logo
Werbung;

Lyrik

Anton G. Leitner: Die Wahrheit über Uncle Spam...

Anton G. Leitner: Die Wahrheit über Uncle Spam...

…und andere Enthüllungsgedichte

Es gibt in Bayern Zeitgenossen, die sagen, sie verstünden Anton G. Leitners Gedichte nicht. Andere sitzen in Parlamenten oder Kirchenämtern und finden Leitners Gedichte „unchristlich“ und „nihilistisch“. Nichts davon stimmt, mal ganz von der Frage abgesehen, was an unchristlicher bzw. nihilistischer Lyrik schlecht sein soll. Braune Begriffe wie „volksfremd“ fielen ebenfalls. Nun legt Leitner höchstselbst nach – mit „Enthüllungsgedichten“.

» weiter lesen
Werbung;

Julia Mantel: dreh mich nicht um

Julia Mantel: dreh mich nicht um

Die Vergänglichkeit des Vergangenen

„vergeht / sich an vergangenem / zu schnell“ steht in Julia Mantels elegant-energetischer Handschrift auf dem Rücken ihres just im Fixpoetry Verlag erschienenen Gedichtbandes „dreh mich nicht um“. Die Verse stammen aus dem letzten Gedicht des Bandes, und der scheinbare Widerspruch zum Titel gibt die Richtung dieser einerseits sehr sanften, andererseits auch sehr direkten Poeme vor.

» weiter lesen
Andreas Noga: Lücken im Lärm

Andreas Noga: Lücken im Lärm

Inseln der Ruhe, und immer ein Du und ein wir

"Sehr geehrter Herr Heuer, nun ist es bereits zwei Wochen her, dass ich Ihnen meinen neuen Gedichtband geschickt habe. Leider ist noch immer keine Rezension erschienen, zumindest habe ich im Internet keine gefunden. Ich bitte dringend um Rückmeldung, wann und wo Ihre Rezension erscheinen wird. Mit freundlichem Gruß, ..." Solche Briefe und Mails bekomme ich in letzter Zeit mit schöner Regelmäßigkeit, und vielleicht war ich bislang zu diplomatisch. An dieser Stelle also mal die Diplomatie zur Seite gelegt und dem Verfasser der oben zitierten Mail in Anlehnung eines wunderbaren Songs von Nina Hagen so deutlich wie nötig zugerufen: Ich bin nicht Deine Rezensionsmaschine!

» weiter lesen
Alfons Petzold: 35 unterschlagene Gedichte

Alfons Petzold: 35 unterschlagene Gedichte

Gastbeitrag von Frank Milautzcki

1911 erschien der Band „Seltsame Musik“ mit sozial engagierter Lyrik von Alfons Petzold beim Wiener Verlagsbuchhändler Theodor Daberkow, der sich sonst eher humoristischen Vorträgen, Parodien, Travestien und Couplets verschrieben hatte, aber diesem offensichtlichen Dichtertalent aus den Gossen nicht widerstehen wollte, als eine reiche Förderin das Portemonnaie zückte und ihre „Unterstützung“ auf den Tisch blätterte.

» weiter lesen
Achim Wagner: flugschau

Achim Wagner: flugschau

Gedichte auf sanften Schwingen

Die Gedichte des in Köln und Ankara lebenden Lyrikers Achim Wagner sind von einer Sanftheit, die so tatsächlich nur sehr selten zu finden ist in der jungen modernen Dichtung. Sein neuester Band „flugschau“ eröffnet das Verlagsprogramm der Edition [sic] von Daniel Ketteler und Christoph Wenzel, die bereits für die gleichnamige Literaturzeitschrift verantwortlich sind. Wagners Buch setzt die Tradition der beiden Herausgeber fort, die stets auf der Suche sind nach hochwertiger Literatur abseits des Mainstreams – einer Literatur, die experimentierfreudig ist, Traditionen fortsetzt um sie aufzubrechen, und die mit ihrer sprachlichen und inhaltlichen Vielschichtigkeit deutlich heraussticht aus der Masse der oft viel zu austauschbaren Neuerscheinungen.

» weiter lesen
     

 
Werbung;