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Netzwelt
Neonazis im InternetWhite Pride und weiche BirnenEin Baby-T-Shirt, auf dem "White Pride" steht, ein Strampler mit "88"-Aufdruck, ein "Blood & Honor"-Kinder-Sweatshirt - was auch immer das faschistische Elternherz begehrt, in diesem Online-Shop wird es mit nur wenigen Klicks und ohne große Suche fündig. Denn die Betreiber der Seite sind "stolz Ihnen NS beeinflusste Kinderkleidung anbieten zu koennen". Dass das Internet einen riesigen Tummelplatz für Neonazis darstellt, ist kein großes Geheimnis: In einem Bericht bestätigte www.jugendschutz.net nun einen erneuten Anstieg der Anzahl rechtsgerichteter Internetangebote. Doch längst nicht alle lassen sich so einfach als solche enttarnen, wie der eben beschriebene Onlinevertrieb.» weiter lesen Anzeige
Cloud ComputingDie Wolke zieht aufDas Netz? Völlig veraltet. Denn jetzt kommt die Wolke. Cloud Computing ist die Zukunft, das meint zumindest Microsoft-Chef Steve Ballmer: "Cloud Computing wird künftig eine zentrale Rolle in der Informationstechnologie spielen" und "die Art und Weise, wie Computer benutzt und eingesetzt werden" grundlegend verändern. Am Ende der Entwicklung stehen möglicherweise keine Serverräume mehr im Firmenkeller und keine PCs mehr in den Arbeitszimmern, sondern lediglich noch ein Bildschirm mit Tastatur und Maus - und einer Verbindung in die "Wolke".» weiter lesen
Spassparteien machen enrstPolitik ist keine Lösung"Wat die nich' könn', dat kann ich auch", dachte sich Horst Schlämmer, nachdem er bei einer Reihe Politiker für das "Grevenbroicher Tagblatt" knallhart nachgefragt hatte. Erst kürzlich ließ der investigative Journalist die Bombe platzen: "Isch will Ihr nächster Bundeskanzler werden!", verkündete er seinen erstaunten Mitbürgern und wirbt bald selbst im Kino mit "Horst Schlämmer - Isch Kandidiere!" (Start: 20. August) für seine Horst-Schlämmer-Partei. Während die HSP jedoch nur ein Medienspektakel von und mit Hape Kerkeling und dessen Lebensgefährten Angelo Colagrossi darstellt, kämpft eine andere filmreife Partei mit harten Bandagen um ihre Anerkennung.» weiter lesen
Leichtathletik-WM 2009Die Sportler kämpfen, die Journalisten streitenVerdammt! Da steht schon der Bus. Mit Aktentasche unter dem Arm setzt der Mann im Anzug zum Sprint an - und stellt irritiert fest, dass auf dem Gehweg ein Kampfrichter seine Zeit stoppt. "Ganz Berlin trainiert für die Leichtathletik-WM 2009", verspricht der Spot, der online und im Fernsehen für das Sportereignis vom 15. bis 23. August wirbt. Ganz Berlin? Nein. Die taz macht nicht mit. Kurz bevor die ersten Startschüsse fallen, gab das Blatt bekannt, nicht über die Weltmeisterschaft berichten zu wollen. Während die Tagesszeitung das Thema Leichtathletik ausblendet, wird im Web umso fleißiger darüber getippt.» weiter lesen
SelbermachenPhysalisküchlein und twitternde Steinbacköfen"Haste was, biste was!" war gestern. Die uralte Maxime wird allmählich abgelöst von einer neuen Variante: Kannste was, biste was! Vielleicht liegt es an der Wirtschaftskrise, vielleicht auch einfach daran, dass es Spaß macht, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen. Fest steht jedenfalls: Selbstgemachtes wird zum Statussymbol. Anleitungen zur Eigeninitiative gibt es zuhauf im Web.» weiter lesen Weitere Artikel, die Sie interessieren könnten:
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