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Neue Platten

P. Diddy - Press Play

P. Diddy - Press Play

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Unbedeutendes Nebenprodukt

Die Internet-Community ist ein hervorragender Gradmesser für die Relevanz neuer Alben geworden. Wenn die Foren und Blogs gerippte Songs unters Volk werfen und schon lange vor Veröffentlichung über ein neues Album diskutieren, weiß man, dass der Tonträger sehnsüchtig erwartet wird. Bei Sean Combs, der sich mittlerweile Diddy nennt, und seinem neuen Album "Press Play" war das ... anders.

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The Police - Everyone Stares: The Police Inside Out (DVD)

The Police - Everyone Stares: The Police Inside Out (DVD)

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Exzellentes Porträt der 80er Jahre

Es ist das Jahr 1978. Es ist das Jahr von The Police. Es ist das Jahr von Stewart Copeland, dem Drummer der außergewöhnlichen Rockband. Denn Ende der 70-er, als die drei Briten (Copeland, Sting und Andy Summers) mit ihrem Überhit "Roxanne" ihren Durchbruch feierten, gönnte sich der damals Mittzwanziger Copeland ein spannendes Spielzeug: eine Super-8-Kamera. Bei Auftritten, beim Abhängen im Backstagebereich, bei rasanten Autofahrten zum nächsten Gig - das magische Gerät war stets dabei. Fast 30 Jahre später bearbeitete Copeland die Bänder, frisierte die Aufnahmen digital auf und hinterlegte aufgefrischten Sound. Entstanden ist ein einzigartiger Rückblick auf die Erfolgsgeschichte DER Rockband der 80-er: "Everyone Stares: The Police Inside Out".

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Yvonne Catterfeld - Aura

Yvonne Catterfeld - Aura

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Schmuse-Kuschel-Soul-Romantik

"Die Zeit ist reif, ich nehm' die Welt in meine Hand": Bescheidenheit ist offenbar nicht die Sache von Yvonne Catterfeld. Warum auch - mit ihrem letzten Studioalbum "Unterwegs" schoss sie direkt auf den Charts-Thron. Die Nummer-eins-Position dürfte ihr der zeitgleich veröffentlichende Robbie Williams diesmal vermasseln - gut verkaufen wird sich "Aura" dennoch. Denn 16 Songs lang singt sich Yvonne Catterfeld durch eine watteweiche Pop-Platte, die von Routiniers wie Alex Christensen, Mousse T. und sogar Max Herre produziert wurde. Das ist nicht unbedingt spannend, aber doch bemerkenswert - vor allem, wenn man daran denkt, dass Catterfeld am Anfang eher als ein weiterer singender Soapstar belächelt wurde.

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Robbie Williams - Rudebox

Robbie Williams - Rudebox

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Bemühtes Zwischenwerk

Eines vorweg: Die Erwartungshaltung so konsequent zu ignorieren, ist schon einmal eine großartige Leistung. Robbie Williams hätte es sich leicht machen können. Er hätte ein durchschnittliches Pop-Album aufnehmen können, mit durchschnittlichen Songs für durchschnittliche Menschen. Niemand hätte es ihm übel genommen. "Rudebox" ist eine Platte, die sich vom Durchschnitt abhebt, die mutig ist. Einige Songs sind großartiger Pop, andere Disco. Und ein paar, etwa die "Bongo Bong" betitelte Coverversion des Manu-Chao-Sommerhits "King Of The Bongo" oder der Schlusstrack "Summertime", sind einfach nur fürchterlich. Aber sei's drum. Robbie Williams macht auf diesem Album eine gute Stunde lang genau das, was er möchte, und das ist zumindest etwas sehr Seltenes.

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Thea Gilmore - Harpo's Ghost

Thea Gilmore - Harpo's Ghost

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Thea Gilmore eine ausdrucksvolle, vielseitige Stimme

Düster verpackt ist dieses Album - aus viel Schwarz und latent aggressivem Dunkelrot leuchtet das Gesicht von Thea Gilmore gespenstisch weiß heraus. Der verschattete Blick und der Schmollmund passen gut zu ihren scharfen Texten und ihrer selbstbewussten Musik. Nach dem Durchbruch mit dem Album "Avalanche" (2003) rollte die Lawine in Thea Gilmores Privatleben erstmal richtig zu Tal: Sie trennte sich von ihrem Label, von ihrem Freund, zwei Verwandte erkrankten schwer, und bei der britischen Singer / Songwriterin selbst wurde klinische Depression diagnostiziert. Nach dieser Zeit setzte sie nun "Harpo's Ghost" frei.

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