|
| ||||||||||||||||||||||||||||||||
| |||||||||||||||||||||||||||||||||
Die basisdemokratische BandBand Die Prinzen (tsch) Nein, die machen nicht mehr Kaspermucke - die Zeiten, in denen die Ex-Chorknaben aud Leipzig mit klug inszeniertem Lustig-Pop und Songtiteln wie "Gabi und Klaus" oder "Küssen verboten" die Charts stürmten, sind vorbei. Stattdessen zog eine gewisse Ernsthaftigkeit ein: Vor gut einem Jahr veröffentlichten die Prinzen mit "Hardchor" eine CD, die rein akustisch instrumentiert war. Es folgte eine Tour zur CD, die wiederum auf Tonträger festgehalten wurde. Eine Art Endlosschleife? Nein, ein durchaus spannender Tonträger, der zeigt, in welche Richtung sich die Prinzen noch entwickeln könnten. Anzeige teleschau: Ihr bringt Anfang Januar die CD "Akustisch Live" heraus - wie ist sie entstanden? Immerhin gab es ja schon letztes Jahr eine akustische CD ... Sebastian Krumbiegel: Genau, wir haben vor einem Jahr mit "Hardchor" eine Platte herausgebracht, die wir nur mit akustischen Instrumenten eingespielt hatten. Ich spielte Flügel, Wolke (Wolfgang) sehr viele Gitarren, Percussions und so weiter. Wir fühlten uns mit dieser Platte sehr wohl, das war wie zurück zu den Wurzeln zu gehen, denn aus dem akustischen Bereich kommen wir ja. Zum ersten Mal arbeiteten wir wieder ohne Synthies und technische Spielereien, wir machten nur das, was wir am besten konnten, nämlich richtig Musik an der Basis. Dann wollten wir das natürlich auf die Bühne bringen und spielten Januar, Februar und März 2005 in Opernhäusern und Konzertsälen. teleschau: Die Tour kam sehr gut an ... Krumbliegel: Das war für uns der Hammer. Theater, die Semperoper in Dresden, das Staatsschauspiel Stuttgart und andere schicke Locations. Da versuchten wir, die akustische Idee auf die Bühne zu bringen - und von dieser Bühnenshow haben wir die neue CD gemacht. teleschau: Ihr habt also eine Platte aufgenommen und auf die Bühne gebracht. Und nach der Tour habt Ihr sie gleich noch einmal auf Platte gepresst? Krumbiegel: (lacht) Ganz genau! Aber es gibt natürlich Gimmicks, die das Album von "Hardchor" unterscheiden, abgesehen von den komplett anderen Arrangements bei manchen Songs. Die CD ist eine Dual-Disc, eine Seite Audio-CD, die andere Seite kannst du auch in den DVD Player legen, dann kommen einige Video-Mitschnitte vom Auftritt in der Semper-Oper. Außerdem findet man eine Fotogalerie und einen Track mit ausschließlich Ansagen. Tobias und ich versuchten während der Tour, über 40 Konzerte lang jeden Abend spontan andere spaßige Ansagen zu machen. Es war unser Sport, uns gegenseitig zu überraschen. teleschau: Wie sahen die Konzerte aus? Krumbiegel: Wir treten in der Besetzung auf, in der wir auch die nicht-akustischen Konzerte geben, Matthias am akustischen Bass und Ali an den Drums oder auf dem Cajon, diesem Kasten, auf dem man draufsitzt, außerdem an Percussions, Bongos, Pauken. Dann sind da wir fünf Sänger, und wichtig ist Wolfgang, der auch noch beim Singen Gitarre spielt. teleschau: Wie reagierte das Publikum? Krumbiegel: Das Ganze war schon etwas ganz Besonderes. Denn da wir die ganzen alten und uralten Lieder in so völlig anderen Versionen, komplett umarrangiert und anders temperierten Arten spielten, fanden wir sie plötzlich selbst wieder spannend. Und das Publikum hatte das, was es auch möchte, nämlich die alten Hits. Es freute sich also. teleschau: Manche Künstler