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Rosenstolz: Das grosse Leben

Rosenstolz: Das grosse Leben

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Das neue Album ist stiller und gleichsam reifer als alle zuvor

Wenn man eine Jahreszahl finden möchte, die Rosenstolz von einem wie auch immer zu definierenden Untergrund in den Mainstream hob, dann ist das wohl 1998. Vorher irgendwie zumindest in den Köpfen der Öffentlichkeit so etwas wie die Szeneband der Queer-Community, und plötzlich im Vorentscheid zum Schlager-Granz-Prix. "Herzensschöner" fiel allerdings durch, "Piep Piep Piep" vom albernen Guildo Horn macht das Rennen. Trotzdem: Für das Phänomen Rosenstolz war dieser Auftritt von Bedeutung und ein Fundament für den großen Erfolg der letzten Jahre. Nach einer kurzen Auszeit erscheint nun mit "Das große Leben" ein neues Studioalbum.

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Bad Religion: Live at the Palladium

Bad Religion: Live at the Palladium

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Die erste Live-DVD erfüllt die hohen Erwartungen

Die 80-er haben nicht nur neonfarbene Spandex-Leggins, Vokuhila und Modern Talking hervorgebracht. Im Jahr 1980 begann im sonnigen Kalifornien die Geschichte einer Band, die der Inbegriff von US-Punk und Wegbereiter vieler Nachwuchs-Bands werden sollte. Bad Religion blicken inzwischen auf 25 Karrierejahre zurück. Aus den Kids von früher sind erwachsene Herren geworden. Sänger Greg Graffin würde rein äußerlich auch als Postbote oder Immobilienexperte durchgehen. Doch der Schein trügt. Von ihrer Energie und Coolness haben die sechs Musiker in all den Jahren nichts eingebüßt. Die "Jungs" rocken immer noch 100 Prozent. Davon kann man sich nun auch ganz bequem vom heimischen Wohnzimmersessel aus überzeugen - schließlich sind wohl auch etliche Fans der Ur-US-Punk-Combo nicht mehr die allerjüngsten. Also schön zurückgelehnt und gestaunt: Die erste Konzert-DVD von Bad Religion heißt "Live At The Palladium" und ist erwartungsgemäß großartig.

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Jean Michael Jarre: Solidarnosc Live

Jean Michael Jarre: Solidarnosc Live

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Der Elektropopstar feiert die Welt und die Welt mit ihm

Jean Michel Jarre wusste schon immer, wie er sich in am besten in Szene setzen kann. Der in Lyon geborene Franzose ist ein Meister der Superlative, gab schon Konzerte an geschichtsträchtigen Orten, zu denen oftmals mehr als eine Million Menschen kamen - zur 850-Jahr-Feier in Moskau waren es sogar 3,5 Millionen. Sein letztes Großprojekt führte ihn nach Polen, an die Ostseeküste. Dort, wo 1980 der Zerfall des Ostblocks begann: 25 Jahre nach Gründung der ersten freien Gewerkschaft in den sozialistischen Staaten feierte Jarre die Solidarnosc, ihren ehemaligen Chef Lech Walesa und ein bisschen auch sich selbst. Das Konzert, am 26. August 2005 aufgenommen, gibt es nun auf DVD.

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Fehlfarben: die neue CD

Fehlfarben: die neue CD "26 1/2"

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Die Punkopas gratulieren sich selbst - Haben sie Grund genug dazu?

Das neue Fehlfarben-Album ist zunächst mal eine gute Idee. Anstatt das verpasste 25-jährige Bandbestehen mit einem schnöden Best-Of oder einer konventionellen Tribute-Platte zu feiern, ist den deutschen Punk und Wave-Heroen hier eine äußerst kreative Aufarbeitung der eigenen Bandgeschichte geglückt. Mit einer nach langer Tour gut geölten Bandmaschine spielten die Fehlfarben ihre Lieblingstitel noch einmal neu ein. Danach wurde die Gesangsspur von Peter Hein entfernt und durch die Stimmen prominenter Gastsänger ersetzt.

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Cypress Hill: Greatest Hits from the Bong

Cypress Hill: Greatest Hits from the Bong

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Egal, wie oft man sie schon gehört hat: Die Songs vom Zypressenhügel hauen den stärksten Ruffneck um

Totenköpfe und Wasserpfeifen, Beats, deren Basslines von unten wummern, das mächtige Stimmorgan Sen Dogs und der peitschende, einzigartige Flow von B-Real: Cypress Hill halten nun seit über 17 Jahren an einem Style fest, der ihnen über Genre-Grenzen hinaus einen Stammplatz im Musik-Kosmos gesichert hat. Dass die Beats über Jahre hinweg von dem selben Produzenten (DJ Muggs) stammen, spielt dabei eine ebenso große Rolle, wie die Einbindung von verzerrten Rock-Riffs oder Latino-Grooves. "Greatest Hits From The Bong" ist nur die logische Konsequenz ihres Schaffens, und der Verdacht der dreisten Geldmacherei, geht, angesichts der zeitlosen Note ihres Sounds, in Rauch auf.

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