(tsch) Das war für Sönke Wortmann dann wohl eine Bauchlandung: 2001 drehte er sein US-Debüt "Der Himmel von Hollywood" - mit hochkarätiger Besetzung und - so schien es zumindest - durchaus Ambitionen auf einen internationalen Erfolg. Doch ausgerechnet in Deutschland fand der Film zunächst keinen Verleih und wurde erst 2004 in den Kinos gezeigt. Die Bilanz: Nach einer Woche und nicht einmal 8.000 Besuchern zog man ihn schleunigst zurück, obwohl thematisch durchaus massentauglich gearbeitet wurde.
Anzeige
Drei gealterte Schauspieler wollen es noch einmal wissen: Kage Mulligan (Burt Reynolds), Tom Greener (Tom Berenger) und Flodd Benson (Rod Steiger) planen nach dem Fund einer Leiche unter dem Hollywood-Sign einen gefährlichen Coup. Um an zwei Geldkoffer zu gelangen, die mit dem Toten in Verbindung standen, müssen sie ihre - verlorenen - Film-Fähigkeiten bis zum Anschlag ausreizen. Das ist schwieriger, als das Trio anfänglich denkt. Denn ihr Antrieb ist nicht viel mehr als das Prinzip Hoffnung.
In Amerika erntete "Der Himmel von Hollywood" bei seinem Kinostart nur durchwachsene Kritiken. Und tatsächlich: Das Hollywood-Debüt des hoch gelobten Regisseurs Sönke Wortmann ("Deutschland - Ein Sommermärchen"), das nach einer Buchvorlage von Leon de Winter entstand, überzeugt nicht immer. Zwar geben sich die Hauptdarsteller alle Mühe, gegen einige offensichtliche Drehbuchschwächen und allzu seltsame Zufälle anzuspielen, die eben nur in literarischer Form funktionieren. Gelingen tut das nicht immer. Sei's drum - als TV-Unterhaltung taugt der Krimi allemal, zumal es eine schöne Gelgenheit ist, den 2002 verstorbenen Rod Steiger noch einmal zu sehen.
Jochen Overbeck
Floyd Benson (Rod Steiger) läuft auf seine alten Tage noch zur Bestform auf. (ZDF / Isabella Vosmikova)
Tom Greener (Tom Berenger, links), Floyd Benson (Rod Steiger, Mitte) und Kage Mulligan (Burt Reynolds) treffen sich nach Jahren auf einer Beerdigung wieder. (ZDF / Isabella Vosmikova)
Kage Mulligan (Burt Reynolds) hat ein loses Mundwerk und den Finger schnell am Abzug. (ZDF / Isabella Vosmikova)
Leider kann man die Menschen ja in aller Regel nicht mehr danach fragen, was in den letzten Augenblicken vor ihrem Ableben in ihnen vorging. Doch stimmt die Rede vom inneren Film, der vor dem Exitus abläuft, ...
Ja, er kam zurück, der Terminator. Im Frühsommer war "Terminator: Die Erlösung" mit einem weltweiten Einspielergebnis von rund 369 Millionen US-Dollar allen Unkenrufen zum Trotz abermals ein Erfolg. Die ...
Die Rolle des „X-Men“-Mutanten Wolverine machte Hugh Jackman zum Star. Er hatte das Glück, dass gerade seine Figur für aufregend genug befunden wurde, um einen eigenen Film zu bekommen. Das Prequel „X-Men ...
AKTUELLE ERGÄNZUNG VOM 3.1.2010: "Titanic"-Regisseur James Cameron hat´s wieder allen gezeigt: Nach nur drei Wochenenden hat "Avatar" bereits über eine Milliarde Dollar weltweit eingespielt. Schon jetzt ...
Das „Star Trek“-Universum hatte dringend eine Verjüngung nötig. Damit sind nicht bloß mehr Effekte gemeint, nein, der mittlerweile fast 50 Jahre alte SciFi-Klassiker musste sich wirklich verändern, um ...
Mehr Transformers, schnellere Schnitte, bombastischere Action und noch mehr atemberaubende Effekte gab es in Michael Bays „Transformers – Die Rache“, dem zweiten Teil seiner Spielzeug-Action-Zerstörungsorgie. ...
Anzeige
Konzert-DVD im Stream Gentleman am 27.04. ab 20.00 Uhr als » Musikstream