logo
Anzeige
Cineastentreff Kino Film Fernsehprogramm Kino Film FR: Terminator 3 - Rebellion der Maschinen
FR: Terminator 3 - Rebellion der Maschinen

Terminator 3 - Rebellion der Maschinen

(tsch) He'll be back - Die aufwendige Action-Produktion "Rebellion der Maschinen" (2003), die ProSieben nun wiederholt, ist wohl nicht der letzte Film der "Terminator"-Reihe. Hollywood werkelt an einer Fortsetzung. Das Drehbuch ist fertig, Nick Stahl als John Connor im Gespräch. Und das Ex-Model Marcus Schenkenberg verriet unlängst gar, dass er selbst im neuen Terminator mitwirken werde - und, jawohl, in einer winzigen Cameo-Rolle auch Arnold Schwarzenegger. Nun, Gerüchte ... Sicher ist: Sollte das Projekt in letzter Sekunde noch scheitern, geht die Geschichte dennoch weiter: Beim US-Sender FOX startet demnächst die Serie "The Sarah Connor Chronicles" mit Lena Headey und Thomas Alexander Dekker in den Hauptrollen, die nach "Terminator 2" angesiedelt ist. Bei so viel Trubel gerät Arnie "I am a Machine!" Schwarzenegger fast schon in Vergessenheit ...

Anzeige

 

"Terminator 3" war nach mehreren Flops hintereinander zu Recht als die finale Chance Schwarzeneggers beschrieben worden. Jedenfalls im Kino. Dass der gebürtige Österreicher tatsächlich in die Politik wechseln und darin auch Erfolg haben würde, war zu Beginn der Entwicklung des Sequels noch nicht klar.

Die "Rebellion der Maschinen", das zeigt schon die frühe Sendezeit bei ProSieben, will nicht mehr sein als eine herausragende Action-Produktion, pures Popcorn-Kino mit hohem Unterhaltungswert. Ein Anspruch, der auf grandiose Weise erfüllt wird. Regisseur Jonathan Mostow rückte zu diesem Zweck die mystischen Klänge beider Vorgänger in den Hintergrund. Erst in den letzten Minuten des Films gewinnen sie auf überraschende Weise wieder an Bedeutung. Vorher knallt und kracht es, der Höhepunkt steht schon nach wenigen Minuten an. 20 Millionen Dollar soll die spektakuläre Verfolgungsjagd gekostet haben, die jene aus "Matrix Reloaded" noch in den Schatten stellt.

Wie im zweiten Teil basiert die Story, die zehn Jahre später angesiedelt ist, auf einer Konstellation von vier Figuren: John Connor (Nick Stahl), zum Retter der Menschheit im bevorstehenden postapokalyptischen Kampf von Mensch und Maschine auserkoren, hat seine Mutter (damals: Linda Hamilton) verloren. Nun rückt Kate Brewster (Claire Danes) an seine Seite. Ihr mag man skeptisch gegenüberstehen, erschließt sich ihre Funktion doch zunächst nicht. Ein Eindruck, der später, auch dank einer gut aufgelegten und dabei kaum actionerprobten Claire Danes, revidiert werden muss. Hinzu kommen die Roboter-Kontrahenten. Der T-800 (Arnold Schwarzenegger) wird durch die Zeit geschickt, um John und Kate zu beschützen.

Er hat es in der Gegenwart mit einer Neuentwicklung zu tun: "T-X" (Kristanna Loken) spricht genau zwei Sätze im Film und ist ansonsten auf pure Zerstörung fixiert. Sie soll die aufständischen Menschen von morgen schon heute vernichten und prügelt sich zu diesem Zweck auf höchst eindrucksvolle Weise mit dem ihr gegenüber hoffnungslos unterlegenen Terminator. Und ein optischer Genuss ist sie dabei ja auch.

