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Girls United(tsch) Wenn es um die Genres der amerikanischen Highschool- und Teen-Horrorstreifen geht, muss der Zuschauer kein Insider sein, um zu wissen, welche Rolle auf keinen Fall unbesetzt bleiben darf: die der Cheerleaderin. Auf dem Campus ist die Langbeinige stets die Schönste, aber auch mindestens genauso eingebildet und zickig. In diesem Umfeld der Äußerlichkeiten legt Regisseur Peyton Reed seinen Erstling "Girls United" (2000) an, den ProSieben nun wiederholt. Und siehe da: Die Mädels in ihren knappen Röckchen, die um die Landesmeisterschaft im Cheerleading hüpfen und springen, zerfleischen sich nicht einmal ob ihrer Figürchen oder anderer Boys. Es geht tatsächlich um Sport. Anzeige Auch wenn es manche Jungs nicht anerkennen wollen, das Cheerleading hat wirklich etwas mit sportlicher Leistung zu tun. Immerhin, die Girls bringen es tatsächlich fertig, einen sexy Spagat in mehreren Metern Höhe oder ähnliche Verrenkungen zu meistern. Allerdings ist das alles nur geklaut. Torrance Shipman (Kirsten Dunst), der neue Captain der Truppe der Toros, muss kurz vor den Landesmeisterschaften feststellen, dass ihre Vorgängerin so gut wie jeden Move bei den afro-amerikanischen Konkurrenten "Clovers" abgekupfert hat. Mit dieser Programm-Kopie können die Mädchen natürlich nicht in den Wettbewerb gehen. Es bleiben nur noch wenige Wochen Zeit, eine völlig neue Choreografie einzustudieren. Auch wenn das Duell weiße Girls gegen schwarze Underdog-Truppe mitunter sehr gewollt wirkt und vor Moral nur so trieft, tat Regisseur Reed doch gut daran, diese zweite Ebene einzubauen. Kreischende und wild umher springende Mädchen in knappen Outfits sind zwar nett anzuschauen, mitunter erschöpft sich die Popo-Show aber doch schnell. Das ist dann wie bei den Streifen aus einem anderen bestimmten Genre. Die schaut Mann auch nie bis zum Ende an. Dass Kirsten Dunst mittlerweile erwachsen geworden ist und solch eine knappe Montur nicht mehr zu ihrem Reportoire gehört, wird sie am 3. Mai erneut unter Beweis stellen. "Spider-Man 3" läuft dann in den deutschen Kinos an. Bernd Fetsch |
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