|
Anzeige: |
Equilibrium
Equilibrium(tsch) Bücher, Kunst, Erinnerungsstücke - alles ist verboten. Wer glücklich ist, wird eingesperrt. Wer weint, wird unnachgiebig verfolgt. Kurzum: Das Leben im frei erfundenen Überwachungsstaat Libria ist alles andere als schön. Und emotionslos obendrein - dank der Droge Prozium, die sämtliche Gefühle der Menschen gnadenlos unterdrückt und sie zu willenlosen Sklaven macht. Keine Frage, die ProSieben-Wiederholung "Equilibrium" (2000) zeichnet ein düsteres Bild der nahen Zukunft - irgendwo angesiedelt zwischen "1984", "Fahrenheit 451", dem Dritten Weltkrieg und "Matrix". Anzeige Mittendrin: Batman im Neo-Kostüm. Oder anders formuliert: Christian Bale, der ab 21. August - neben dem kürzlich verstorbenen Heath Ledger - wieder als "Dark Night" auf der Kinoleinwand zu sehen sein wird, spielt in dieser postapokalyptischen Trauerlandschaft den Grammaton-Kleriker John Preston. Ein moderner Inquisitor, wenn man so will - schwarzer Mantel, Sonnenbrille und dicke, tanzende Knarren inklusive. Seine Aufgabe: Er soll die wenigen Rebellen, die dem Leben, der Freude und den Erinnerungen frönen, finden und exekutieren. Und Preston ist gut in seinem Job. So gut, dass er nicht einmal vor Kollegen (Sean Bean) und der eigenen Familie Halt macht. Freude bereitet ihm all das Töten und Zerstören (auch die Mona Lisa muss dran glauben) freilich nicht - wie denn auch? Aber Reue ist ebenfalls ein Fremdwort in der Gesellschaft von Libria. Doch die Welt ändert sich für Preston, als er eines Tages ohne seinen Schuss Prozium auskommen muss. Plötzlich keimen Zweifel in ihm auf. Und nicht gerade wenige: Innerhalb kürzester Zeit mutiert die oberste aller Spaßbremsen zum Messias der Freudlosen und zum Staatsfeind Nummer eins. Quasi im Alleingang nimmt er den Kampf gegen das Regime auf ... Zugegeben: Das alles mag ziemlich abstrus klingen, was letztlich wohl auch dazu führte, dass die US-Kinozuschauer "Equilibrium" gemieden haben wie der Teufel das Weihwasser. Doch das 20-Millionen-Dollar-Projekt ging völlig zu Unrecht unter. Regisseur Kurt Wimmer, zuletzt für das Sci-Fi-Debakel "Ultraviolet" verantwortlich, inszenierte einen mitreißenden, wenngleich moralinsauren Action-Film, dessen furiose Kampfchoreografien zweifellos "Matrix"-Niveau erreichen und über so manches Logikloch im Drehbuch hinwegsehen lassen. Gerd Hilber |
|
| Spektakulär: "Star Wars: Episode II - Angriff der Klonkrieger" | |
| Ein grüner Gnom mit fragwürdigen Grammatikkenntnissen und ein weißhaariger Hüne mit Hang zu schwarzen Kostümen stehen sich gegenüber und plaudern über alte Zeiten ... Klingt wie der Anfang eines skurrilen ... | |
| Nicht nur Milla Jovovich aka "Ultraviolet" langweilt zu Tode | |
| Ultraviolet
"Resident Evil" zum Vierten: "Afterlife" befindet sich derzeit in Vorbereitung und soll am 16. September 2010 in die Kinos kommen. In den vergangenen Wochen hatten Hauptdarstellerin Milla ... | |
| In "Pitch Black" kämpft Vin Diesel gegen fliegende Monster | |
| Vin Diesel im Sequel-Stress: Nachdem der vierte Teil der PS-Sause "The Fast and the Furious" an die Spitze der Kinocharts raste, sollen nun auch diverse weitere Filmreihen des Testosteron-Pakets wiederbelebt ... | |
| Mit "Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith" endet die Story | |
| Abspann. Es war ein besonderer Moment. Zweieinhalb Stunden sind vergangen, und es blieb sowohl Begeisterung als auch Leere und Wehmut. Das größte Kinomärchen aller Zeiten ging 2005 zu Ende. Und auch wenn ... | |
| Ein Film, den die Welt nicht braucht: "Starship Troopers 2" | |
| Nie lagen Schund und Kult so dicht beieinander wie in Paul Verhoevens krassem Sci-Fi-Gemetzel "Starship Troopers" (1997). Natürlich ist der Film reinster Trash - dank eines Budgets von rund 100 Millionen ... | |
| Ein total magerer Christian Bale ist "Der Maschinst" | |
| Einem Gespenst gleich schleppt sich Trevor Reznik jeden Morgen an seinen Arbeitsplatz, gepeinigt von schlaflosen Nächten und einer inneren Rastlosigkeit. Trost findet er nur bei zwei Frauen, der Prostituierten ... |