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Prosa

Fatou Diome: Eingeborne zuerst

Fatou Diome: Eingeborne zuerst

Der alltägliche Rassismus

Dass rassistische Haltungen in Deutschland noch immer fest in der Mitte der Gesellschaft verwurzelt sind, ist kein Geheimnis, auch wenn es nach wie vor ein Tabu ist, das laut auszusprechen. Aber auch in Frankreich, dem Land von Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, sieht es nicht besser aus. Wie auch unsere hiesigen Rechts-Konservativen aus CDU und CSU ging deren Elysee-Pendant Sarkozy zuletzt mit ausländerfeindlichen Parolen auf Stimmenfang – und scheiterte zum Glück. Tiefere Einblicke gibt die aus dem Senegal stammende und in Straßburg lebende Autorin Fatou Diome in ihrem jüngst erschienenen Buch „Eingeborne zuerst!“

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Fariba Vafi: Kellervogel

Fariba Vafi: Kellervogel

Die Zwänge des Familienlebens

Das Iranbild in Deutschland ist von massenmedialen Klischees geprägt. Atomstreit und Sanktionen haben dazu geführt, dass jeder über ein Land spricht, dass kaum einer kennt. Mit ihrem Debütroman „Kellervogel“ setzt die Teheraner Autorin Fariba Vafi andere Akzente – und zeichnet ein beklemmendes Familienszenario, das an Alltagszwängen zerbricht.

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Nika Bertram: Ich sage blau

Nika Bertram: Ich sage blau

Die Zwischenwelt der Worte

Die studierte Anglistin und Informationswissenschaftlerin Nika Bertram aus Köln veröffentlichte 2001 bei Eichborn ihren Debütroman „Der Kahuna-Modus“ und begleitete das Werk mit einem selbst programmierten Text Adventure Game. Das klingt auf den ersten Blick recht nerdig, passt aber in die digitale Aufbruchsstimmung um die Jahrtausendwende, die selbst durch realökonomische Tiefschläge nicht aufgehalten werden konnte. In ihrem neuen Werk „Ich sage blau“ (Edition Zwölf Farben, Köln) wandelt sie zwischen den Ebenen der Wahrnehmung und sinniert in der ergänzenden Poetologie über Literatur im Cyberzeitalter.

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Amir Shaheen: Schließlichter

Amir Shaheen: Schließlichter

Gesammelte Werthmann-Kolumnen 2008-2010

Von 2008 bis 2010 leitete der Kölner Lyriker und Herausgeber Amir Shaheen die Textagentur „Wortschöpferei“. Wöchentlich begleitete seine Kunstfigur Werthmann die schöpferische Arbeit mit lustig-bissigen Kommentaren zum bundesrepublikanischen Alltag. Die kurzen Kolumnen, die online längst nicht mehr verfügbar sind, sind nun unter dem Titel „Schließlichter“ (Sujet Verlag, Bremen 2012) erstmals in Buchform erschienen, nachdem Shaheen sie in den letzten Jahren vermehrt auch auf Lesungen präsentiert hatte.

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Schwarzfahren mit Stil

Schwarzfahren mit Stil

Mathias Kopetzki: Im Sarg nach Prag

„Guten Tag, die Fahrscheine bitte!“ In diesem Satz manifestiert sich so ziemlich alles, was die Deutsche Bahn unter „Service“ versteht, kombiniert mit brackiger Brühe für 2,80 Euro, die in jedem Fernzug unter dem Namen „Kaffee“ verkauft wird. Während die einen hin und wieder ungewollt schwarzfahren, weil mal wieder der Ticketautomat streikte oder der Zug, an den das Ticket gebunden ist, nicht kam, tourte Schauspieler Mathias Kopetzki jahrelang fahrscheinfrei durchs Land und machte sich einen Sport daraus, die effektivsten Schwarfahrmethoden zu erkunden. Seine gesammelten „Erlebnisse eines Schwarzfahr-Profis“ sind nun unter dem Titel „Im Sarg nach Prag“ im Piper Verlag erschienen.

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