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The Hills Have Eyes 2

The Hills Have Eyes 2

(tsch) "Suche Nachwuchs-Filmemacher mit Kannibalismus-Vorbildung zwecks Remake-Sequel" - So in etwa könnte Wes Cravens Stellenausschreibung gelautet haben, als er sich anschickte, den passenden Regisseur für "The Hills Have Eyes 2" zu finden. Die Entscheidung fiel dem Horror-Altmeister dann auch nicht schwer. Denn der Deutsche Martin Weisz - berühmt-berüchtigt durch seinen Film "Rohtenburg", dessen Kinostart auf Antrag von "Kannibale" Armin Meiwes vom Oberlandesgericht Frankfurt verboten wurde - schien Craven mehr als ausreichend qualifiziert: "'Rohtenburg' handelt von menschlichem Kannibalismus aus sexuellen Motiven und hat allen Nervenkitzel, der Menschen den Schweiß aus den Poren treibt. Das zeigte mir, dass er keine Berührungsängste mit heiklem Material hat.

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Heikles Material: Das ist - wie schon in Cravens Kult-Film "Hügel der blutigen Augen" (1977) und dessen Remake "The Hills Have Eyes" (2006) von Alexandre Aja - auch in diesem Werk ein Stamm kannibalischer Mutanten, die in der Wüste von New Mexico allerlei Unwesen treiben. Nachdem im ersten Teil die Carter-Familie eine Abkürzung durch das Revier der durch Atomtests Entstellten nahm und durch diesen bösen Fehler stark dezimiert wurde, hat sich die arg unansehnliche Truppe nun eine Gruppe unerfahrener Soldaten der National Guard als Opfer ausgeguckt. Die sollen nämlich in der Wüste Atom-Wissenschaftler mit Ausrüstung beliefern. Unter dem Motto "Die Glücklichen sterben früh" hat sich Mutanten-Stammes-Patriarch Papa Hades (Michael Bailey Smith) für die weiblichen Rekruten noch etwas Besonderes einfallen lassen: Er will die Frauen als Gebärmaschinen benutzen, um das Überleben des seiner Ansicht nach durchaus erhaltenswerten Mutanten-Clans zu sichern. So viel zur zu vernachlässigenden und ohnehin nebensächlichen Story.

69 Millionen Dollar konnte Ajas Remake 2006 einspielen. Und dabei verschlang der Streifen gerade mal ein Budget von 14 Millionen. Klar dass Craven, der "The Hills Have Eyes 2" sowohl mitproduzierte als auch gemeinsam mit seinem Sohn Jonathan das Drehbuch verfasste, seine Zuschauer auch bei dieser Fortsetzung des Remakes nicht enttäuscht. Eingefleischte Horror- und Metzel-Fans bekommen genau das, was ihr Herz höher schlägen lässt - von der Vergewaltigung bis hin zum schönen langen und blutigen Gemetzel ist alles dabei. Hirnlos, widerlich und vorhersehbar - ganz so, wie es eben sein muss.

Ute Nardenbach

Credits:
V:Fox, USA 2007, R: Martin Weisz, D: Michael McMillian, Jessica Stroup, Daniella Alonso u.a.

Laufzeit: 90 Min.

Kinostart:
29.03.07


Können sich Amber (Jessica Stroup, rechts) und Missy (Daniella Alonso) gegen die Mutanten wehren?
Können sich Amber (Jessica Stroup, rechts) und Missy (Daniella Alonso) gegen die Mutanten wehren? (2007 Twentieth Century Fox)

Die Glücklichen sterben früh: Ein Mutant verschleppt einen der Soldaten in die Minen.
Die Glücklichen sterben früh: Ein Mutant verschleppt einen der Soldaten in die Minen. (2007 Twentieth Century Fox)

Noch sind sie guter Dinge: Soldaten der National
Guard sind in New Mexico unterwegs, um technische
Ausrüstung bei einer Gruppe von Atom-Wissenschaftlern abzuliefern.
Noch sind sie guter Dinge: Soldaten der National Guard sind in New Mexico unterwegs, um technische Ausrüstung bei einer Gruppe von Atom-Wissenschaftlern abzuliefern. (2007 Twentieth Century Fox)

Datum: 26.03.2007

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Artikel ID 183054

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