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Bloc Party - Intimacy

Bloc Party - Intimacy

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Schlägt wie eine Explosion ein: Satte Gitarren, stampfende Beats und elektronische Samples

Die Kakofonie setzt schnell ein. Und sie wird während des gesamten Albums bleiben. Ein paar Momente Ruhe nur stehen am Anfang, dann explodiert "Ares" förmlich, der erste Song auf dem neuen Bloc Party-Album "Intimacy", das nach zweimonatigem Online-Vertrieb nun auch auf physikalischen Datenträgern erhältlich ist. Der Kriegsgott also eröffnet ein Album, dessen Titel Nähe verspricht. Das ist ein Widerspruch, ein scheinbarer aber nur. "I Want To Declare A War" singt Kele Okereke. Doch hinter der martialischen Ankündigung von Massaker und Blutbad steckt dieselbe kühle Poesie, mit der Bloc Party auch die ersten beiden Alben so unvergesslich machten. Nur dass sie jetzt noch mehr elektronisiert wurde und stärker auf Kontraste setzt.

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Jazzanova - Of All The Things

Jazzanova - Of All The Things

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Angenehmer Mix aus Soul, HipHop und Latin-Jazz

Streng genommen ist "Of All The Things" erst das zweite "richtige" Jazzanova-Album in zehn Jahren. Was nicht wundernimmt, versteht das Berliner DJ- und Produzentenkollektiv seine Musik doch hauptsächlich als im Clubkontext angesiedelt. Zahlreiche Maxi-Singles, Compilations und Remixe - am bemerkenswertesten dabei sicherlich ihre Wiederaufbearbeitung von Aufnahmen des renommierten Blue Note-Labels - legen davon Zeugnis ab.

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Tom Morello The Nightwatchmen - The Fabled City

Tom Morello The Nightwatchmen - The Fabled City

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Der Gitarrist von Rage Against The Machine bietet einen aufregenden Mix aus Blues, Pop und Folk-Rock

Der US-Wahlkampf kommt so langsam aber sicher in seine heiße und entscheidende Phase. Jeder halbwegs prominente Künstler, der was zu sagen hat, ist dieser Tage auf den Beinen, natürlich für Barack Obama. R.E.M., Bruce Springsteen und der allgegenwärtige Michael Moore schwadronieren durchs Land der unbegrenzten Möglichkeiten und versuchen auch die desinteressiertesten Bürger für das Voting zu begeistern. Mittendrin im Geschehen, oft auch mit Mr. Moore gemeinsam, steht Tom Morello: der Mann, der bei Rage Against The Machine seit jeher die Saiten wie kein anderer zum Glühen bringt.

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The Pack A.D. - Funeral Mixtape

The Pack A.D. - Funeral Mixtape

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E-Gitarre, Schlagzeug und Gesang: Die zwei Frauen rocken kompromisslos hart nach dem "White Stripes"-Prinzip

Wem die mehr oder weniger größeren Veränderungen im Sound der White Stripes und der Black Keys nicht so willkommen waren, der darf ab jetzt zum passenden Gegenmittel greifen, das sich The Pack A.D. nennt. Die beiden Damen aus Vancouver werkeln auf ihrem zweiten Album "Funeral Mixtape" mit der gleichen Ausrüstung wie ihre berühmteren Kollegen herum, also mit E-Gitarre und Schlagzeug in der einfachen Ausführung. Doch ihren düsteren Blues spielen die Ladies meist räudiger und kompromissloser. Wenn Becky Black in die Saiten langt und dazu ihr messerscharfes Organ in den Äther ballert, bleibt kein Auge trocken. Das ist der Soundtrack für alle Biker- und Südstaaten-Spelunken von Anchorage bis Rio de Janeiro und von Flensburg bis Rosenheim.

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Ani DiFranco - Red Letter Year

Ani DiFranco - Red Letter Year

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Folklieder mit Tiefgang und einer einzigartigen Stimme

"Ich habe ein neues Mantra", freut sich Ani DiFranco in "Don't Forget To Have Fun!" Diese nicht mehr ganz taufrische Erkenntnis versucht die früher zugegebenermaßen sehr unspaßige New-Folk-Stilikone Ani nun auf ihr neues Album "Red Letter Year" zu bannen. Aber sie schafft es dann doch nicht, lustige Spaßsongs zu produzieren. Glücklicherweise.

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