Miike Snow liefern in "Miike Snow" Indie-Pop zum Träumen

Schöne Melodien zwischen niedlich und verzerrt
In Schweden ist alles möglich. Die zwei Erfolgsproduzenten von Bloodshy and Avant schnappten sich kurzerhand den sehr smarten Songwriter Andrew Wyatt aus New York und zauberten unter dem Namen "Miike Snow" mal eben ein Hitalbum zwischen allen Nischen.
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Flaming Lips entdecken in "Embryonic" den Lärm wieder

Herrlich ziellos und zerfasert
Dass der Lärm in der Geschichte der Flaming Lips eine nicht zu unterschätzende Rolle spielt, wird angesichts sinfonischer Großtaten wie "The Soft Bulletin" (1999) oder "Yoshimi Battles the
Pink Robots" (2002) gerne mal vergessen. Man denke nur an wunderbare Krachpop-Hymnen wie "She Don't Use Jelly", die die Lips eigentlich erst zu dem werden ließen, was sie heute sind: Teil des Alternative-Konsens. Nun ist das mittlerweile über 15 Jahre her. Frontmann Wayne Coyne sieht heute so distinguiert aus, dass er auch als Weinhändler in einer englischen Kleinstadt oder als Literaturprofessor einer Ivy-League-Universität durchgehen könnte. "Embryonic" ist vielleicht genau deshalb das Biest, das es ist.
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Der düstere Indie-Rock passt perfekt zu "Twighlight - New Moon"

Selbst Thom Yorke steuerte einen neuen Titel bei
Die größte Überraschung wäre wohl gewesen,
Muse nicht in der Trackliste zu finden. Schließlich gäbe es ohne die britische Band weder den Roman "New Moon - Bis(s) zur Mittagsstunde" noch dessen Verfilmung, geschweige denn den bereits lang vor Kinostart (26.11.) erscheinenden Soundtrack: "Es gibt Emotionen, Szenen und Handlungsstränge in diesem Buch, die aus
Muse -Songs geboren wurden und ohne deren Genie nicht existieren würden", formulierte Autorin Stephenie Meyer in der Danksagung ihrer "Twilight"-Fortsetzung, die nach Teenieherzen und Bestsellerlisten nun bald die CD- und Kinocharts erobern dürfte.
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Miley Cyrus' "The Time Of Our Lives" ist bloß Marketing

Nur 8 lieblos zusammengeworfene Songs
Miley Ray Cyrus ist eine Verkaufsmaschine. Alles, was mit ihr oder der Kunstfigur Hannah Montana zu tun hat, lockt den Kids die letzten paar Cent aus der Sparbüchse. Und normalerweise bietet die 16-Jährige aus Nashville/Tennessee ja auch feinen Pop mit leichtem Rockeinschlag, für den sich wenigstens das Taschengeld lohnt. Sie feiert eben mit ihren Fans eine ausgelassene Party, so geschehen und gehört auf ihrem letzten Album "Breakout". Nun hat Miley inzwischen aber einen so proppenvollen Terminkalender, auf den selbst ein Auto-Firma-Manager neidisch sein müsste. Vielleicht lässt deshalb die Länge von "The Time Of Our Lives" zu wünschen übrig.
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Mit "For My Friends" melden sich nun auch Blind Melon wieder

Sehr altmodisch, aber sympathisch
Pearl Jam,
Alice In Chains, jetzt Blind Melon. Wäre kaum noch verwunderlich, wenn im Zuge dieses kleinen 90er-Alternative-Revivals der letzten Wochen auch noch Soundgarden Reunion feiern würden. Aber dass Blind Melon sich mit "For My Friends" nach 13 Jahren zurückmelden, ist eine bemerkenswerte Seltsamkeit. Erstens starb Sänger Shannon Hoon 1995, zweitens hat die Band ihren Alternative-Rockpop kaum weiterentwickelt. Dann lieber noch mal das Video zu "No Rain" anschauen.
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