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Pelts - Getrieben vom Wahn
Pelts - Getrieben vom Wahn
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Die "Masters of Horror"-Reihe geht weiter mit zwei der ganz Großen ihres Genres: Dario Argento und John Carpenter. Der italienische Meister schickt Altrocker Meat Loaf in eine besonders blutrünstige Anti-Pelz-Kampagne ("Pelts - Getrieben vom Wahn"), und Carpenter hat in "Pro Life - Des Teufels Brut" mit "Hellboy" Ron Perlman einen nicht minder prominenten Hauptdarsteller am Start. Allerdings machte nur Argento seine Sache so gut, dass einem beim Zusehen das Blut in den Adern gefriert. Carpenters Szenario um einen junges Mädchen, das von Bösen an sich geschwängert wird, plätschert dagegen vergleichsweise unspektakulär vor sich hin. Meat Loaf also. Der Dicke, der so pathetisch versichert, alles nur Erdenkliche für seine Liebe zu tun. Von Leidenschaft getrieben ist er auch in "Pelts". Als Pelzhändler Jake Feldman stellt er einer Stripperin (Ellen Ewusie) mit maximaler Penetranz nach. Und irgendwann wird sich die Schöne ihm auch hingeben. Aber zu welchem Preis? Der Weg bis dorthin ist durchgeknallt, mysteriös und reichlich sexy. Doch die Story dahinter ist abstrus politisch korrekt: Ein hinterwäldlerischer Trapper (John Saxon) killt eine Gruppe zahmer Waschbären, und Jake verspricht sich davon, aus den Fellen eine Art Wundermantel schneidern zu können ... Als die schöne Lady den Mantel dann anhat, tut sich weiß Gott Wundersames. Jake wird, wie alle, die mit dem weichen Fell in Berührung kommen, irgendwie anders, zum Tier im Blutrausch ... Ein dichter Plot, rasand erzählt und mit jeder Menge Erotik und spritzendem Blut versehen: Dario Argento weiß, woraus die Albträume der Horrorfans gemacht werden. Ganz anders John Carpenters "Pro-Life"-Story. Sie plätschert recht belanglos vor sich hin. Fast nur in einem Krankenhaus angesiedelt, ist das Geschehen geradezu kammerspielartig angelegt. Suspense auf engstem Raum - da könnte es durchaus knistern. Doch die Geschichte ist vorhersehbar, arm an Action und sehr dürftig ausgestattet. Der bislang schwächste Beitrag in der überwiegend sehr sehenswerten "Masters of Horror"-Reihe. Beide neuen Filme kommen in einer schicken Metallbox, und sind, wie immer bei neuen Fernseh-Adaptionen aus den Staaten, technisch ordentlich ausgestattet. Neben einem Audiokommentar bietet "Pelts" auch noch einige interessante Featurettes sowie ein Making of. Frank Rauscher bewertungsbox
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Credits: |
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