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Politische Kultur

„Deutschland schafft sich ab“: Die Sarrazin-Republik

„Deutschland schafft sich ab“: Die Sarrazin-Republik

Die Islamophobie ist in der Mitte angekommen

Thilo Sarrazin wird wahrscheinlich sowohl seine SPD-Mitgliedschaft als auch seinen Posten bei der Bundesbank verlieren. Während die Politik den Spalter Sarrazin so schnell wie möglich loswerden will, erhält er in Bevölkerungsumfragen bis zu 95% Zustimmung. „Deutschland schafft sich ab“ titelt Sarrazin – und die zahlreichen Umfragen der letzten Tage zeigen: er hat Recht…

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Der Zirkus Sarrazini

Der Zirkus Sarrazini

Wie eine Randfigur die Politik aufmischt

Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen ihn wegen Volksverhetzung. Die SPD distanziert sich vehement von ihm und legt ihm den Parteiaustritt nahe. Er selbst genießt die mediale Aufmerksamkeit angesichts der Veröffentlichung seines Buches „Deutschland schafft sich ab, in dem er auf dürrer Faktengrundlage gegen Menschen pöbelt, die er nicht kennt. Am Internationalen Literaturfestival Berlin will er nur teilnehmen, wenn man keine Kritiker auf ihn loslässt, die ihm seine Meinungen madig reden. Es geht um Bundesbankchef Thilo Sarrazin. Dabei ist er selbst eigentlich gar nicht so wichtig. Viel interessanter ist die Debatte, die um ihn tobt.

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Ein parlamentarischer Mob

Ein parlamentarischer Mob

Gastbeitrag von Uri Avnery

ALS ICH das erste Mal in die Knesset gewählt wurde, war ich entsetzt über das, was ich vorfand. Ich entdeckte abgesehen von wenigen Ausnahmen, dass der intellektuelle Inhalt der Debatten nahe Null war. Er bestand hauptsächlich aus Klischees, so wie man sie auch auf Allgemeinplätzen hören kann. Während der meisten Debatten war das Plenum fast leer. Die meisten Mitglieder sprachen ein vulgäres Hebräisch. Beim Abstimmen hatten viele Mitglieder keine Idee, worüber sie pro oder contra stimmen sollten – sie folgten nur den Ordern ihrer Partei.

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Grüne: Stromkosten zu hoch

Grüne: Stromkosten zu hoch

Stromkonzerne geben Einsparungen nicht weiter

Die Grünen bemängeln laut Medienberichten, dass die großen Stromkonzerne den Verbrauchern zu hohe Preise berechnen und Kostensenkungen nicht an die Kunden weitergeben. So hätten die Verbraucher allein im Jahr 2009 rund eine Milliarde Euro zuviel gezahlt, heißt es weiter.

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Loveparade: Fegefeuer der Eitelkeiten

Loveparade: Fegefeuer der Eitelkeiten

Loveparade Duisburg: Suche nach Schuldigen

21 Tote und rund 500 Verletzte – das ist die Bilanz der Love Parade 2010, einer Techno-Veranstaltung, die 1989 in Berlin ihren Anfang nahm und über zwanzig Jahre lang erfolgreich und ohne größere Zwischenfälle ablief. Die Suche nach den Schuldigen läuft. Veranstalter, Politiker, Polizei, alle stehen sie in der Kritik, und immer mehr kristallisiert sich heraus, dass das Unglück zu verhindern gewesen wäre.

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