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Cineastentreff Kino Film Inside - Film-News, Portraits und Interviews

Inside - Film-News, Portraits und Interviews

Maria Schell

Maria Schell

Notwendige Einsamkeit

(tsch) Es ist drei Jahre her, da hatte Maria Schell ihren letzten Auftritt. In Wien war das damals. Ihr Bruder Maximilian stellte dort bei der Premiere die Dokumentation "Meine Schwester Maria" vor. Ein offenes, herzliches, aber nicht beschönigendes Portrait jener Schauspielerin, die einst mit O.W. Fischer das Traumpaar des deutschen Films bildete, die nie das "Seelchen" sein wollte, als das man sie beschrieb und die darüber hinaus eine Künstlerin war, von der weit mehr bleibt als das leichte Kino, das sie populär machte. Im Alter von 79 Jahren starb Maria Schell am Dienstagabend auf ihrer Alm in Kärnten an den Folgen einer Lungenentzündung.

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Isabelle Huppert

Isabelle Huppert

Schmutzige Nihilistin

tsch) "Die Zusammenarbeit mit Isabelle ist eine wahre Herausforderung!" - Für andere Schauspielerinnen wäre dieses Lob aus dem Mund von Claude Chabrol das Ticket in die Arbeitslosigkeit. Aber es ist das Gütesiegel der "La Huppert". Ob sie sich von Chabrol, Provokateur Michael Haneke oder von Regieshootingstar Francois Ozon als eine der "8 Frauen" inszenieren lässt: Auf der emotionalen Klaviatur von zickig bis zu unterkühlt erotisch spielt Isabelle Huppert auf der Leinwand, am Set – und im Gespräch. Vielleicht reizte gerade das den Independentregisseur David O. Russell, der die Französin zu einem Ausflug in das Hollywoodkino überredete. Für seine anarchische Komödie "I Heart Huckabees" (Kinostart: 12. Mai) schlüpfte sie nicht nur in ein hautenges Lederkostüm, sondern auch in die Rolle der nihilistischen Existenzdetektivin Caterine Vauban. Diese will dem depressiven Umweltaktivisten Albert Markovski (Jason Schwartzman) die Sinnfreiheit und das Chaos des Universums vermitteln. Doch dann droht Albert, den weichgespülten Schicksalstheorien von Caterines Konkurrenz (gespielt von Dustin Hoffman und Lily Tomlin) zu erliegen. Die Verzweifelte greift zu extremen Maßnahmen …

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Maximilian Schell

Maximilian Schell

Der ewige Rebell

(tsch) 75 wird Maximilian Schell im Dezember. Andere lassen es in diesem Alter schon mal etwas ruhiger angehen. Nicht so der umtriebige Oscarpreisträger von 1962 ("Das Urteil von Nürnberg"). Schell lebt im permanenten Unruhestand. Eine Rolle in einem deutschen Fernsehfilm hier, eine Operninszenierung da - und dann ist der gebürtige Österreicher, der abwechselnd in Los Angeles und auf seinem Hof in Kärnten lebt, auch noch Professor für Schauspiel an der University of Southern California und Vater einer pubertierenden Tochter im besten High-School-Alter. Während er noch vor einigen Jahren ihm angebotene Drehbücher gleich reihenweise ablehnte, steht Schell zurzeit wieder regelmäßig vor der Kamera. In der ARD-Produktion "Die Liebe eines Priesters" spielt er einen Geistlichen - wieder einmal. Grund genug, sich mit dem künstlerischen Tausendsassa über sein Verhältnis zur Religion, sein Selbstverständnis als ehrwürdiger Professor und sein Patenkind Angelina Jolie zu unterhalten.

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Vinzenz Kiefer

Vinzenz Kiefer

Vince, der Date-Doktor

(tsch) Verzweifelt war er im Münchner "Tatort - Im Visier", sensibel und verletzlich in "Im Namen des Herrn" (beide 2003, ARD). Für diese Filme bekam Vinzenz Kiefer 2004 den Günter-Strack-Fernsehpreis verliehen - und trat damit in die Fußstapfen von Matthias Schweighöfer und Julia Hummer. Nun ist der blonde Lockenkopf in der ProSieben-Komödie "Plötzlich berühmt" (Donnerstag, 30. Juni, 20.15 Uhr) zu sehen. Der 26-Jährige spielt einen Stylisten, der anfangs zaudert, sich zu seiner Liebe zu bekennen. Wenn der gebürtige Hesse, der mittlerweile mit seiner älteren Schwester Dorkas - ebenfalls Schauspielerin - in Berlin lebt, seine Stimmungen in Worte fasst, wirkt er offen und natürlich. Er berichtet von seinem Job, seinen Wünschen und definiert das, was er ausstrahlt, ohne es zu wissen oder gar zu wollen: Coolness.

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Penélope Cruz

Penélope Cruz

Ich fühlte mich wie Indiana Jones

(tsch) Penélope Cruz hat schon vielen den Kopf verdreht. Den Fans ebenso wie Tom Cruise zum Beispiel. Ihr neuer Schwarm ist Matthew McConaughey, mit dem sie nun gemeinsam vor der Kamera stand. Gemeinsam drehten sie "Sahara - Abenteuer in der Wüste" (Start: 02.06.), ein Abenteuer, bei dem viel Sand aufwirbelt und einiges explodiert. Am Ende munkelte die Presse fleißig über Heirat. Penélope Cruz gibt sich verschlossen, sagt kein Wort über ihre neue Liaison. Dafür ist sie über sich selbst um so offener: Sie sei kein Party-Girl, verrät die 31-jährige Spanierin unter anderem im Interview. Weitere Gesprächs-Themen: die ewigen Fragen des Lebens und der Fluch der Schönheit.

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