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The Whitest Boy Alive bleiben auf

The Whitest Boy Alive bleiben auf "Rules" dem Minimalismus treu

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Erstklassiger House-Pop zum Chillen

The Whitest Boy Alive sind eine Band aus Berlin, auch wenn ihr bekanntestes Mitglied der Norweger Erlend Øye ist. Als Teil der Kings of Convenience rief er vor acht Jahren eine neue Jugendbewegung aus: die Ruhe. Leise, bedächtige Popmusik erlebte eine Hochphase. Acht Jahre später erscheint nun das zweite Album von Øyes Seitenprojekt The Whitest Boy Alive (schwer zu sagen, ob die überhaupt noch Projekt oder schon längst Hauptband ist). Es heißt "Rules", und es ist genauso leise wie alles, was Erlend Øye bisher gemacht hat. Und: mindestens genauso toll.

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Grandmaster Flash zeigt sich in

Grandmaster Flash zeigt sich in "The Bridge" zu zahm

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Mittelmäßiger HipHop

Seine ersten Plattenspieler besorgte sich Joseph Saddler vom Schrottplatz. Als er 1976, als 18-Jähriger, mit seinen Experimenten (Cutting, Backspinning) an den Plattentellern begann, steckte das Genre, für dessen Bekanntwerden er hauptverantwortlich war, noch in den Kinderschuhen. Mit "The Message" schuf Grandmaster Flash zusammen mit The Furious Five 1977 einen Hit, der heute zum Kanon der HipHop- und zugleich Pop-Historie zählt. Noch immer reist der inzwischen 51-jährige Veteran um die Welt und beglückt seine Anhängerschaft mit der Urform des DJings. 25 Jahre nach seinem letzten Studioalbum präsentiert der Meister seines Fachs jetzt "The Bridge". Aber so bedeutsam der DJ für den HipHop auch ist, die Konzeption eines Albums zählt nicht zu den Stärken von Joseph Saddler.

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Fulminantes Comeback: The Prodigy mit

Fulminantes Comeback: The Prodigy mit "Invaders Must Die"

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Überwältigende Elektrobeats

Klar, die Band und Hardcore-Fans argumentieren anders. Beide bestreiten, dass The Prodigy überhaupt jemals weg waren. Zugegeben: Es gab Singles, ein Best-Of- und ein reichlich unnötiges Album, das Mastermind Liam Howlett ohne seine Bandkollegen fertigstellte. Aber "Invaders Must Die" ist dennoch in vielerlei Hinsicht ein Comeback der Elektro- und Big-Beat-Pioniere der 90er-Jahre. Das - wie so viele andere Rückkehrversuche einstiger musikalischer Innovatoren - die Hörerschaft spalten dürfte.

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M. Ward liefert in

M. Ward liefert in "Hold Time" Musik zum Träumen

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Sehr melodische und schwärmerische Americana-Songs

Sollte M. Ward irgendwann sein definitives Meisterwerk vorlegen, wird das vermutlich niemanden mehr überraschen als ihn selbst. Klammheimlich hat sich der beflissene Songwriter aus Portland über die Jahre zu einer nennenswerten Größe zeitgenössischer Americana gemausert. Dabei wirken Wards Studioalben immer nur wie Nebenprodukte einer ungestümen Kreativität, mit der sich der von den Kollegen bestaunte Gitarrist auch gerne mal in Seitenprojekten austobt. "Post-War" war 2006 so etwas wie seine Durchbruchsplatte, zumindest wurde sie von der Kritik einhellig gefeiert. Geht es gerecht zu, dann wird der Nachfolger "Hold Time" nicht schlechter wegkommen.

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Mando Diao wirken in

Mando Diao wirken in "Give Me Fire" erwachsener

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Kein Album der Schweden war bisher so vielfältig und interessant

Fünf Schweden mit schwarzen Lederjacken, guten Frisuren, rebellischer Attitüde und einer ausgeprägten Leidenschaft für Garagen-Rock und Retro-Sounds. Wer wollte, brauchte für Mando Diao kaum mehr als einen Satz (zu verschwenden). Beim Versuch ihr fünftes Album "Give Me Fire" auf einen so kleinen Nenner zu bringen, wird man sich schwer tun. Egal ob als skeptischer Kritiker oder als eingeschworener Fan.

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