|
Anzeige: |
Gerard Butler
Überwältigende ErfahrungenSchauspieler Gerard Butler (tsch) Eine einseitige Rollenauswahl kann Gerard Butler eigentlich nicht vorgeworfen werden. Obwohl ein Blick in seine Filmografie dazu verleitet, ihn als Idealfigur des muskelbepackten Actiondarstellers bildgewaltiger Historienschlachten zu sehen. Hunnenkönig Attila, Soldatenidol Beowulf und zuletzt Spartanerkönig Leonidas: Butler verkörpert rohe, klassische Männlichkeitsideale, und das ist eine größere Herausforderung als allgemein anerkannt. Gerade der sprachliche Pathos des Abenteuer-Actioners "300" war nicht einfach zu bewerkstelligen: "Wenn man buchstäblich die Betonung einer einzelnen Silbe ändert, gleitet das Ganze in die Lächerlichkeit ab", erklärte der sympathische Schauspieler in einem Interview. In seinem neuesten Film "P.S. Ich liebe dich", der am 17. Januar ins Kino kommt, darf Butler hingegen sanft und charmant sein - was er ebenso bravourös meistert. Anzeige In dem Drama von Richard LaGravenese spielt er den 35-jährigen Jerry, der an einem Gehirntumor leidet und schließlich stirbt. Seine große Liebe Holly bleibt alleine zurück und droht an dem schmerzhaften Verlust und der daraus resultierenden Einsamkeit fast zu zerbrechen. Jerry, der ihr Leiden vorausahnte, verfasste kurz vor seinem Tod noch zwölf Briefe, in denen er seiner Frau jeden Monat Aufgaben stellte, die sie innerhalb von vier Wochen lösen muss, um wieder in die Spur des Lebens zu finden. - "P.S. Ich liebe dich", das Erstlingswerk der irischen Autorin Cecelia Ahern, stand monatelang auf den Bestsellerlisten ganz oben und wurde in 40 Sprachen übersetzt. Butler spielt hier an der Seite der Oscarpreisträgerinnen Hilary Swank und Kathy Bates. Die Rezensionen zu dem Drama sind bisher gemischt. Aber mit schlechten Kritiken und niedrigen Einspielergebnissen an den Kinokassen kann Butler gut umgehen. "Die Erfahrung, einen Film zu drehen", betont der Schauspieler, "ist so viel überwältigender als das, was mit dem Film passiert". "Gerry", wie er genannt werden möchte, wurde in Glasgow/Schottland geboren, verbrachte aber einen Teil seiner Kindheit in Kanada. Nach der Scheidung der Eltern sah er seinen Vater erst im Alter von 16 Jahren wieder, und verlor ihn bereits mit Anfang 20 wegen einer Krebserkrankung. Zu dieser Zeit studierte Butler in Glasgow Jura und arbeitete später in einer Anwaltskanzlei, die ihn eine Woche vor Abschluss seiner Ausbildungszeit feuerte. "Desillusioniert und unzufrieden" sei er damals gewesen, berichtet der Schotte, dem Alkohol nicht abgeneigt: "Ich habe es geliebt zu trinken, bald war es das Einzige, was mir noch Spaß machte. Diese Sucht hat mich beinahe zerstört." Seit zehn Jahren rührt Butler keinen Tropfen mehr an und ist trotz dieser schmerzhaften Erfahrungen der Ansicht: "Was immer auch passiert, es geschieht aus einem bestimmten Grund." Die Schauspielkarriere von Gerard Butler begann mit dem Bühnenstück "Coriolanus" des Altmeisters William Shakespeare. Es folgte die Rolle des Renton in der Theaterversion von "Trainspotting - Neue Helden" (im gleichnamigen Film von Ewan McGregor verkörpert). Nach seinem Spielfilmdebüt neben Judi Dench in "Ihre Majestät Mrs. Brown" (1997) spielte Butler in mehreren Großproduktionen mit: "James Bond - Der Morgen stirbt nie" (1997), "Wes Cravens Dracula" (beides 2000), Die Herrschaft des Feuers (2002) und "Das Phantom der Oper" (2004). Letzterer überzeugte zwar die Kritiker, floppte jedoch an der Kinokasse. Der große Durchbruch gelang dem schottischen Schauspieler erst mit dem Schlachtenepos "300", einer Comic-Adaption von Frank Miller ("Sin City"). Über sieben Monate quälte sich der ambitionierte Butler täglich sechs Stunden mit Bodybuilding und Ausdauersport. Das Ergebnis war ein perfekt modellierter Körper, der Frauenherzen höher schlagen und Männer vor Neid erblassen ließ. Selbstbewusstsein hat Butler genug, aber diese Wirkung konnte auch er nicht absehen: "Ich hätte nie gedacht, dass ich für Frauen jemals ein Sexsymbol sein würde", gab er in einem Interview zu. Vom britischen Magazin "Hello" wurde der Schauspieler sogar schon zum attraktivsten Mann des Jahres 2005 gewählt. Eine Freundin hat er aber nicht, die einzige Dame an seiner Seite heißt "Lolita" und ist ein Mops. Butler hält sein Privatleben ohnehin unter Verschluss, nur sehr wenig dringt an die Öffentlichkeit. Zum Heldentum scheint er allerdings eine echte Affinität zu haben, nicht nur auf der Leinwand. Bei einem Filmdreh in Schottland in der Nähe des Flusses "Tay" hörte er Schreie und folgte ihnen. Ein kleiner Junge strampelte hilflos im Wasser und Butler rettete ihn vor dem Ertrinken. Die Tapferkeitsurkunde der "Royale Human Society" war der verdiente Lohn. Ein starker Mann - in jeder Hinsicht. Jana Große |
| Forest Whitaker | |
| Er bemühte in seiner Oscarrede höchste Instanzen: Forest Whitaker (46) hielt seinen Preis für die beste männliche Hauptrolle in den Händen und dankte Gott dafür, dass er ihm "diesen Moment zuteil werden ... | |
| Katherine Heigl | |
| "Am liebsten würde ich meine Haare abschneiden und als Punkerin herumlaufen", sagte nicht etwa Britney Spears, sondern Katherine Heigl. Ob ihr allerdings derlei drastische Maßnahmen bei der Lösung ihres ... | |
| Hilary Swank | |
| Hilary Swank gehört zu den ungewöhnlichen Schönheiten Hollywoods. Und das liegt nicht allein an ihrer burschikosen Ausstrahlung, sondern vor allem an ihren Rollen, die vielseitiger nicht sein könnten. ... | |
| Gerard Butler | |
| Gerard Butler aus dem schottischen Glasgow war schon in vielen Filmen zu sehen, in denen er starke Männercharaktere verkörpern durfte. In dem feurigen Actionstreifen "Die Herrschaft des Feuers" und dem ... | |
| Halle Berry | |
| Das Warten hat sich gelohnt: Halle Berry kommt zwar eine Dreiviertelstunde zu spät zum vereinbarten Gesprächstermin, doch hat ihr vermutlicher Schönheitsschlaf gewirkt. Die mit dem Oscar geehrte und mit ... | |
| Diane Kruger | |
| Wegen dieser Frau wurde in "Troja" Krieg geführt und in "Merry Christmas" der Erste Weltkrieg unterbrochen. Jetzt spielt Deutschlands Hollywoodexport Diane Kruger (30) endlich einmal die Hausfrau von nebenan, ... |