(tsch/vm) Tom Cruise scheint für Hollywood-Blockbuster wie geschaffen zu sein: Alle drei Teile der „Mission Impossible"-Trilogie wurden zu Kassenschlagern. In letzter Zeit kam der US-Schauspieler jedoch lediglich durch seine Vorliebe für die Scientology-Sekte in die Schlagzeilen, was seine Karriere als Action-Held etwas in den Hintergrund treten ließ. In der Wiederholung des ersten „Mission Impossible“-Films aus dem Jahr 1996 auf ZDF schlüpft der US-Schauspieler nun noch mal in die Rolle des Top-Agenten Ethan Hunt.
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In dem Kassenschlager (Einspielergebnis in den USA fast 181 Millionen Dollar) erhält der junge Agent den Auftrag, in Prag einen für den CIA mäßig vorteilhaften Deal zu vereiteln: Ein Unbekannter möchte eine Diskette verkaufen, auf der die Namen sämtlicher aktiver US-Spione gespeichert sind. Bei der Mission kommen Hunts Kollegen ums Leben, darunter auch sein Chef Jim Phelbs (Jon Voight). Ethan versucht, das Komplott aufzuklären und gerät dabei selbst in Verdacht. Nur zwei Ex-Agenten (Ving Rhames, Jean Reno) und Claire (Emmanuelle Béart), die einzige Überlebende des US-Einsatzes, halten zu ihm.
Spannend, aber auch arg übertrieben ist das schon, was Regisseur Brian De Palma und Tom Cruise (auch Produzent des Films) auf die Leinwand zauberten - eine Hubschrauber-Zug-Verfolgungsjagd durch den Eurotunnel inklusive. Aber eben auch sehr erfolgreich. - Die Fortsetzung, John Woos Action-Ballett "Mission: Impossible II" (2000) konnte den Vorreiter mit einem Einspielergebnis von 215 Millionen Dollar sogar noch toppen. Diesen Erfolg versprach man sich auch vom dritten Teil, der 2006 folgte. Doch "Mission: Impossible III" brachte es in den USA auf "lediglich" 133 Millionen Dollar. Man gab dem Super-Scientologen Tom Cruise daran die Schuld.
Die Produktionsfirma Paramount Pictures sah daher von einer Verlängerung der Verträge mit dem Hollywood-Star ab. Dennoch soll es einen vierten Teil der Agenten-Reihe geben, für dessen Hauptrolle kein Geringerer als Brad Pitt im Gespräch ist. Doch bislang liegen diese Pläne noch auf Eis. Cruise' Film "Walküre" wird indes ständig verschoben: von ursprünglich Juni 2008 erst in den Oktober, und nun soll am 13. Februar 2009 US-Kinostart sein.
Jasmin Herzog
Überleben den geheimen Einsatz in der Prager US-Botschaft nur knapp: Ethan Hunt (Tom Cruise) und Claire (Emmanuelle Béart). (ZDF / Murray Close)
Ethan Hunt (Tom Cruise, links), Claire (Emmanuelle Béart) und Jim Phelps (Jon Voight) sind die einzigen Überlebenden des US-Einsatzes. (ZDF / Murray Close)
In einer artistischen Meisterleistung knackt Ethan Hunt (Tom Cruise) den Zentralrechner der CIA. (ZDF / Murray Close)
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