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Cineastentreff Kino Film Inside - Film-News, Portraits und Interviews

Inside - Film-News, Portraits und Interviews

Christopher Nolan ist Regisseur des Jahres

Christopher Nolan ist Regisseur des Jahres

Sein neuestes Werk ist die Batman-Fortsetzung "The Dark Knight"

Ehre, wem Ehre gebührt: Christopher Nolan wird bei der "ShoWest"-Convention in Las Vegas (10. bis 13. März), einer der wichtigsten Filmtagungen der Welt, als Regisseur des Jahres ausgezeichnet.

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Natalia Avelon

Natalia Avelon

"Ich bin doch kein Star!"

Das nennt man dann wohl wirklich "angesagt": Über keine andere Schauspielerin wurde in so kurzer Zeit so viel gesagt und geschrieben wie über Natalia Avelon. Keine war im vergangenen Jahr präsenter als die attraktive Deutsch-Polin, die plötzlich alles auf einmal zu sein scheint: Schauspielerin, Covergirl, Popstar, Model, Stil-Ikone und omnipräsente Gesprächspartnerin. Ihr famoser Auftritt im Uschi Obermaier-Biopic "Das wilde Leben" liegt erst ein Jahr zurück, und er hat selbst gestandene Kulturredakteure zu pubertär anmutenden Schwärmereien ausholen lassen. Sie sei charmant, immer ein bisschen atemlos, so nahbar, warm und offenherzig, dazu humorvoll, mit sich selbst im Reinen, und sie stecke voller Lebenslust ... Überschwang im Überfluss. Natalia Avelon kann's recht sein. Sie scheint das Eisen schmieden zu wollen, so lange es heiß ist, freut sich über die neue Popularität, viele Angebote und Filmrollen und beteuert, fast erwartungsgemäß bescheiden, sie sei doch kein "Star". Im neuen rbb-"Tatort: Tod einer Heuschrecke" (Sonntag, 16.03., 20.15 Uhr im Ersten) spielt die 27-Jährige das Mädchen vom seriösen Edel-Escortservice mit glaubhafter Doppelbödigkeit.

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Roland Emmerich

Roland Emmerich

Erfolgreich gegen die Strömung schwimmen

Dieser Mann hat Millionen erwirtschaftet. Viele Millionen. Er hat ebenso viele Kinogänger mit seinen Effektfeuerwerken unterhalten, erstaunt und immer wieder neu überrascht. Trotzdem oder gerade deshalb ist Roland Emmerich, der nach Zahlen erfolgreichste Hollywood-Import aus Deutschland, durch und durch abergläubisch. Wenn er über seinen Erfolg spricht, dann nicht, ohne auf Holz zu klopfen. Die Pressspanplatte des Hoteltischs reicht ihm dafür keineswegs. Er springt auf, durchquert das Zimmer und klopft auf die Platte eines Antiktischs. Das Erfolgsrezept des 52-Jährigen liegt indes nicht in seinem Aberglauben, sondern in seiner Durchsetzungsfähigkeit. Auch seinen neuen Film "10.000 BC" (Kinostart: 06.03.), eine auf 75 Millionen Dollar geschätzte Blockbuster-Produktion, inszenierte er nach eigenem Gutdünken, nicht nach dem Willen eines mächtigen Filmstudios der Traumfabrik. Das Steinzeitspektakel erzählt von einem jungen Mammutjäger. Im Interview erklärt Roland Emmerich, warum Unabhängigkeit der Schlüssel zum Erfolg ist, wieso er im Grunde immer dieselbe Geschichte verfilmt und verrät, warum er sich selbst für einen Feigling hält.

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Natalie Portman

Natalie Portman

Ein Gespräch über Machtkämpfe in Hollywood, zu schnelles Erwachsenwerden und ... Pelz

Natalie Portman hat mit Mitte 20 bereits über 25 Filme gedreht. Darunter waren Kassenschlager globalen Ausmaßes wie die neuen "Star Wars"-Filme, ein Historienepos wie "Cold Mountain" oder eine Komödie wie "Mars Attacks!". Aber auch anspruchsvolles Programmkino wie Mike Nichols' "Closer", Zach Braffs "Garden State" und Milos Formans "Goyas Geister". Die beeindruckende Reife, die die gebürtige Israelin bei ihrer Rollenwahl zeigt, setzt sich auch im Privaten fort: Natalie Portman (26) ist das genaue Gegenteil des Kinderstarklischees. Dabei wurde sie bereits im Alter von 13 Jahren in ihrer Rolle als Mathilda in dem Killerportrait "Léon - Der Profi" an der Seite von Jean Reno weltbekannt. In ihrem neuen Film ist sie erneut in einer ungewöhnlichen Rolle zu sehen: Sie spielt in "Die Schwester der Königin" (Start: 06.03.) die ehrgeizige Anne Boleyn, die Heinrich den Achten bezirzt, um Königin von England zu werden.

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Todd Haynes

Todd Haynes

Regisseur Todd Haynes über sein kühnes Experiment "I`m Not There"

Mit seinen 47 Jahren hat Todd Haynes das Träumen nicht verlernt. Doch träumt der kalifornische Filmemacher disziplinierter als andere Menschen. Seine Welt ist die der Kunst, die mit Worten kaum zu fassen ist. Er versucht es daher mit Bildern. Seine große Leidenschaft für musikalische Karrieren hat er bereits eindrucksvoll in "Velvet Goldmine" dokumentiert und in ein Kunstwerk münden lassen. Nun kommt indes ein filmisches Experiment in die Kinos, an dem sich der Regisseur und Autor ("Dem Himmel so nah") leicht hätte verheben können: Keinem Geringeren als Bob Dylan wollte er mit "I'm Not There" (Kinostart: 28.02.) auf den Grund seiner künstlerischen Seele fühlen - und das ohne ihn jemals selbst getroffen zu haben. Wieso der Altmeister ihm dennoch den Segen gab und worin der Schlüssel zum Verständnis des episodischen Mysteriums liegt, erklärt Todd Haynes im Interview.

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