Mit "For My Friends" melden sich nun auch Blind Melon wieder

Sehr altmodisch, aber sympathisch
Pearl Jam,
Alice In Chains, jetzt Blind Melon. Wäre kaum noch verwunderlich, wenn im Zuge dieses kleinen 90er-Alternative-Revivals der letzten Wochen auch noch Soundgarden Reunion feiern würden. Aber dass Blind Melon sich mit "For My Friends" nach 13 Jahren zurückmelden, ist eine bemerkenswerte Seltsamkeit. Erstens starb Sänger Shannon Hoon 1995, zweitens hat die Band ihren Alternative-Rockpop kaum weiterentwickelt. Dann lieber noch mal das Video zu "No Rain" anschauen.
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Shakira sucht in "She Wolf" nach neuen Klängen

Etwas moderner, aber nicht wirklich authentisch
Auch
Shakira selbst muss es erkannt haben: Alleine auf einem sexy Hüftschwung und dem dazu passenden Latin-Pop lässt sich auf Dauer keine Karriere aufbauen. Denn auf ihrem neuen Album "She Wolf" wagt die Kolumbianerin einen Ausfallschritt auf dem ihr angestammten Dancefloor, schüttelt ihr langes, blondes Haar zu Rhythmen und Beats aus aller Welt. Das ist vielleicht kein so großer und Karriere fördernder Schritt wie ihre Entscheidung, nach anfänglichen Erfolgen in Lateinamerika nicht mehr spanisch, sondern englisch zu singen. Aber definitiv ein richtiger.
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Glatt gebügelt: M. Careys "Memoirs Of An Imperfect Angel"

Für jeden was dabei und für keinen genug
Ein bisschen was für jeden: Das, so sagt Mariah Carey selbst, stecke in "Memoirs Of An Imperfect Angel". Wenn man die Aussage ein bisschen auf ihren Wahrheitsgehalt abklopft, bleibt natürlich nicht viel davon übrig. Denn das zwölfte Studioalbum der 39-Jährigen dürfte sich zwar verkaufen wie geschnitten Brot. Aber kaum bei all denjenigen punkten, die mit diesem so glatt gebügelten Mix aus getragenen Pop und pompösem R&B nicht arg viel anfangen können - zumal Mariah Carey und ihr Team eine der größten Sünden der Produktionsgegenwart in die Platte einfließen lassen: In "Standing O" hört man plötzlich Autotune. Das ist der Effekt, der schon bei Cher so nervte und in der Black Music dank heftigem Einsatz durch Genregrößen wie Akon oder
Kanye West inzwischen auch umstritten ist. Auch sonst scheint diesmal das Glätteeisen verstärkt zum Einsatz gekommen zu sein: So blank poliert, so artifiziell klang selbst Mariah Carey selten, so bemüht urban arbeitete sie ebenfalls noch nie.
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Xavier Naidoo sagt in 35 Liedern "Alles kann besser werden"

Das hat man alles schon mal gehört
Es ist ein gewagtes Unterfangen: Aber die Doppeltournee von
Xavier Naidoo und den Söhnen Mannheims, bei der die Acts in jeder Stadt an zwei aufeinanderfolgenden Tagen auftreten, macht sicherlich nicht nur aus logistischen Gründen, sondern vor allem auch für Fans Sinn. Etwas anders könnte es sich mit
Xavier Naidoos neuem Album verhalten. Schließlich sind keine drei Monate seit der Veröffentlichung des letzten Söhne-Mannheims-Werk vergangen, schon legt der Sänger mit "Alles kann besser werden" nicht weniger als ein konzeptionelles Dreifachalbum vor. Und angesichts der 35 Songs darf man sich ernsthaft fragen: Wie viel Naidoo braucht Deutschland?
Eine Antwort darauf zu finden, gestaltet sich nicht ganz einfach. Denn einerseits darf man seinen kreativen Output natürlich bewundern. Und auch wenn Naidoo sein angestammtes Terrain, den auf stets ansprechenden Beats basierenden Soul-Pop, nie ganz verlässt, so streckt er doch unentwegt und unbeirrt seine musikalischen Fühler aus, integriert hier HipHop, elektronische Songstrukturen und gar einfache Folk-Elemente in seine Musik.
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Diana Krall Europa-Tournee 2009
Eine seidig-samtene Stimme, schwer wie dunkler roter Wein
Gerade hat sie das neue Album von
Barbra Streisand "Love is the anwer" produziert, da kommt sie auch schon mit ihrem Trio und der neuen Deluxe Version des im März veröffentlichen Albums "Quiet Nights" auf ihrer grossen Europa-Tournee an vier Tagen nach Deutschland.
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