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Neue Platten
Bonfire - Double X

Bonfire - Double X

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Sie haben aus den Fehlern des vergangenen Albums gelernt und sind zurück in voller Kraft.

"Short-lived heroes rap on MTV, clearance sale of Rock'n'Roll. A social disease for TV and radio". Hier ist jemand mächtig angepisst. Kämen die Worte aus dem Munde irgendeiner kleinen Nachwuchsband, sie wären wenig mehr denn Stammtisch-Geschimpfe. Aber bei Bonfire, da verstehen wir den Ärger. Sind sie doch nach den Scorpions die beständigste Formation des deutschen Hardrocks. Und eine, die mit "Double X" zurück zu alter Stärke findet.

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Cécile Verny Quartet - The Bitter And The Sweet

Cécile Verny Quartet - The Bitter And The Sweet

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Anspruchsvolle Barmusik echter Jazz-Pop-Spezialisten

"Ich habe jahrelang zwischen den Stühlen gesessen, fühlte mich nicht ganz wohl zwischen den Kulturen und Musiken." Cécile Verny ist an der Elfenbeinküste geboren, in Frankreich aufgewachsen und lebt nun in Freiburg. Eine kulturelle Last, die sie da trägt, sicher. Aber auf dem neuen Album ihres Quartetts, "The Bitter And The Sweet", hat sie daraus ein Geschenk gemacht. Wobei die afrikanischen Einflüsse so deutlich nicht sind.

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Mark Otis Selby: The Horse He Rode In On

Eine Musikkritik von Alfons MarianDas ist mal 'ne billige Produktion: Ein Gitarrist setzt sich einfach im Wohnzimmer vor den Recorder und spielt los. Später kommt das alles auf CD, das Booklet sieht auch eher nach einer Hobby-Arbeit aus - fertig! Wenn in dieser Kritik trotzdem dringend empfohlen wird, besagte Platte namens "And The Horse He Rode In On" zu hören, bleibt nicht viel übrig, woran das liegen kann: Ja, der Gitarrist, Mark Otis Selby, ist superb, und zwar am Instrument, als Sänger und als Songwriter. Es ist auch nicht so, dass er ein Amateur wäre. Der Mann aus Oklahoma hat schon mit Jeff Beck, B.B. King, Lynyrd Skynyrd und Robert Cray gespielt und mehrere Hitsingles geschrieben, unter anderem "There's Your Trouble", womit die New-Country-Frauen-Band Dixie Chicks ihren Durchbruch hatte. Sein Wohnzimmerspiel nun bewegt sich zwischen Blues und Western, aber immer mit eigenen und originellen Melodien. Eine Ahnung vom Repertoire geben die drei Cover-Stücke das Albums: "Down In The Flood" von Bob Dylan, "A Whiter Shade Of Pale" und die Jimi-Hendrix-Nummer "Little Wing". weiter >>

Neil Young: Living With War

Neil Young: Living With War

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Nicht durch die Blume, weder technisch, noch politisch

Neil Young nimmt kein Blatt vor den Mund. Das ist nichts Neues. "Living With War" kommt dennoch etwas überraschend. Die Welle der Entrüstung, der Anti-Kriegsplatten ebbte ja nach den US-Präsidentschaftswahlen vor zwei Jahren sehr schnell ab. Neil Young, der zuletzt auf "Prairie Wind" zärtlichen Folk spielte, scheint also ein neues Fanal zu setzen und veröffentlicht eine rohe Rock-Platte, die es dem Hörer nicht immer leicht macht, die aber trotzdem überzeugt.

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Dirty Pretty Things: Waterloo To Anywhere

Dirty Pretty Things: Waterloo To Anywhere

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Carl Barat glänzt oft, überrascht jedoch selten

Carl Barat hat es verblüffend schnell geschafft, aus der allgemeinen Wahrnehmung zu verschwinden - zumindest, was seine Rezeption als Musiker und eigenständiger Mensch betrifft. Man las von und über ihn, sicher. Aber all das bezog sich immer auf Pete Doherty, Ex-Kumpel, Ex-Kamerad bei den Libertines. Männerfreundschaft, Umarmungen, Schlägereien ... Jetzt haben die beiden nicht mehr so viel miteinander zu tun. Was Doherty macht, steht mittlerweile sogar in der Bild-Zeitung, dass er mit dem Babyshambles-Debüt "Down In Albion" eine großartige Platte veröffentlichte - vergessen. Jetzt, ein halbes Jahr später folgt Barat mit seiner neuen Band "Dirty Pretty Things" und "Waterloo To Anywhere".

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