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Neue Platten

"Bang Your Head" - Die DVD zum Festival

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Haare voller Schwermetalle peitschen auf die Absperrgitter

Die 90er-Jahre sind vorbei, und die Freunde der gegepflegten Starkstromgitarre freut's. Denn in jener Dekade war Heavy Metal tot, erstickt in der eigenen Langeweile. Herkömmlicher Rock wurde plötzlich mit schiefem Blicke wahrgenommen, die Protagonisten der Stunde spielten ohne die große Industrie, aber mit allerhand Einflüssen. Grunge und Alternative Rock waren das Ding der Stunde, aber eben nur jener. Seit einigen Jahren sind die Verkaufszahlen im Metal-Bereich wieder respektabel, und die Fancrowd ist zurück. Die Doppel-DVD zum Festival "Bang Your Head", die 2005 mittgeschnitten wurde, zeigt das auf beeindruckende Art und Weise.

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Mia mit neuem Album -

Mia mit neuem Album - "Zirkus"

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Mia macht sich in ihrem eigenen Zirkus zur Lachnummer

Lustig. Der Themenkomplex Nationalstolz uferte ja in den letzten Fussballwochen so sehr aus, dass sogar Heiner Geissler genervt aufstöhnte, doch bitteschön nicht nur doof zu wedeln, sondern auch mal nachzudenken. Und der ist ja wirklich kein Antideutscher. Aber denken wir mal drei Jahre zurück. Damals erspielten sich Mia. eine gewisse Öffentlichkeit, indem sie sich schwarzrotgold kleideten und Deutschland unbedingt neu positionieren wollten. Sie schufen so eine Art linken Patriotismus, der seine Identität auch aus der deutschen Ablehnung der amerikanischen Außenpolitik heraus zog und vor allem eines war: etwas albern. Die Musik geriet zwischen den folgenden Grabenkämpfen etwas in den Hintergrund, was schade war: Denn zumindest "Hungriges Herz" war Musterbeispiel für die Mia'sche Fähigkeit, mehr als nur ordentliche Popsongs zu schreiben. Die ist irgendwie verschwunden. Auf "Zirkus" können Mia. weder schocken noch begeistern.

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James Dean Bradfield - The Great Western

James Dean Bradfield - The Great Western

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Ein gut gewürztes Stück Rock - Grossartig!

Nahdem die Manic Street Preachers zuletzt mit "Lifeblood" eher enttäuschten, hatte man wohl kaum damit gerechnet, dass James Dean Bradfield alleine das große Ding hinlegen könnte. Doch das Wissen um kreative Unabhängigkeit beflügelte den Sänger der walisischen Kultband offenbar. "The Great Western" ist ein großes Album. Es erzählt Geschichten und tut das auf eine verblüffend souveräne Art und Weise. Gleichzeitig, und das mag das Erfolgsrezept sein, verhehlt es keine Sekunde lang seinen Background.

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Eagles Of Death Metal - Death By Sexy

Eagles Of Death Metal - Death By Sexy

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Weniger Power als auch schon, aber immernoch stark

Die Eagles Of Death Metal - ein Jux sollte es am Anfang sein. Der Name der Band entstand im Suff, auch sonst nahmen es Jesse Hughes und Josh Homme mit ihrem kleinen Projekt eher von der ironischen Seite. Jede Menge "Peace, Love & Death Metal" versprachen die beiden auf ihrem ersten Album - und einmal reingehört erklärt der Titel alles, was diese schrägen Vögel ausmacht, denn von Musik der härteren Gangart war auf der Platte rein gar nix zu bemerken. Stattdessen dominierte rohes LoFi-Gebolze mit einem kräftigen Schuss Rock'n'Roll - was prompt den Geschmack einer nicht geringen Anzahl von Hörern traf. So ist es kein Wunder, dass jetzt - zwei Jahre nach dem ersten Release - der Nachfolger "Death By Sexy" vor der Tür steht und nur darauf wartet, auf Partys müden Rockern Beine zu machen.

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The Bright Lights & What I Should Have Learned - Die Duels mit neuem Album

The Bright Lights & What I Should Have Learned - Die Duels mit neuem Album

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Die Duels rotzen mit ihrem neuen Album grossartige Pop-Hymnen in den kurzwelligen Äther

Es sind gleich zwei Dinge, die bei Duels auffallen. Einmal ist da das Label. Die Band erscheint in Großbritannien bei Nude, und die hatten in ihrer Geschichte genau eine Gruppe unter Vertrag, die hieß Suede und schrieb Britpop-Geschichte. Der andere Aufmerker ist die Heimatstadt. Leeds. Da kommen die Kaiser Chiefs her, und neuerdings jede Menge anderer Bands, die auf Namen wie Cribs, The Long Blondes und Foreward Russia! hören. Der juvenile Trend-Popper wird Bescheid wissen. Duels klingen anders. "The Bright Lights & What I Should Have Learned" ist eine Verbeugung vor dem großen Pop der 90er-Jahre, aber auch vor David Bowie und den Psychedelic Furs.

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