(tsch) Er frisst und frisst und frisst ... und wird nicht satt. 1975 schickte Steven Spielberg den weißen Hai erstmals auf Menschenjagd und brachte damit die internationalen Kinokassen ordentlich zum Klingeln. Wen wundert's, dass sein Meisterwerk zahlreiche Nachahmer fand. Noch dreimal musste der große Weiße als mörderische Fressmaschine herhalten, über einem fünften Teil wird seit 1996 gebrütet - dabei mag der weiße Hai gar kein Menschenfleisch, glaubt man den Experten. Jedoch bereits in Teil zwei - Regie führte Jeannot Szwarc - begann das blutige Geplansche zu langweilen. Auch im dritten Teil können tonnenweise verschluckte Gliedmaßen nicht mehr wirklich schocken. vox zeigt nun die beiden Sequels in einem Doublefeature.
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Laut einer Studie der Londoner Reiseversicherung "Club Direct" geht von Kokosnüssen eine größere Lebensgefahr aus als von Haien. Demnach werden jedes Jahr rund 50 Urlauber von Kokosnüssen erschlagen. "Nur" zehn Menschen wurden im Jahr 2000 von Haien getötet. Eine Information, die Hollywood kaum interessiert. Steven Spielberg erklärte den weißen Hai zum blutrünstigen Killer der Weltmeere und traf damit den Geschmack der Massen.
Und so wurde bereits drei Jahre nach dem Horror-Schocker "Der weiße Hai" (1975) erneut der Ausnahmezustand am Strand des US-Ostküstenstädtchens Amity ausgerufen. Das Meer ist weit, seine Tierwelt reich, und so taucht drei Jahre, nachdem Polizeichef Brody (Roy Scheider) die Bestie erlegt hat, ein weiteres Prachtexemplar auf und bedroht die Badegäste.
Als die Besatzung einer Yacht sowie eine Wasserskiläuferin spurlos verschwinden, schrillen bei Brody sofort die Alarmglocken. Zunächst steht er mit seiner schrecklichen Vermutung jedoch allein auf weiter Flur. Erst als ein Boot mit Jugendlichen von einem großen weißen Hai angegriffen wird, muss das Städtchen Amity erkennen, dass der Kampf gegen die Bestie längst nicht vorbei ist.
Ein wenig einfallsreicher versuchte sich da schon Joe Alves beim dritten Teil aus dem Jahre 1983 zu geben, der im Anschluss um 22.20 Uhr gezeigt wird. Darin verirrt sich ein - noch - kleiner weißer Hai in einen Unterwasser-Erlebnispark. Auf der Suche nach ihrem Jungen dringt auch die Mutter in das Gelände ein. Tausende Besucher, zusammengepfercht auf engem Raum - ein Festmahl für den gereizten, ausgehungerten Hai.
Nina Hortig
Schwimmen mit dem weißen Hai? Definitiv kein Fun-Sport! (vox)
Surfen schadet der Gesundheit: Dieser junge Mann dürfte die letzte Welle seines Lebens geritten sein ... (vox)
Nachdem Roy Scheider bereits in Steven Spielbergs Original "Der weiße Hai" (1975) die Hauptrolle spielte, nahm er auch in Teil zwei den Kampf gegen die Bestie auf. (vox)
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