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Final Destination 3

Final Destination 3

(tsch) Kann ich frei entscheiden? Oder bestimmt das Schicksal mein Leben? Diese Grundfrage nach der menschlichen Determination diente den Machern von "Final Destination" auch beim dritten Teil als thematisches Fundament. Selbstverständlich versteht sich der Film jedoch nicht als philosophischer Diskurs an die Problematik des Fatalismus, sondern, wie schon die ersten beiden Teile, als rasanter Horrorstreifen mit Adrenalin-Garantie.

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Um ihren Highschool-Abschluss zu feiern, besuchen Wendy (Mary Elizabeth Winstead) und ihre Freunde einen Freizeitpark. Doch als die frischgebackene Gradientin den Sicherheitsbügel der Achterbahn schließt, suchen sie furchtbare Visionen eines möglichen Unfalls heim, woraufhin sie und ein Freund wieder aussteigen. Natürlich werden die beiden wegen ihrer Angst von ihren Klassenkameraden provoziert, die deshalb der Achterbahn verwiesen werden - Glück im noch ausstehenden Unglück, wie sich herausstellt. Denn nach dem exakt selben Schema wie in den ersten beiden Teilen passiert die vorhergesehene Katastrophe wirklich. Die Überlebenden müssen anschließend feststellen, dass sie zwar entkommen konnten, aber trotzdem dem Tode geweiht sind. Und weil der sich nicht lumpen lässt, holt er auf den absurdesten Wegen jene zurück, die seinen Fängen vorher entflohen sind.

Im Gegensatz zu den beiden Vorgängern, die inhaltlich miteinander verknüpft waren, steht "Final Destination 3" alleine. Weil die Verbindung der Story beim ersten und zweiten Teil aber ohnehin konstruiert wirkte, ist das eher eine Verbesserung. Ansonsten überzeugt der Film mit gewohntem Horror-Flair, bei dem in schnellen Schnitten die skurrilsten Arten zu sterben aneinander gereiht werden. Letztendlich bleibt aber auch nach Teil drei die elementare Frage offen, wie Menschen ihrem Schicksal entkommen können. Schließlich definiert es sich durch Unabwendbarkeit und lässt damit weder Raum für eine Flucht noch für einen fatalen Rückschlag.

Gregor Jossé

Credits:
V:Warner, USA 2005, R: James Wong, D: Ryan Merriman, Mary Elizabeth Winstead, Kris Lemche u.a.

Laufzeit: 93 Min.


Als der Sicherheitsbügel Wendy Christensen (Mary Elizabeth Winstead) fest in den Sitz drückt, hat sie eine fürchterliche Vision.
Als der Sicherheitsbügel Wendy Christensen (Mary Elizabeth Winstead) fest in den Sitz drückt, hat sie eine fürchterliche Vision. (2006 Warner Bros. Ent.)

Erin (Alexz Johnson) kann nicht glauben, was sie sieht.
Erin (Alexz Johnson) kann nicht glauben, was sie sieht. (2006 Warner Bros. Ent.)

Wendy Christensen (Mary Elizabeth Winstead) und Kevin Fischer (Ryan Merriman) werden Zeugen eines schlimmen Achterbahn-Unfalls.
Wendy Christensen (Mary Elizabeth Winstead) und Kevin Fischer (Ryan Merriman) werden Zeugen eines schlimmen Achterbahn-Unfalls. (2006 Warner Bros. Ent.)

Datum: 14.04.2006

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