|
Anzeige |
Michael Franti And Spearhead - Yell Fire
Michael Franti And Spearhead Yell Fire!Anzeige
Michael Franti ist ein Wandler zwischen den Welten, und hin und wieder gibt er einem das Gefühl, nicht recht zu wissen, wo er hingehört. Er war Teil der Punkband Beatnigs, der Industrial-Noise-Kapelle Disposable Heroes of Hiphoprisy und der HipHop-Kombo Spearhead, die hier auch mit an Bord ist. Alles tolle Bands, fürwahr! Vor zwei Jahren machte Michael Franti von sich reden, als er, nur mit seiner privaten Kamera und einer Gitarre bewaffnet auf eigene Faust in die Kriegs- und Krisengebiete von Israel, Irak und Palästina reiste. Das Ergebnis, die DVD "I Know I'm Not Alone" kommt derzeit zeitgleich mit seinem Album "Yell Fire" (von Michael Franti & Spearhead) heraus. Aufgenommen wurde es nach der Rückreise in Frantis Heimatstadt San Francisco und im soundtechnisch verwandteren Kingston auf Jamaika. Und, was soll man sagen, die Platte strotzt nicht nur von allen Einflüssen seines früheren orientierungslosen Musikerdaseins, sondern auch vor sonniger Fröhlichkeit und vor gemütlich-altmodischen Klängen. Wie konnte das, mit einer derartigen Kriegs-Erfahrung im Rücken, passieren? "Ironischerweise habe ich auf meinen Reisen festgestellt, dass die Leute keine Songs vom Krieg hören wollen, sondern Lieder, die über die Verbindung der Leute untereinander handeln, von der Kraft, die man gemeinsam entwickelt, von Liebe und vom Leben." Island-Chef Chris Blackwell war es dann, der Franti vorschlug, diesen Spirit in Kingston einzufangen. Die Arbeit in Kingston spülte denn auch alle möglichen Reggae-Promis ins Studio: Sly & Robbie, die an Drums und Bass zauberten, Percussionist Sticky Thomson und die Spearhead-Leute Carl Young und Dave Shul. An den Reglern stand der Beastie-Boys-Producer Robert Carranza, so lässt sich auch erstaunlich rockige Qualität des Titelstücks "Yell Fire" erklären, des jedoch einzigen knackigen Bretts auf der CD. Denn da Carranza auch hörbar für Surfboy Jack Johnson zuständig war, finden sich viele fröhliche, rockige Shanties ohne große Tiefe wie "I Know I'm Not Alone" oder "East To The West". Dazu packt Franti zärtliche 70er-Sonnenschein-Balladen wie "Sweet Little Lies", das beatlesartige "Tolerance" oder "See You In The Light" und noch einen "Purple-Rain"-Ableger namens "One Step Closer" mit Pink im Background. Etwa die Hälfte der Lieder besteht aus Reggae-Tracks wie "Time To Go Home", "Light Up Your Lighter", "Everybody On The Move" (zwei regelrechte Faschingsschlager), "Hey Now Now" oder "Hello Bonjour". Irre: Auf der wunderschönen Gitarrenballade "Is Love Enough" findet sich unser großartiger Reggae-Export Gentleman. Kati Hofacker |
|
| Vampire Weekend - Vampire Weekend | |
| Seit mit Beginn des neuen Jahrtausends mit dem internationalen Durchbruch von Bands wie den New Yorkern The Strokes das sogenannte Punk- oder auch Garage-Revival Raum greift, ist es zu einer bemerkenswerten ... | |
| The Moog - Sold For Tomorrow | |
| Budapest ist das Stichwort. Weil The Moog aus der ungarischen Hauptstadt kommen, soll das ihr Markenzeichen sein. Nicht gerade die Geburtsstadt des Rock'n'Roll. Hört sich aber trotzdem gut an, die Musik. | |
| Operator Please - Yes Yes Vindictive | |
| Es ist ja so, dass es Geschichten gibt, die so unglaublich sind, dass man sie gerne glaubt und sich freut, dass es diese Geschichten eben doch gibt. Operator Please schreiben eine davon. Die Australier ... | |
| The Evaporators - Gassy Jack And Other Tales | |
| Ein weiterer Export aus Kanada kommt zu uns: The Evaporators. Sie sind vor allem für ihre stürmischen, unterhaltsamen Live-Auftritte bekannt. Skurril ist ein weiteres Attribut, das der Band anhaftet. Allen ... | |
| Forward Russia - Life Processes | |
| Erinnert sich noch jemand an die Bewegung vor einigen Jahren, die sich mit der wunderbaren Bezeichnung Cock-Rock-Revival schmücken durfte? An hyperventilierende Männer in Röhrenjeans auf den Spuren von ... | |
| Does It Offend You, Yeah? - You Have No Idea What You're Getting Yourself Into | |
| "We are Rockstars" - die Proklamation ist selbstbewusst proklamiert. Und berechtigt, denn damit haben Does it Offend You, Yeah? aus dem englischen Städtchen Reading durchaus Recht. Das Quartett bezeichnet ... |
| Anzeige |
|
| Anzeige |