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Wes Craven präsentiert Dracula III - Legacy

Wes Craven präsentiert Dracula III - Legacy

(tsch/vm) Dracula, dem berühmtesten Untoten der Filmgeschichte, wurde schon so oft ein Holzpfahl ins Herz gerammt, aber er ersteht immer wieder auf und sorgt für endlosen Grusel. Die Faszination, die seine Figur bei Vampirfilme-Liebhabern auslöst, scheint ebenso unsterblich wie er selbst zu sein. Immer wieder inspiriert der sagenumwobene Graf aus Transsilvanien Filmemacher und Publikum. „Wes Craven präsentiert Dracula“ aus dem Jahr 2000 war der erste Film einer Trilogie über Untote, die 2005 mit „Wes Craven präsentiert Dracula III – Legacy“ abgeschlossen wurde. Obwohl der Horrorfilm billig produziert wurde und direkt auf DVD veröffentlicht wurde, ist er gut besetzt: In der Rolle des berühmten Blutsaugers ist Rutger Hauer („Blade Runner“, 1982) zu sehen.

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An die Kultreihen des modernen Vampirfilms, also "Underworld" und "Blade", auf deren Fangemeinde es die vor acht Jahren mit Gerard Butler als ungemein attraktiver Fürst der Finsternis gestartete "Wes Craven präsentiert Dracula"-Reihe abgesehen hatte, kommt keines der drei Werke von Regisseur Patrick Lussier heran. Dennoch hat sich zumindest der erste Film in den Köpfen der Genrefreunde festgesetzt. Weil dieser, am Anfang erweckte, am Ende dahingemeuchelte Vampir ein starkes Charisma hatte und weil er sich mit unzähligen attraktiven, jungen Damen von heute umgab.

Butler war in den folgenden Filmen nicht mehr mit von der Partie, zum Star mauserte sich dafür Vampirjäger Ufizzi (Jason Scott Lee gefällt als kampferprobter Priester). Gemeimsam mit seinem Gefährten Luke (Jason London) geht es diesmal nach Rumänien, Transsilvanien, um genau zu sein.

Und als ob nicht schon der bloße Hall des Namens, der diesen karstigen Landstrich bezeichnet, schlimm genug wäre: In Rumänien herrscht gerade Bürgerkrieg. Es geht drunter und drüber. Und mittendrin: Dracula (kein Geringerer als Rutger Hauer) selbst, der sich in den heimischen Karpaten an den Kriegsunbillen labt. Zwei Aufgaben warten auf die Vampirjäger: Lukes entführte Freundin Elizabeth (Diane Neal) aus den Fängen des Bösen zu befreien und den Vampirfürsten ein für alle Mal (Ha!) zur Strecke zu bringen.

Tiefrote Blutlachen tränken weißen Schnee, anmutige Frauen, jede Menge tolle Landschaftsaufnahmen und ein Rutger Hauer, der sich immerhin sehr gelungen selbst zu persiflieren scheint, reichen leider nicht, um diesen Dracula-Film Tiefe und eine wirklich faszinierende Wirkung zu verleihen. Nur echten Blutsaugern und B-Action-Fans zu empfehlen.

Frank Rauscher


Gefundenes Fresse für alle Blutsauger und Fans derselben: "Wes Craven präsentiert Dracula III - Legacy".
Gefundenes Fresse für alle Blutsauger und Fans derselben: "Wes Craven präsentiert Dracula III - Legacy". (ProSieben / Buena Vista Home Entertainment, Inc)

Datum: 08.06.2008

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Artikel ID 201027

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