(tsch) Wenige Tage noch, dann startet in Deutschland die mit Spannung erwartete Fortsetzung der "Stirb langsam"-Reihe in den Kinos. Modernen Internet-Terroristen tritt Actionheld John McClane diesmal gegenüber - vermutlich mit eher konventionellen Mitteln. Len Wiseman, der bei beiden "Underworld"-Filmen Regie führte, hatte die Fäden in der Hand. "Stirb langsam 2" (1990) wurde als einziger der drei bisher gedrehten Filme von Renny Harlin in Szene gesetzt. Ein Action-Regisseur, der inzwischen in Hollywood etwas aus der Mode gekommen ist.
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Beim zweiten Mal war's ein Flughafen. Ansonsten alles wie gehabt: Der Cop John McClane (Bruce Willis) hat es auf engstem Raum wieder mit scheinbar übermächtigen Gegnern zu tun, vernichtet sie und rettet ganz nebenbei noch seine Frau vor dem sicheren Tod. 70 Millionen Dollar kostete die Fortsetzung des überaus erfolgreichen "Die Hard", die im Original - fast schon Ironie - "Die Harder" genannt wurde. Dem Publikum wurde serviert, was es erwartet hatte. Der Erfolg war garantiert.
Wie immer schlittert der Polizist John McClane eher zufällig in eine verhängnisvolle Situation, will er doch eigentlich nur seine Frau vom Flughafen abholen. Den jedoch will eine Horde brutaler Terroristen in ihre Gewalt bringen, die gleich zu Beginn ihre technischen Fähigkeiten unter Beweis stellen, als sie ein vollbesetztes Verkehrsflugzeug per Computermanipulation abstürzen lassen.
Der zweite Teil von "Stirb langsam" gehört zu den spektakulärsten Zurschaustellungen moderner Filmtechnik. So unter anderem, als es McClane im letzten Moment gelingt, den Tankverschluss eines startenden, mit Terroristen besetzen Flugzeugs zu öffnen. Er setzt den auslaufenden Treibstoff in Brand, und in rasanter Geschwindigkeit "verfolgt" ein Feuerschweif das dem Ende geweihte Flugzeug.
Die Reihe wurde 1995 mit dem dritten Teil unter dem Titel "Stirb langsam: Jetzt erst recht" erfolgreich fortgesetzt. Den Film zeigt ProSieben am Sonntag, 24.06., 22.25 Uhr. Daran schließt sich um 01.00 Uhr ein kurzes ProSieben TV-Special zu "Stirb langsam 4.0" an, das hinter die Kulissen des potenziellen Blockbusters blickt.
Tom Ruder
Der Cop John McClane (Bruce Willis) tritt gegen eine übermächtige Truppe von Gangstern an. (ProSieben / 20th Century Fox)
Muss sich erneut gegen eine gefährliche Terroristengruppe durchsetzen: der Polizist John McClane (Bruce Willis). (ProSieben / 20th Century Fox)
Der fanatische Choleriker Colonel Stuart (William Sadler) will einen südamerikanischen Diktator und Drogenbaron befreien. (ProSieben / 20th Century Fox)
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