|
Anzeige |
Der Herr der Ringe - Die Gefährten|
Demnächst im Fernsehen Das Fernsehen sendet nicht nur Müll. Perlen finden sich immer wieder darunter, aber wer hat schon Zeit und Lust, sie zu suchen? Wir übernehmen das: Im Cineastentreff finden Sie täglich 2-3 Filmtipps, die es lohnen, den Fernseher einzuschalten. |
Der Herr der Ringe - Die Gefährten(tsch) Man muss nicht in Galadriels Spiegel blicken, um vorherzusehen, dass abermals Millionen von Zuschauern den ersten Teil der "Herr der Ringe"-Saga einschalten werden - eilen "Die Gefährten" in diesem Jahr doch erstmals werbefrei beim ZDF ihrem Schicksal entgegen. Anzeige
Wahrlich großes Kino, das dem Zuschauer hier präsentiert wird: Peter Jacksons Auftakt-Epos der mit 17 Oscars bedachten Tolkien-Trilogie spielte trotz Überlänge weltweit 870 Millionen Dollar ein. Das Budget für alle drei Teile wird auf 300 Millionen Dollar geschätzt. Alle drei Bücher wurden innerhalb von 18 Monaten mit einer Crew von 2.400 Mitarbeitern und 26.000 Statisten in Neuseeland am Stück verfilmt, um sie im Jahresrhythmus in die Kinos zu bringen. Jackson, selbstredend ein Fan von Tolkiens Monumentalwerk, arbeitete über sieben Jahre an der Adaption. Und jede Mühe, jeder Dollar, jede Minute Warten sollten sich gelohnt haben: "Die Gefährten" startete 2001 und erreichte am achten Tag bereits die 100-Millionen-Dollar-Marke. In Deutschland zog der Film 11,8 Millionen Zuschauer, die Warner über eingespielte 82 Millionen Euro jubeln ließen. Was hatten sich vor dieser Verfilmung nicht alle den Kopf zerbrochen - Fans, Produzenten, Designer, Techniker, vor allem aber der Regisseur. Er war es, der zusammen mit Fran Welch und Philippa Boyens drei Jahre an den Drehbüchern schrieb. Er war es, der die Geldgeber in Hollywood überzeugen konnte, nicht erst den Erfolg des ersten Teils abzuwarten, sondern gleich alle Teile auf einmal zu drehen - ein einmaliger Vorgang! Dabei gehörte er bis dahin nicht zu den Großen, hatte nur kleine Meisterwerke wie die "Muppets"-Parodie "Meet The Feebles" oder das tragische "Heavenly Creatures" auf dem Konto. Und nun J.R.R. Tolkiens 1954 erschienenes Fantasy-Epos! Der Vater aller Fantasy-Literatur war der Erste, der literarisch eine komplette Welt erschaffen hat, mit eigener Sprache, eigenen Bewohnern und eigenen Legenden. Generationen von Science-Fiction- und Fantasy-Autoren bedienten sich an diesem Reichtum an Figuren und Geschichten, die ihrerseits wieder auf Sagen, der Bibel und fernöstlichen Weisheitslehren beruhten. Zu den eifrigsten Adepten gehörte George Lucas, der daraus seinen "Krieg der Sterne" bastelte. Im ersten Teil führt Jackson die Figuren ein. Im Mittelpunkt aller Bände steht jedoch ein Ring - "ein Ring, sie zu knechten, sie alle zu finden, ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden". Er gehört Sauron, dem Herrscher von Mordor, dem "Lande, wo die Schatten drohen". Vor langer Zeit wurde er geschlagen, doch sein Geist überlebte und trachtet danach, den Ring, der ihm die Macht verleiht, Mittelerde zu beherrschen, wieder an sich zu reißen. Dieser gelangte auf wundersame Weise in den Besitz von Frodo (Elijah Wood), einem Hobbit von kleiner Gestalt und mit großen Füßen. Zusammen mit acht Gefährten - zwei Menschen (Viggo Mortensen, Sean Bean), einem Zwerg, einem Elfen (Orlando Bloom), Gandalf, dem Zauberer (Ian McKellen) und drei weiteren Hobbits - macht er sich auf den gefährlichen Weg nach Mordor, weil der Ring nur dort, wo er einst geschmiedet wurde, vernichtet und so auf ewig dem Bösen entzogen werden kann. Diesen Ring, der die zwei Seiten der Macht verkörpert, das Gute und das Böse, ihre Möglichkeiten und die damit einhergehende Verführung, jagen fortan alle: Sauron, sein Handlanger Saruman (Christopher Lee), die Ringgeister auf ihren schwarzen Pferden, ja selbst einer der Gefährten, der der Verlockung der Macht nicht widerstehen kann. Wie das alles ausgeht, ist ebenfalls im ZDF zu sehen: Am Donnerstag, 3. Januar 2008, folgt um 20.15 Uhr "Der Herr der Ringe - Die zwei Türme", eine Woche später (10. Januar, 20.15 Uhr) schließlich "Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs". Frank Rauscher |
"Der Herr der Ringe - Die Gefährten" - ZDF Sendetermin: |
| EA bringt weitere "Herr der Ringe"-Spiele | |
| EA hütet seinen Schatz: Der Branchenprimus sicherte sich für weitere zwei Jahre die Rechte, Spiele basierend auf den "Herr der Ringen"-Filmen zu entwickeln. Gleichzeitig schloss der Publisher einen Deal ... | |
| Die Chroniken von Narnia | |
| Mehr als 3,3 Millionen Zuschauer sahen sich bisher das Fantasy-Leinwand-Spektakel "Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia" im Kino an. Pünktlich zum nächsten christlichen Hochfest erscheint die ... | |
| Brothers Grimm | |
| Ein toller Tag für Märchenfreunde: Am 12. April erscheint Terry Gilliams Schauergeschichte "Brothers Grimm" gleich viermal auf Silberlingen verschiedenster Form. Das Fantasy-Märchen um die emsigen Geschichtenerfinder ... | |
| Herr der Ringe: Taktiken | |
| Während sich EA derzeit für die zweite "Schlacht um Mittelerde" rüstet, erscheint dieser Tage ein weiteres "Herr der Ringe"-Game, um Tolkien-Fans auf ewig an die zugkräftige Lizenz zu binden: "Taktiken" ... | |
| "Conan" wird neu verfilmt | |
| Es gibt kaum ein Filmprojekt, das ähnlich lange in der Diskussion war: Nun soll im Frühjahr 2008 das Schwert tatsächlich wieder geschwungen werden: Die Produktionsfirma Millenium Films erwarb die Rechte ... | |
| Brothers Grimm | |
| Die Gebrüder Grimm nehmen bei Ex-Monty-Python Terry Gilliam als fantasievolle Illusionisten abergläubisches Stadt- und Landvolk aus, indem sie sich als Geisterjäger gerieren und dann mit Seilzügen, Komparsen ... |
| Anzeige |
|
| Anzeige |