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Buckethead - Shadows Between The Sky

Buckethead - Shadows Between The Sky

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Buckethead – Shadows Between The Sky

Buckethead ist ein Phänomen. Ihm gelingt, was nur wenige Musiker schaffen – sich mit jeder Platte zugleich neu zu erfinden und sich dennoch treu zu bleiben. Dass seine avantgardistischen Gitarrenexperimente dazu noch höchst hörbar sind, ist mehr als ein Bonus. Die vier Alben, die er allein 2009 veröffentlicht hat – neben mehreren Kollaborationen, Band-Projekten und einer ausgedehnten Tour, versteht sich – waren ein Parforceritt durch Stile und Ideen, von mainstreamtauglichem Songwriting bis zum Klangtornado für Les-Paul-Fetischisten.

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OK Go liefern in

OK Go liefern in "Of The Blue Colour Of The Sky" coolen Pop

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Interessante Songs, die aber nicht hängen bleiben

Überschwänglich produzierter, über alle Kai-Mauern dieser virtuellen Welt flutender Wall-Of-Sound-Pop. Überall quillt er heraus, überschwemmt das Web und ballt sich in den Facebooks, Myspaces und Twitters zu einem reißenden Sog zusammengesetzter Eindrücke zusammen. Die Pop-Agenda 2010 hält an ihren interdisziplinären Dogmen fest: Das globalisierte Bunt des Mainstream-Pop schält sich wie feines Karamell von den Songs, versüßt unseren Gehörgang, muss aber dennoch kompatibel für alle alternativ denkenden Musikkonsumenten sein. Vorhang auf für OK Gos "Of The Blue Colour Of The Sky".

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Massive Attacks

Massive Attacks "Heligoland" ist fast schon wieder Pop

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Nicht mehr so visionär, aber immer noch gut

Vor einigen Wochen sorgte das britische Duo für Wirbel: Massive Attack veröffentlichten ein extrem freizügiges Video zum Song "Paradise Circus". Sofort gab es Mutmaßungen in den Boulevardmedien, dass Grant "Daddy G" Marshall und Robert "3D" Del Naja damit gezielt provozieren und auf sich aufmerksam machen wollten. Nötig haben die beiden das sicher nicht. Und wer sich noch an das Video zu ihrem wohl größten Hit "Teardrop" erinnert: Auch der dort gezeigte singende Fötus war bereits Geschmackssache. Was nicht für "Heligoland" gilt: Auf ihrem fünften Album arbeiten die TripHop-Pioniere zwar nicht mehr visionär, sieben Jahre nach ihrem letzten Longplayer aber immer noch auf der Höhe der Zeit.

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Sades

Sades "Soldier of Love" birgt keine Überraschungen

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Etwas aufgesetzt und offensiv romantisch wie immer

Die Sache bei Sade ist folgende: Ihre Songs klingen so, wie eine teure Wohnung aussieht. Wie eines dieser Lofts, die man sich nie leisten können wird. 220 Quadratmeter in London, New York oder Düsseldorf. Im obersten Stock, mit verglasten Flanken, die den Blick bis weit ins Hinterland wandern lassen. Mit Designermöbeln und einer offenen Küche, die so viel kostet wie ein Oberklassefahrzeug. Der Moment, an dem in einem Sade-Song das Saxofon zum Solo ansetzt, ist vergleichbar mit dem Herabdimmen der indirekten Schlafzimmerbeleuchtung. Sade-Songs sind offensiv romantisch. Und genau deshalb wirken sie manchmal etwas aufgesetzt. Das ist auch auf "Soldier Of Love" so.

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Kesha ist ein Party-

Kesha ist ein Party-"Animal"

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Rotziger und frecher Pop, allemal besser als Lady Gaga

Ihre Zähne putzt sich Kesha mit Jack Daniels, ihre Nächte verbringt sie tanzend, aber ihre Droge ist die Liebe. Kein Wunder, dass Courtney Love jüngst ihre Muttergefühle für diese junge Dame entdeckte: Wild, aggressiv, rotzig, aber ganz ganz tief im Inneren doch verletzlich, präsentiert sich Kesha auf ihrem Debütalbum, das passenderweise "Animal" heißt. 100-prozentig autobiografisch sollen ihre Songs sein - falls das stimmt, dürfte sich bald nicht nur Courtney Love Sorgen um die 22-Jährige machen.

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