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Mad Max

Mad Max

(tsch) Die Zukunft sieht düster aus: Ein Atomkrieg hat die Erde verwüstet, es regieren Krankheiten und brutale Verfechter der Selbstjustiz. Eine Motorrad-Gang terrorisiert das Land. So zumindest lautete 1979 die Vision von Regisseur George Miller, dessen Name seit der "Mad-Max"-Trilogie in die Geschichtsbücher des Films eingetragen ist. Doch so ganz ohne Hoffnung müssen wir denn doch nicht sein: Schließlich gibt es sie noch, die Gesetzeshüter, die sich kompromisslos für Recht und Ordnung einsetzen, um die Welt wieder in ihre Fugen zu bringen.

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Max Rockytansky (Mel Gibson) gehört nicht zu ihnen. Nach dem grausamen Tod seines Freundes bittet er, frustriert und vom Leben enttäuscht, aus dem Polizeidienst entlassen zu werden. Doch sein Vorgesetzter verordnet ihm stattdessen ein paar Tage Urlaub, die er gemeinsam mit seiner Frau (Joanne Samuel) und seiner Tochter Jessie verbringen soll.

Als sich die berüchtigte Motorrad-Gang mit dem Anführer Toecutter (Hugh Keays-Byrne) ausgerechnet die Rockytanskys als Zielscheibe aussucht, geschieht Grausames. Die Ehefrau wird ermordet, die Tochter zum Krüppel geschlagen, und Max entschließt sich zu seiner eigenen, ganz persönlichen Rache. Spielregeln gibt es keine. Wer überlebt, gewinnt.

Die Low-Budget-Produktion "Mad Max" spielte innerhalb von kürzester Zeit mehr als 100 Millionen Dollar ein und war zugleich richtungsweisend für den pessimistischen Zukunftsfilm. Für Mel Gibson - nach der umstrittenen "Passion Christi" polarisierte er 2006 auch mit seiner jüngsten Regiearbeit "Apocalypto" - bedeutete der Action-Streifen den Durchbruch auf dem Weg zum Superstar. Sein Image erhielt vergangenes Jahr allerdings ein paar Kratzer: Gibson wurde, weil er unter Alkoholeinfluss Auto fuhr, von einer Polizeistreife festgenommen und soll dabei anitsemitistische Bemerkungen von sich gegeben haben.

Auch Regisseur George Miller - der übrigens auch "Happy Feet" (2006) und "Schweinchen Babe in der großen Stadt (1998) inszenierte - setzte sich mit dem Albtraum aus grausamer Vision, Blut, Selbstjustiz und Anarchie ein Denkmal. Der 62-Jährige sollte die Regie bei einem vierten Film aus der "Mad Max"-Reihe übernehmen, der mehrfach angedacht war. Derzeit liegt das Projekt jedoch auf Eis.

Jan Treber


Nach dem grausamen Tod seines Freundes will Max (Mel Gibson) Urlaub mit seiner Frau (Joanne Samuel) und seiner Tochter machen.
Nach dem grausamen Tod seines Freundes will Max (Mel Gibson) Urlaub mit seiner Frau (Joanne Samuel) und seiner Tochter machen. (RTL II)

Nachdem seine Frau ermordet wurde, begibt sich Max (Mel Gibson, links) auf einen unerbittlichen Rachefeldzug.
Nachdem seine Frau ermordet wurde, begibt sich Max (Mel Gibson, links) auf einen unerbittlichen Rachefeldzug. (RTL II)

Max (Mel Gibson, links) und sein Kollege Jim Goose (Steve Bisley) heften sich an die Fersen einer mörderischen Motorradgang.
Max (Mel Gibson, links) und sein Kollege Jim Goose (Steve Bisley) heften sich an die Fersen einer mörderischen Motorradgang. (RTL II)

Datum: 11.05.2007

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