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Born to Fight

Born to Fight

(tsch) Ehrlich, es gibt nicht nur Jackie Chan, John Woo und Jet Li. Die drei sind einfach nur verhältnismäßig oft sich prügelnd auf der Kinoleinwand zu sehen. Aber das asiatische Action-Kino hat weit mehr zu bieten, als diese alteingesessenen Martial-Arts-Helden. Den Neuling Dan Chupon aus Thailand zum Beispiel oder Tony Jaa, der in "Ong-bak" (2003) und "Revenge of the Warrior" (kam hierzulande am 06.07. auf die große Leinwand, lockte aber bisher nicht einmal 50.000 Kung-Fu-Freaks in die Kinos) bereits von sich reden machte. Der Regisseur eben jener beiden Thai-Movies produzierte nur kurze Zeit später einen ganz ähnlich gestrickten Film mit durchschlagendem Titel: "Born to Fight". Und er versichert, dass wie bei den zwei Vorgängern wieder "alles ohne Netz und doppelten Boden oder Mithilfe von Computergrafik" entstand.

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Dan Chupon - übrigens Absolvent der gleichen Kampfschule wie Tony Jaa - übernimmt darin die Rolle des jungen Undercover-Polizisten Deaw, dem es unter Einsatz seines Lebens gelingt, den üblen Drogenboss General Yang (Noppol Gomaruchun) zu verhaften. Doch nur kurze Zeit später muss er sich erneut mit dem gefährlichen Gesellen herumschlagen.

Als er das nationale Sportteam und seine Kampfsport-erprobte Schwester Nui (Kessarin Ektawatkul) bei einem mehrtägigen Besuch des einsamen Dorfes Pha-thong begleitet, kommt es zu einer blutigen Attacke: Eine Guerilla-Einheit, gesandt von Rebellenführer Lor Fai (Sunthisook Phromsiri), der die Freilassung des Generals Yang fordert, nimmt binnen weniger Minuten alle Einwohner, Sportler und Deaw gefangen und bringt sogar einige um. Die Regierung ist machtlos, eine Befreiungsaktion scheitert kläglich. Eine einzige Chance bleibt den Geiseln, den bewaffneten Terroristen zu entkommen: kämpfen um Leben und Tod.

Es gibt nur zwei Möglichkeiten, den schonungslos realistisch gedrehten Film zu verfolgen: entweder mit offen stehendem Mund oder mit geschlossenen Augen. Denn was da an brutalen Stunts und knallharter Action geboten wird, geht ins Mark. Auch bei den Darstellern selbst, die bei den Dreharbeiten keinerlei Angst vor Beulen und Kratzern hatten. Dem Regisseur Panna Rittikrai war von größter Wichtigkeit, "Authentizität in das Action-Genre zurückzubringen". Sein Markenzeichen: hochriskante Stuntszenen, die ohne Computertricks und Schnitte auskommen. Bei all der Action gerät nur leider die eh schon dünne Story weit in den Hintergrund.

Julia Schöppner

Credits:
V:3L, T 2005, R: Panna Rittikrai, D: Dan Chupong, Noppol Gomarachun, Sunthisook Phromsiri u.a.

Laufzeit: 96 Min.

Kinostart:
03.10.2006


Ein kräftiger Tritt von Deaw (Dan Chupon) soll den Geiselnehmer außer Gefecht setzen.
Ein kräftiger Tritt von Deaw (Dan Chupon) soll den Geiselnehmer außer Gefecht setzen. (3L)

Action pur: Im Dorf Pha-thong beginnt der Kampf ums Überleben.
Action pur: Im Dorf Pha-thong beginnt der Kampf ums Überleben. (3L)

Guerilla-Kämpfer nehmen das ganze Dorf, die Sportler und den Cop Deaw als Geiseln.
Guerilla-Kämpfer nehmen das ganze Dorf, die Sportler und den Cop Deaw als Geiseln. (3L)

Datum: 02.08.2006

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Diskussion: "Born to Fight"

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