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Prosa

Reza Hajatpour: Tage der Liebe

Reza Hajatpour: Tage der Liebe

Zwischenmenschliches Exil

Man sollte ein Buch nicht nach seinem Umschlag beurteilen. Selten war das zutreffender als bei Reza Hajatpours Roman „Tage der Liebe im Schatten der Erinnerung“ (Edition Hamouda, Leipzig 2011). Was von außen nach Trivialkitsch aussieht entpuppt sich als tiefgründiger Roman über das Leben im Exil und die Unmöglichkeit der Liebe. Es ist Hajatpours zweites Prosawerk nach seiner autobiographischen Erzählung „Der brennende Geschmack der Freiheit“ (Suhrkamp, Frankfurt 2005).

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Doris Konradi: Aufstand der Drogistinnen

Doris Konradi: Aufstand der Drogistinnen

Lethargie im Warenhaus

Ob nun Schlecker, Quelle, Karstadt und wie sie alle heißen – ehemals große Namen des Einzelhandels werden heute vor allem mit Misswirtschaft, Ausbeutung, Insolvenz in Verbindung gebracht. Tausende Menschen, zumeist Frauen, stehen auf der Straße, weil in den Führungsetagen entweder Dilletantismus oder Gier oder beides regierte. Der Konsumismus hat längst jeden Glanz verloren. Doch wer sind diese Frauen eigentlich, über die da immer gesprochen wird, die unter dem scheinheiligen Satz „Kann ich Ihnen helfen?“ versuchen, dem potentiellen Kunden den Warenhausramsch anzudrehen? In ihrer Erzählung „Aufstand der Drogistinnen“ wirft Doris Konradi einen Blick hinter die Kulissen.

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Christian Schüle: Das Ende unserer Tage

Christian Schüle: Das Ende unserer Tage

Ärgerliche Sprachkapriolen

Ein sehr bestimmender Eindruck der Lektüre von Christian Schüles ‚Das Ende unserer Tage’ ist - Ärger. Das muss nicht das Schlechteste sein, zumindest liest man ein solches Buch aufmerksamer als seichte Dutzendware…

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Geert Mak: Die Brücke von Istanbul

Geert Mak: Die Brücke von Istanbul

Das Universum am Goldenen Horn

Es gibt tonnenweise Istanbul-Literatur, aber nur zwei Bücher, die man definitiv gelesen haben muss, wenn man sich für die west-östliche Metropole interessiert. Das eine ist „Strolling Through Istanbul“ von John Freely und Hillary Sumner-Boyd. Das andere Geert Maks schlankes Buch über die Galata-Brücke, diesen faszinierenden Mikrokosmos, der Beyoglu mit Eminönü verbindet.

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Ahmet Ümit: Nacht und Nebel

Ahmet Ümit: Nacht und Nebel

Wer ist der Terrorist?

Ahmet Ümit gilt heute als der bedeutendste Autor literarisch anspruchsvoller Krimis in der Türkei. Er schreibt in der Tradition der sozialkritischen türkischen Romanciers des 20. Jahrhunderts und hat mit seinem Roman „Nacht und Nebel“ (Türkische Bibliothek im Unionsverlag, Zürich) einen beklemmend dichten Thriller geschaffen.

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