(tsch) Immer wieder gerne zeigt das Fernsehen "Ghostbusters", aber man kann es den Programmverantwortlichen nicht übel nehmen. Es ist ja ein wirklich lustiger Film, ein Spiegel des mitunter merkwürdigen Humors der 80er-Jahre zwar, aber trotzdem ein Stück Filmgeschichte. Vor mittlerweile gut 20 Jahren befreiten Dan Aykroyd und Bill Murray New York von schmatzenden grünen Monstern und einem Marshmellow-Mann, so groß wie ein Wolkenkratzer. Später kehrten sie in einer Fortsetzung zurück, außerdem wurde eine mäßig unterhaltsame Cartoon-Serie produziert. Ivan Reitmans Original ist bis heute unübertroffen.
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Das erste offizielle Geistervernichtungs-Unternehmen besteht zunächst aus den drei psychiaterreifen Parapsychologen Dr. Venkman (Bill Murray), Dr. Stantz (Dan Aykroyd) und Dr. Spengler (Harold Ramis). "Diskret, unauffällig und sauber" eilen sie zu den Schauplätzen des Grusels und saugen die gespenstischen Vorboten des berüchtigten Ober-Spukers auf, um sie in der Geisteraufbewahrungsanlage endzulagern.
Doch das Böse, das meist sehr glitschig daherkommt, gibt nicht auf. Es bemächtigt sich gar menschlicher Körper, unter anderem denen von Rick Moranis und Sigourney Weaver, um das finale Ziel zu erreichen: die Weltherrschaft.
Autor und Schauspieler Dan Aykroyd schrieb das Drehbuch eigentlich für sich und seinen Freund John Belushi. Als dieser an einer Überdosis Heroin starb, musste Bill Murray ("Lost in Translation") einspringen und für die "Alien"-erprobte Sigourney Weaver (als Dana Barrett) den Beschützer spielen. Der größte US-Kassenerfolg des Jahres 1984 führte auch in Deutschland zum Ausbruch des Geisterjagdfiebers, das sich fünf Jahre danach, wenn auch nicht in gleichem Maße, bei der Fortsetzung wiederholte.
Seit Mitte der 90er-Jahre hielten sich die Gerüchte, ein dritter Teil sei in Planung. Harold Ramis sollte statt Ivan Reitman die Regie übernehmen. Er und auch Aykroyd hatten ihre Mitwirkung signalisiert, doch nach der definitiven Absage von Bill Murray, der sich weiterhin ernsthafteren Rollen widmen will, liegt des Projekt inzwischen in Hollywoods größtem Papierkorb.
Tom Ruder
Die drei Doktoren Peter Venkman (Bill Murray, links), Raymond Stantz (Dan Aykroyd, Mitte) und Egon Spengler (Harold Ramis) verlieren ihren Forschungsauftrag für Parapsychologie. Kurz entschlossen gründen sie eine Firma und werden die "Ghostbusters". (kabel eins / Columbia Pictures)
Das Böse nimmt von der hübschen Musikerin Dana Barrett (Sigourney Weaver) und ihrem Nachbarn Louis Tully (Rick Moranis) Besitz. (kabel eins / Columbia Pictures)
Eines der schönsten Komödien-Liebespaare aller Zeiten: der Geisterjäger Peter (Bill Murray) und Dana (Sigourney Weaver). (kabel eins / Columbia Pictures)
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