(tsch) Regisseur Sergio Leone bescheinigte ihm einmal das "Gesicht eines psychopathischen Killers" zu haben: Willem Dafoe gilt als Paradebesetzung des fiesen Bösewichts. Auch im Thriller "Leben und Sterben in L.A." (1985) steht Dafoe auf der Schattenseite - diesmal als skrupelloser Geldfälscher Eric Masters, der einen unliebsamen FBI-Agenten aus dem Weg geräumt hat. Doch er steht dort nicht alleine: Los Angeles ist ein Ort, so die Grundaussage des Films, an dem es kein Licht gibt. Die Geheimdienstler Richard Chance (William L. Petersen) und John Vukovich (John Pankow) fordern bedingungslos Rache für den getöteten Kollegen. Und die Agenten unterscheiden sich von dem Gangster zwar in ihren Zielen, nicht jedoch in den Mitteln.
Anzeige
Erschütternd und düster beginnt der Film: In einer Mülltonne am Rande der Wüste wird ein stinkender Klumpen Fleisch gefunden - die Leiche des FBI-Agenten Jim Hart (Michael Greene). Er wurde wenige Tage vor seiner Pensionierung ermordet. Sein Kollege und Freund Chance ahnt, dass der gescheiterte Künstler und jetzige Geldfälscher Masters ihn auf dem Gewissen hat.
Mit seinem neuen Partner Vukovich macht sich Chance auf die Jagd nach dem Mörder - und handelt dabei selbst mehr und mehr illegal. Um ihm eine Falle stellen zu können, geben sich die beiden Bullen als geschäftliche Interessenten in Sachen Falschgeld aus. Als Masters eine Anzahlung von 35.000 Mark für die Anfertigung der gewünschten "Blüten" fordert, stehen die beiden Rächer vor einem Problem: Der Secret Service macht maximal 10.000 Dollar für derartige Lockgeschäfte frei. Um an den Rest zu kommen, unternehmen Chance und Vukovich einen Raubüberfall.
Regisseur William Friedkin drehte mit "Leben und Sterben in L.A." einen schonungslosen, düsteren Film, der durch Temporeichtum, grandiose Effekte und rasante Schnitte beeindruckt. Virtuos gefilmter Höhepunkt des Thrillers ist eine wahnwitzige Autofahrt entgegen dem Verkehrsstrom auf dem übervollen Highway.
Jochen Overbeck
Dem Geheimdienstagenten Richard Chance (William L. Petersen, links) ist jedes Mittel recht, um den Geldfälscher Eric Masters zur Strecke zu bringen. Sein Kollege John Vukovich (John Pankow) hat anfangs noch Skrupel. (ARD DEGETO)
Der Geldfälscher Eric Masters (Willem Dafoe) erschießt einen Komplizen, der ihn betrogen hat. (ARD DEGETO)
Mit "Die wilden Kerle" bekam die Bezeichnung "Familienfilm" eine ganz neue Bedeutung. Uwe Ochsenknecht stand mit seinen Söhnen Jimmy Blue und Wilson Gonzales vor der Kamera, ebenso wie Rufus Beck mit seinem ...
Glückliche Kinderaugen sind dem Grinch ein Gräuel, liebevoll verpackte Geschenke kann der grüne Gnom nicht leiden - kurz: Der verbitterte Outlaw hasst das Fest der Feste. Und dennoch: Weihnachten ohne ...
Normalerweise läuft es ja immer umgekehrt: Kommt die Fortsetzung eines erfolgreichen Filmes in die Kinos, hoffen die Macher, wenigstens annähernd an die Zahlen des Originals heranzukommen. Und oft ist ...
Knapp 30 Jahre ist es her, dass der Amerikaner Jim Davis Garfield aus der Taufe hob. Cartoons mit dem Lasagne vertilgenden Kater finden sich in über 2.500 Zeitungen weltweit, und täglich ergötzen sich ...
Im fünften Abenteuer wird es eng für die Wilden Kerle. Nachdem sie jeden Pokal geholt, alles gewonnen und zuletzt auch ihre interne Krise gemeistert und als Team bestanden haben, gehen ihnen die Gegner ...
Während "Die wilden Kerle" derzeit im Kino bereits zum fünften Mal Erfolge feiern ("DWK 5: Hinter dem Horizont"), zeigt Sat.1 den dritten Teil der sportlichen Kinderfilmreihe als Free-TV-Premiere. Darin ...
Anzeige
Konzert-DVD im Stream Gentleman am 27.04. ab 20.00 Uhr als » Musikstream