(tsch) Niemand sollt sich täuschen lassen. Den Comebacks von Sylvester Stallone als Rocky Balboa und zuletzt als John Rambo war keinesfalls ein großer Erfolg beschieden. Die Einspielergebnisse waren ordentlich, aber mitnichten überwältigend. Immerhin zeigten sich die Fans der beiden Kinoreihen sowie sogar einige Filmkritiker zufrieden. Stallones Karriere bleibt indes weiterhin ein Auf und Ab. Das war nie anders, auch Ende der 80er-Jahre nicht, als "Lock Up - Überleben ist alles" in die Kinos kam, den vox nun wieder einmal zeigt.
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Hier spielt Stallone den Gefängnisinsassen Frank Leone. Eigentlich hat er nur noch wenige Monate abzusitzen. Eines Nachts jedoch wird Leone von Polizisten in den berüchtigten Hochsicherheitstrakt Gateway überführt. Veranlasst hat das der sadistisch veranlagte Gefängnisdirektor Warden Drumgoole, gespielt von Donald Sutherland, der mit Frank noch eine Rechnung zu begleichen hat. In Gateway wartet die Hölle. Wie sollte es anders sein: ein Kampf auf Leben und Tod beginnt.
Die Kritiken lobten "Lock up" als einen soliden Actionfilm mit durchaus geistreichem Hintergrund. Tatsächlich spielt Stallone die Rolle des zunächst hilflos erscheinenden und später verzweifelt kämpfenden Opfers gewohnt überzeugend.
Nach den körperlich fordernden Dreharbeiten zu "John Rambo" und der damit einhergehenden weltweiten Promotion-Tour nimmt sich Stallone selbst in diesen Wochen eine Auszeit. Welche neuen Projekte er in Angriff nehmen wird, steht noch nicht fest. "Rambo 5" sei möglich, räumte er selbst ein. Und auch über eine Fortsetzung von "Cliffhanger" wird nachgedacht.
Tom Ruder
Der Automechaniker Frank Leone (Sylvester Stallone) ist beileibe kein Unschuldslamm, aber dafür ein mustergültiger Häftling. (vox)
Wieso wird der Musterhäftling Frank (Sylvester Stallone, Mitte) ins "Gateway", ein heruntergekommenes, abseits gelegenes Hochsicherheitszuchthaus, verlegt? (vox)
Im Hochsicherheitsgefängnis Gateway wird Frank (Sylvester Stallone) schikaniert, gedemütigt und gequält. (vox)
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