichsweise noch etwas mager aus. Doch ein Zeichen der Krise? Wahrscheinlich nicht. Denn einige sichere Highlights sind bereits auszumachen - mit viel mehr darf gerechnet werden.

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Cute Lepers machen auf

Cute Lepers machen auf "Smart Accessoires" klassischen Punk

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Power-Punk-Pop a la Ramones

Ihr Debütalbum "Can't Stand Modern Music" ergatterte den Preis für das beste Punk-Album bei den Independent Music Awards 2008 - einer Art "Grammy" für Indie-Rock und -Pop. Auf den Lorbeeren haben sich die Cute Lepers zum Glück nicht ausgeruht, denn ihr neuer Longplayer "Smart Accessories" legt noch einen drauf: Die Songs klingen vielschichtiger, das Tempo wird variiert und ein paar niedliche Backgroundsängerinnen sowie eine kleine Schar unaufdringlicher Bläser geben dem Album die Legitimation zur nächsten ernsthaften Entwicklungsstufe.

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"Stronger With Each Tear" ist nicht Mary J. Bliges beste Platte

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Eine atemberaubende Stimme in einem Mix aus HipHop und Soul

Kleine Diamantohrringe, perfektes Make-up und eine klassisch toupierte Kurzhaarfrisur: So, wie sich Mary J. Blige im Booklet ihres neunten Studioalbums "Stronger With Each Tear" präsentiert, könnte sie glatt als First Lady durchgehen. Wären da nicht die Tattoos auf der kaffeebraunen Haut der 38-Jährigen. Sie versteckt sie nicht. Sie gehören zu ihr wie ihre Kindheit in der Bronx, ihre lang zurückliegende Drogenvergangenheit und ihre fantastische Stimme. Und sie erinnern daran, dass Mary J. Blige das wohl stabilste Bindeglied ist, das HipHop und Soul zusammenhält. Nach wie vor.

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Alicia Keys macht auf

Alicia Keys macht auf "Element Of Freedom" Pop statt Soul

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Reich ausgestattet und fett produziert

Natürlich ist von der Intimität alter Tage nicht mehr viel übrig geblieben. Die Klavierläufe, die Songs wie "Falling" ausmachten und deren Verhaftung im Soul der 70er-Jahre, all das ist eigentlich schon seit dem letzten Studioalbum "As I Am" passé. Und "The Element Of Freedom" geht, was den Aufwand in Sachen Produktionsarbeit betrifft, noch einen Schritt weiter. Wie so oft kann man diesen Paradigmenwechsel zweifach lesen: Einmal ist die Öffnung zum Pop eine Erhöhung der eigenen Allgemeingültigkeit und eine Emanzipation aus dem so oft als rein schwarze Musikrichtung wahrgenommenen Soul. Andererseits verwischt die Glätte die Konturen, die gute Stücke nun einmal brauchen, manchmal doch sehr auf Alicia Keys' viertem Album.

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