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Final Destination

Final Destination

(tsch) Fortsetzungen lohnen sich hier, auch wenn die große Zeit der Teenie-Horror-Streifen längst passé ist. "Final Destination" kam 2000 in die Kinos, wurde drei Jahre später mit einem zweiten Teil bedacht, und im April diesen Jahres folgte "Final Destination 3". Darin sehen einige High-School-Kids einen Unfall in einem Vergnügungspark voraus, bei dem sie sterben. Vorgewarnt verzichten sie auf die Karussellfahrt und müssen fortan dem Tod immer wieder von der Schippe springen. Im ersten Teil, den ProSieben nun wiederholt, war der Anlass des Grauens ein Flugzeug-Crash.

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1,3 Millionen Zuschauer lockte James Wongs Horrormovie vor fünf Jahren in die Kinos. Kein Wunder. - Dank Produktionen wie "Ich weiß, was Du letzten Sommer getan hast" oder "Scream" stand das Genre in seiner Blüte. Dabei war "Final Destination" der erste Kino-Streich des "Akte X"-erprobten Teams Wong und Drehbuchautor Glenn Morgan.

Die geben gleich zu Beginn ordentlich Gummi: Vor dem Abflug zu einer Klassenfahrt nach Paris sieht der amerikanische Teenager Alex (Devon Sawa, bekannt aus dem Eminem-Clip "Stan") seinen Tod voraus. In letzter Sekunde kann er mit sechs Freunden seiner Bestimmung noch einmal entgehen. Geschockt müssen sie mitansehen, wie die Maschine kurz nach dem Start explodiert. Und der Horror geht weiter, denn der Tod lässt sich nicht so leicht um seine Beute bringen. Nacheinander kommen die außerplanmäßig Geretteten ums Leben. Alex glaubt, dass dahinter ein System steckt, das direkt auf ihn zuläuft.

In den makaberen und im Vergleich zu ähnlichen Filmen wie "Scream" durchaus derben Tötungsszenen beweisen Wong und Morgan enorme Kreativität und überraschen immer wieder. Trotzdem: Neben der perfiden Jagd des Sensenmannes nach seinen Opfern lauern auch zahllose Gags, die den Schocker-Streifen auflockern. Die ebenso einfallsreiche und spritzige Fortsetzung "Final Destination 2" konnte allerdings nur noch knapp 560.000 Besucher verbuchen - der Horror-Hype war bereits am Abklingen. Der dritte Teil verzeichnete mit gut 600.000 Zuschauern eine geringe Steigerung und hielt sich in der ungekürzten Fassung einige Wochen auf Platz eins der DVD-Vekaufscharts.

Jan Treber


Alex (Devon Sawa) weiß: Der Tod höchstpersönlich hat vor, seinem Leben ein Ende zu setzen.
Alex (Devon Sawa) weiß: Der Tod höchstpersönlich hat vor, seinem Leben ein Ende zu setzen. (ProSieben / New Line Cinema)

Alex (Devon Sawa) hat Angst. Kein Wunder, niemand Geringeres als Gevatter Tod ist ihm auf den Fersen.
Alex (Devon Sawa) hat Angst. Kein Wunder, niemand Geringeres als Gevatter Tod ist ihm auf den Fersen. (ProSieben / New Line Cinema)

Valerie Lewton (Kristen Cloke) war Alex' Lehrerin. Jetzt ist sie tot.
Valerie Lewton (Kristen Cloke) war Alex' Lehrerin. Jetzt ist sie tot. (ProSieben / New Line Cinema)

Datum: 01.11.2006

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