Doch sie alle sind nur Staffage: Alle Augen sind auf Schwarzenegger gerichtet, der zu keinem Zeitpunkt daran zweifeln lässt, dass der Terminator die Rolle seines Lebens ist. Auffällig ist übrigens in diesem Zusammenhang die doch sehr unterschiedliche Wirkung, die hier der Film in der Original- und in der deutschen Version erzielt. Letztere ist bei weitem komischer und setzt etwas gestelzt und überzogen auf die ironischen Untertöne. Die englische Fassung entwickelt - so paradox das klingen mag - gerade aus dem übertrieben österreichischen Akzent und der simpleren Wortwahl des Hauptdarstellers eine größere Ernsthaftigkeit. Und eben diese braucht der Film, um am Ende auch emotional bewegen zu können, wenn das Pathos regiert.

Kurt Hahn


Arnold Schwarzenegger kehrte 2003 in der Rolle seines Lebens zurück.
Arnold Schwarzenegger kehrte 2003 in der Rolle seines Lebens zurück. (ProSieben / Sony Pictures)

T-X (Kristanna Loken) ist weitaus gefährlicher und zerstörerischer als jeder Terminator vor ihr.
T-X (Kristanna Loken) ist weitaus gefährlicher und zerstörerischer als jeder Terminator vor ihr. (ProSieben / Sony Pictures)

Die Existenz der Menschheit ist bedroht, doch der T-800 (Arnold Schwarzenegger) setzt alles daran, dies zu verhindern.
Die Existenz der Menschheit ist bedroht, doch der T-800 (Arnold Schwarzenegger) setzt alles daran, dies zu verhindern. (ProSieben / Sony Pictures)

Datum: 02.11.2007

Facebook aktivieren
Artikel ID 191172

Weitere Artikel, die Sie interessieren könnten:

    Der SciFi-Thriller "The Final Cut" erzählt eine originelle Geschichte
    Leider kann man die Menschen ja in aller Regel nicht mehr danach fragen, was in den letzten Augenblicken vor ihrem Ableben in ihnen vorging. Doch stimmt die Rede vom inneren Film, der vor dem Exitus abläuft, ...

    Das letzte Mal Arnie in "Terminator 3"
    Ja, er kam zurück, der Terminator. Im Frühsommer war "Terminator: Die Erlösung" mit einem weltweiten Einspielergebnis von rund 369 Millionen US-Dollar allen Unkenrufen zum Trotz abermals ein Erfolg. Die ...

    "X-Men Origins: Wolverine" geht nicht über hirnlose Action hinaus
    Die Rolle des „X-Men“-Mutanten Wolverine machte Hugh Jackman zum Star. Er hatte das Glück, dass gerade seine Figur für aufregend genug befunden wurde, um einen eigenen Film zu bekommen. Das Prequel „X-Men ...

    Rekord: "Avatar" spielt in nur drei Wochen mehr als 1 Mrd. Dollar ein
    AKTUELLE ERGÄNZUNG VOM 3.1.2010: "Titanic"-Regisseur James Cameron hat´s wieder allen gezeigt: Nach nur drei Wochenenden hat "Avatar" bereits über eine Milliarde Dollar weltweit eingespielt. Schon jetzt ...

    "Star Trek" leitete gekonnt den Generationenwechsel ein
    Das „Star Trek“-Universum hatte dringend eine Verjüngung nötig. Damit sind nicht bloß mehr Effekte gemeint, nein, der mittlerweile fast 50 Jahre alte SciFi-Klassiker musste sich wirklich verändern, um ...

    Augen auf, Hirn aus: "Transformers - Die Rache"
    Mehr Transformers, schnellere Schnitte, bombastischere Action und noch mehr atemberaubende Effekte gab es in Michael Bays „Transformers – Die Rache“, dem zweiten Teil seiner Spielzeug-Action-Zerstörungsorgie. ...


 
Anzeige
livedome
Konzert-DVD im Stream
Gentleman
Gentleman am 27.04. ab 20.00 Uhr als » Musikstream

Anzeige
.
Partner von Fantastic Zero


itemid = 35 - id = 3667 - task = view - option = com_content - limitstart= 0