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Dot the I

Dot The I

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Eine Frau zwischen zwei Männern. Einer von ihnen reich und nett, aber langweilig. Der andere arm und erfolglos, aber ein feuriger Liebhaber. Die Geschichte wurde auf der Leinwand bereits mehrfach erzählt. Woody Allen hat mit "Matchpoint" (2005) zuletzt die Konstellation einer Dreiecksbeziehung aufgegriffen - allerdings aus der Perspektive eines Mannes zwischen zwei Frauen - und dabei einen Thriller entwickelt. Ähnlich verfährt Regisseur und Drehbuchautor Matthew Parkhill in der DVD Premiere "Dot The I" (2003). Weil bei drei Menschen in Liebesangelegenheiten einer zu viel ist, muss am Schluss aussortiert werden.

Die Spanierin Carmen (Natalia Verbeke) schwebt im siebten Himmel. Mit dem Engländer Barnaby (James D'Arcy) hat die Flamenco-Tänzerin einen liebevollen Partner gefunden, der sich um sie sorgt und finanziell absichert. Als der Heiratsantrag folgt, scheint das Glück perfekt. Bei ihrem Junggesellinnenabschied soll sie ein letztes Mal einen fremden Mann küssen. Sie wählt den Brasilianer Kit (Gael García Bernal) aus, der zufällig am Nebentisch sitzt. Der harmlose Kuss entfacht ein unerwartetes Feuer der Leidenschaft, das nicht mehr zu löschen ist. Dennoch heiratet sie Barnaby und versucht ihre Gefühle für den heißblütigen Latino zu ignorieren. Carmen merkt zu spät, dass sie sich in eine riskante Abhängigkeit zu beiden Männern begeben hat. Ein gefährliches Spiel um Macht und Intrigen hat begonnen.

Die DVD bietet allerlei Extras, unter anderem sechs ausführliche Interviews mit Hauptdarstellern, Regisseur und Produzenten. Zudem werden Filmografien der jungen aufstrebenden Schauspieler angeboten. Im Making Of erfährt der Zuschauer allerdings wenig Aufregendes, außer von den Geldsorgen der Produzenten und den üblichen Lobeshymnen auf alle Crew-Mitglieder.

Das Bild ist scharf und bietet eine angenehme Farbdarstellung. Das aggressive Rot der Flamenco-Tänzerin steht im Kontrast zum tristen London, das als eine dunkle Stadt voller Geheimnisse dargestellt wird. Der Sound ist sehr gut gemischt. Die spanische Musik wird punktgenau zum Spannungsaufbau eingesetzt und hilft über die miserable Synchronisation hinweg.

Julia Köhler

bewertungsbox

bildformat 1,85:1 (anamorph)
sprachen Deutsch (5.1), Englisch (5.1)
untertitel Keine
extras Audiokommentar Matthew Parkhill (Regie) und Jon Harris (Schnitt); Making Of; Interviews; Hinter den Kulissen; Entfallene Szenen; Filmografien
laufzeit 88 Min.
tonsystem Dolby Digital
regionalcode Regionalcode 2
preis ca. 18 Euro
bewertung bild gut
bewertung ton gut
bewertung extras befriedigend

Credits:
(USA 2003, R: Matthew Parkhill, D: Gael García Bernal, Natalia Verbeke, James D'Arcy u.a.)


"Dot The I" ist eine DVD-Premiere, die Spannung garantiert.
"Dot The I" ist eine DVD-Premiere, die Spannung garantiert. (Highlight (Constantin))

Kit (Gael García Bernal) macht sich auf die Suche nach der unbekannten Schönen der vergangenen Nacht.
Kit (Gael García Bernal) macht sich auf die Suche nach der unbekannten Schönen der vergangenen Nacht. (Highlight (Constantin))

Eine Spanierin im tristen London: Carmen (Natalia Verbeke) versucht sich in der neuen Heimat zurechtzufinden.
Eine Spanierin im tristen London: Carmen (Natalia Verbeke) versucht sich in der neuen Heimat zurechtzufinden. (Highlight (Constantin))

Datum: 12.04.2006

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Diskussion: "Dot the I"

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