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SA: Harry Potter und die Kammer des Schreckens

Harry Potter und die Kammer des Schreckens

(tsch) Außenstehende kommen inzwischen schnell mal durcheinander. Das ZDF zeigt nun als Wiederholung "Harry Potter und die Kammer des Schreckens". Aber es gab auch den "Stein der Weisen", den "Gefangenen von Askaban", den "Feuerkelch" und den "Orden des Phönix". Wer da gerade kein Kind um sich hat oder einen ausgewiesenen Kinokenner, der verliert schnell den Überblick.

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In Kürze: "Harry Potter und die Kammer des Schreckens" ist die zweite Verfilmung von Joanne K. Rowlings Bestseller-Reihe, die vor Kurzem ihr Ende mit der Veröffentlichung des siebten und letzten Bandes fand. Der Film aus dem Jahr 2002 war bei Weitem noch nicht so düster und gruselig wie einige seiner Nachfolger. Er ist ab sechs Jahren freigegeben. Dennoch: Schlangen und Spinnen gibt es. Wer seinen kleineren Kindern das Wachbleiben erlaubt, wird damit rechnen müssen, dass deren Schlaf nicht gerade ruhig ausfällt.

Hauptdarsteller Daniel Radcliffe, inzwischen schon zum jungen Mann gereift, wirkte im zweiten Film deutlich erwachsener als noch zum Auftakt in "Harry Potter und der Stein der Weisen". Radcliffe prägte den Film nachhaltig. Mimisch nahm er sich deutlich zurück, wohl aber nötigte sein glänzend akzentuiertes, selbstsicheres Auftreten gerade den Kindern im Kino jenen Respekt ab, den sie tatsächlich vor Potter haben. Darüber hinaus begann die Produktion 2002 damit, Radcliffe zum Mädchenschwarm aufzubauen. Ein Trend, der sich bis zum heutigen Tag fortsetzt und von Film zu Film an Bedeutung gewinnt.

"Harry Potter und die Kammer des Schreckens" wurde - wie schon der erste Teil - von Regisseur Chris Columbus inszeniert. Er setzte dabei vermehrt auf visuelle Effekte. Mehr Tiere, mehr Monster, mehr kleine, aber durchaus feine Spielereien mit beweglichen Bildern an der Wand. Die Zauberwelt von Hogwarts nahm Gestalt an, ohne dass an den Grundmechanismen gerüttelt wurde.

Diesmal geht es also um die Kammer des Schreckens, die geöffnet wurde. Drin ist: ein Monster, welches - das kann man vorwegnehmen - seinen Namen tatsächlich verdient. Harry, Hermine (Emma Watson) und Ron (Rupert Grint) wollen das Geheimnis um die Kammer lösen. Wer verbirgt sich dort? Warum werden plötzlich Bewohner der Schule versteinert aufgefunden? Und warum beherrscht Harry die Sprache der Schlangen?

Inhaltlich hat diese zweite Geschichte weit weniger zu bieten als Teil eins. Die erste Stunde lang passiert eigentlich wenig. Und auch später trudelt die Handlung, von zwei, drei Schlüsselszenen abgesehen, ein bisschen ziellos umher.

Im November 2008 wird mit "Harry Potter und der Halbblutprinz" der sechste und vorletzte Teil der Reihe in die Kinos kommen. Regie wird wie schon im fünften der Brite David Yates führen.

Kai-Oliver Derks


Daniel Radcliffe spielt auch in der zweiten Buchverfilmung die Titelrolle des Harry Potter.
Daniel Radcliffe spielt auch in der zweiten Buchverfilmung die Titelrolle des Harry Potter. (ZDF / Jaap Buitendijk)

Weil sein Zauberspruch auf ihn selbst zurückfiel, spuckt Ron (Rupert Grint, Mitte) Kröten. Harry (Daniel Radcliffe) und Hermine (Emma Watson) können wenig dagegen tun.
Weil sein Zauberspruch auf ihn selbst zurückfiel, spuckt Ron (Rupert Grint, Mitte) Kröten. Harry (Daniel Radcliffe) und Hermine (Emma Watson) können wenig dagegen tun. (ZDF / Jaap Buitendijk)

Sorgt für humorvolle Momente: Kenneth Branagh als Professor Gilderoy Lockhart.
Sorgt für humorvolle Momente: Kenneth Branagh als Professor Gilderoy Lockhart. (ZDF / Jaap Buitendijk)

Datum: 30.11.2007

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Artikel ID 192653

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