Orishas Cosita Buena
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Aus der Idee, kubanischen Son und Bolero mit Beats, Cuts und Raps zu paaren, ist längst ein überaus ansehnlicher Erfolg geworden. Die nun im neunten Jahr existierenden Orishas blicken bereits zufrieden auf ein Best-Of-Album zurück und besetzen pünktlich zur Saison mit "Cosita Buena" (irgendwas Gutes) einen Startplatz um die Krone der Sommercharts.Das nunmehr fünfte Album der Exilkubaner lebt wie auch die Vorgänger von der strikten Rhythmik der kubanischen Folklore und bietet erwartungsgemäß keine musikalischen Überraschungen. Sänger Roldán Gonzáles Rivero und die Rapper Hiram Riveri Medina und Yotuel Romero Manzanares perfektionieren eine Formel, die vor allem westlichen Ohren Urlaub, Lebensfreude und Hitze suggeriert. Wozu etwas daran ändern? Heiße Sommernachtsträume sind gemacht aus leichten Arrangements, klebrig-süßen Melodien und dem Auf und Ab der spanischen Rapflows. Das gefühlsschwangere Phrasieren Roldáns und Percussionparts für die Tanzeinlagen komplettieren die Musik des Ensembles. Obendrein bescheren die Drei Europas Salsa-Schulen ordentlich Zulauf. Menschen mit steifen Hüften können nur Staunen angesichts des Tempos , mit welchem das gute "Cosita" die Hörer zum Tanz auffordert und sich getrost dem Cuba Libre zuwenden. Aufgenommen wurde das Album in Paris, gemixt in Brüssel und gemastert in New York. Roldán lebt in Paris, Hiram in Mailand, Yotuel in Madrid. Die Musik der Orishas aber ist definitiv kubanisch.
Daniel Heim
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Wertung 
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Datum: 04.06.2008