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Event Horizon

Event Horizon - Am Rande des Universums

(tsch) Einen Trip in die "Dimension des reinen Chaos und puren Bösen" macht, wer sich auf die "Event Horizon" wagt. Der Sci-Fi-Schocker aus dem Jahre 1997, eine britisch-amerikanische Koproduktion von Regisseur Paul W.S. Anderson ("Resident Evil", "Alien vs. Predator"), bietet Horror der Extraklasse - auch, wenn er bei Kritikern wegen Ähnlichkeiten zu anderen Space-Abenteuern durchfiel. ProSieben zeigt nun zum wiederholten Mal den Grusel im All, ehe SM-Dämon Pinhead in der Free-TV-Premiere "Hellraiser 6: Hellseeker" (1.20 Uhr) das Entsetzen - nun ja - auf die Spitze treibt ...

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Wir schreiben das Jahr 2040: Die Besatzung des Raumschiffs "Lewis & Clarke" unter dem Kommando des eigenbrötlerischen Kapitäns Miller (einsilbig, aber klassisch: Laurence Fishburne, "Matrix") wird in die Tiefen des Universums geschickt, um die "Event Horizon" zu bergen. An Bord des Raumschiff-Prototyps, der die Grenzen des Sonnensystems erkunden sollte, vor mehreren Jahren spurlos verschwand und nun wieder aufgetaucht ist, herrscht im wahrsten Sinne des Wortes Totenstille. Von der ursprünglichen Mannschaft ist keine Spur. Nur ein verstümmelter Logbucheintrag lässt erahnen, dass die "Event Horizon" an einem unvorstellbar schrecklichen Ort gewesen sein muss ...

Der Plot bedient sich Elementen, die in zahllosen Space- und Grusel-Streifen zu finden sind: Die Handlung erinnert an "Alien" gleichwohl wie an "Solaris" und "Contact" - eben nur in Horror-Manier, mit einem Schuss "Shining" und der klaustrophobischen Enge von "Der Fluch - The Grudge". Und ein bisschen "Hellraiser" ist auch noch dabei. Dennoch: "Event Horizon" wurde von "Alien"-Kameramann Adrian Biddles derart packend in Szene gesetzt, dass der Film keine Vergleiche zu scheuen braucht und neben der Videogames-Verfilmung "Silent Hill" wohl eine der schaurigsten Visionen der Hölle abliefert ...

Bernd Fetsch



Mit einem Gravitationsantrieb kann die "Event Horizon" in Sekundenbruchteilen von einem Ende des Universums ans andere reisen. Doch der Testflug wurde zum Horrortrip.
Mit einem Gravitationsantrieb kann die "Event Horizon" in Sekundenbruchteilen von einem Ende des Universums ans andere reisen. Doch der Testflug wurde zum Horrortrip. (ProSieben / Paramount Pictures)

Captain Miller (Lawrence Fishburne) und Navigator Starck (Joely Richardson) merken, dass auf der "Event Horizon" etwas Höllisches vorgefallen ist.
Captain Miller (Lawrence Fishburne) und Navigator Starck (Joely Richardson) merken, dass auf der "Event Horizon" etwas Höllisches vorgefallen ist. (ProSieben / Paramount Pictures)

Captain Miller (Lawrence Fishburne, links) und seine Crew sollen die "Event Horizon" bergen.
Captain Miller (Lawrence Fishburne, links) und seine Crew sollen die "Event Horizon" bergen. (ProSieben / Paramount Pictures)

Datum: 10.03.2007

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Artikel ID 181381

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