(tsch) Mit der Unmittelbarkeit der dänischen Dogma-Schule und meisterhafter Spannung inszenierte Andrea Arnold ihr Spielfilmdebüt "Red Road" (Kinostart: 17. Juli 2008) .Jackie arbeitet im Überwachungsraum der CCTV-Anlage Glasgows. Dort laufen alle Bilder von öffentlichen Kameras zusammen. Sie nimmt über die Monitore teil am Leben der anderen, dessen kleine Dramen sie eines Tages selbst erreichen. Sie erkennt einen Mann aus ihrer Vergangenheit wieder und versucht ihn in den Betonburgen an der Red Road ausfindig zu machen. In Cannes und bei den British Film Awards ausgezeichnet, inszenierte die britische Regisseurin eine intensive Sozialstudie als packenden Krimi, an dem auch Lone Scherfig ("Italienisch für Anfänger") und Anders Thomas Jensen ("Dänische Delikatessen", Drehbuch zu "Adams Äpfel") beteiligt waren.
"Red Road" ist eine intensive Großstadtstreunerei mit sozialkritischen Tönen. (Fugu Film)