leiden ja sehr darunter, dass ihr Publikum immer nur die ollen Kamellen hören will ... Krumbiegel: Genau, aber wenn wir jetzt "Küssen verboten", "Schwein sein" oder "Millionär" spielen, dann ist das für uns so, als ob wir unsere eigene Musik für uns neu entdeckt hätten. Sonst waren wir schon genervt, wenn wir schon wieder "Gabi und Klaus" bringen mussten. Aber dadurch, dass wir in der Anfangszeit so richtig angesangt waren, ist es schon klar, dass die Leute die Hits wollen. Wir waren eben damals ein bisschen das, was jetzt Tokio Hotel sind, eine echte Band mit rasenden Teenies im Publikum und deutschen Texten. Das Kreischen, die Plüschtiere, wir waren auch eine Teenieband! teleschau: Und jetzt? Krumbiegel: Unser Publikum ist mit uns älter geworden, es ist sehr gemischt. Durch die neuen Locations in den Konzertsälen saß plötzlich der Punk neben der Oma. Am rührendsten ist für mich noch immer, wenn sechsjährige Kinder dabei sind und völlig inbrünstig Songs mitsingen, die doppelt so alt sind, wie sie selbst! teleschau: Wie erklärst Du Dir das? Krumbiegel: Ich kann da nur ganz selbstgefällig sagen, dass die Songs scheinbar wirklich gut sind und heute noch Gültigkeit besitzen, dass sie Leute allen Alters immer noch erreichen. Die Leute fahren einfach drauf ab. teleschau: Versteht Ihr Euch denn noch gut? Krumbiegel: Ja. Wenn wir zusammen arbeiten, sehen wir uns viel, und trotzdem kommen wir recht gut miteinander aus. Klar gibt es Spannungen, das ist wie in einer alten Ehe nach 15 Jahren, aber die kleinen Auseinandersetzungen sind meistens konstruktiv. Wenn du es lange zusammen aushalten willst, musst du daran arbeiten, dass du es miteinander aushalten kannst. Ab und zu dreht einer von uns am Rad, das ging in den letzten Jahren wechselweise reihum, dann holen ihn die anderen wieder auf den Teppich. Wir sind eine basisdemokratische Band. Kati Hofacker |
| Dieter Hallervorden | |
| (tsch) 35 Jahre alt war Dieter Hallervorden, als er das Angebot bekam, in Tom Toelles "Millionenspiel" eine Hauptrolle zu übernehmen. Eine schwarze Komödie, die das Fernsehen aufs Korn nahm und Geschichte ... | |
| Andrea L'Arronge | |
| (tsch) Ihre Karriere begann mit Zahnpasta-Werbung. Die deutsche Schauspielerin Andrea L'Arronge stand bereits im zarten Alter von acht Jahren vor der Kamera, 2005 feiert sie ihr 40-jähriges Bühnenjubiläum. ... | |
| Senta Berger | |
| (tsch) "Es ist mir genau so gegangen, als ich das Buch gelesen habe", sagt Senta Berger, als man sie - immer schon schlecht in Mathematik gewesen - nach dem Vorsteuer-Coup aus ihrem neuen Fall als Kriminalrätin ... | |
| Eric Bana | |
| (tsch) Wenn Eric Bana gut gelaunt ist, dann ist es zu spüren. Dann verabschiedet sich der Hollywoodstar, und der sympathische Familienvater von nebenan betritt den Raum. Sein Englisch zeugt von australischem ... | |
| Tom Gerhardt | |
| (tsch) Und ob die Deutschen Humor haben! Der Beweis: Fast 1,3 Millionen Zuschauer wollten Tom Gerhardt in der Rolle des sagenhaften "Siegfried" im Kino sehen. Jetzt kommt Gerhardts schräge Nibelungen-Interpretation ... | |
| Vincent Cassel | |
| (tsch) Vincent Cassel wird beneidet. Nicht etwa, weil er in einem der beliebtesten Urlaubsländer der Deutschen lebt, sondern weil der Franzose mit einer der schönsten Frauen der Welt verheiratet ist. Zumindest ... |
![]() Konzert-DVD im Stream ![]() Gentleman am 27.04. ab 20.00 Uhr als » Musikstream |