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Colosseum - Road To Freedom

Job als Gladiator gefunden

Das Leben als Gladiator ist nicht leicht. Wer sich aus dem blutigen Sklavendienst befreien will, muss in "Colosseum - Road To Freedom" einigen Kumpels in der Arena das virtuelle Licht auslöschen.

(tsch) Es gibt Jobs, die will ja eigentlich niemand. Wer einen solchen "Beruf" dann trotzdem hat, wird fortan auf besondere Weise gefordert. So geschieht es denn auch in "Colosseum - Road to Freedom", einem neuen Gladiator-Spiel aus dem Hause Koei. Der Titel ist exklusiv für PlayStation 2 erschienen und ist für Haudegen, die sich gern in der Rolle eines kompromisslosen Schlägers sehen, gemacht.

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Der Untertitel deutet an, dass sich der Held nicht einfach seinem Schicksal hingeben will. In den Job eines Gladiators und Sklaven hineingeraten, ist es nun das oberste Ziel, sich aus den Arenen des Römischen Reiches herauszukaufen. Die Summe ist recht hoch, entsprechend lange dauert es denn auch, bis das Ziel erreicht ist.

Von einem Gladiatorspiel erwartet man gar nicht viel mehr als archaisches Kampfgerät, das muskelbepackte Mannen hilft, die aus allen Winkeln der antiken Welt kommen. Diese Elemente finden sich auch in dem Koei-Titel wieder. Ungewohnt: Zum einen kann der Charakter bei den Kämpfen auch Geld gewinnen - was für die Kampfsklaven im antiken Rom wohl jenseits aller Vorstellungskraft gewesen sein dürfte. Zum anderen birgt der "Karriere"-Modus einige bislang in dieser Form noch nicht bekannte Features.

So ist "Colosseum" teilweise wie ein Rollenspiel aufgebaut: Der Charakter kann sich durch spezielles Training in verschiedene Richtungen entwickeln. Der eine mag mehr Freude am Schwert-Stil haben, während ein anderer eher auf seine Fäuste baut. Memmen dürften da eher zum Schild greifen - und sich vor allem durch ausgefeilte Verteidigungsstrategien profilieren. Körperliche Fitness ist natürlich für schwer arbeitende Kämpfer ein absolutes Muss. In der Trainingsarena lässt sich der Schweiß förmlich riechen, wenn die Jungs Sit-Ups und Liegestütze im Akkord vollführen. Die erarbeiteten Trainingspunkte werden in der Kantine in schmackhaftes Essen umgewandelt.

Ansonsten wird viel Hausmannkost geboten. Spielmodi und Kämpfe bieten wenig Neues. Kombos aus hohen und tiefen Attacken reihen sich in der Regel aneinander, sodass das Blut nur so spritzt. Wilde Tastenkombinationen lassen den Helden als Sieger aus der Arena treten. Grafisch und akustisch wird ebenfalls Standard geboten. Wer nicht gerade als Gladiator bei einem kleinen Tyrannen und Ausbeuter anheuern möchte, braucht "Colosseum - Road to Freedom" keine weitere Aufmerksamkeit widmen. Wer seinem Sklavendasein durch Fleiß und Kampfeskraft schon immer einmal ein Ende setzen wollte, kann sich an diesem PS2-Titel ruhig einmal probieren.

Joachim Sinner




Datum: 18.09.2005

Diskussion: "Colosseum - Road To Freedom"

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