(tsch) Asia Argento ist ein kleines Biest, zumindest auf der Leinwand. Die 30-jährige Italienerin verführte in "xXx" und sollte in "The Keeper" zu einem ehrbaren Weib umerzogen werden. Die junge, verführerische Femme fatal der Moderne, seit Anfang September als Prostituierte im Horror-Streifen "Land of the Dead" im Kino, hat ihre Nische gefunden. Eine Rolle, die ihr wie auf den schönen Leib geschneidert wurde, ist die der jugendlichen Diebin Beatrice in "B. Monkey" (1998). Asia Argento suhlt sich in einem Spiel von Liebe, Sex und Gefahr - unbedingt sehenswert, obwohl SAT.1 die Free-TV-Premiere erst recht spät zeigt.
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Die Leidenschaft für den Jazz führt zwei Menschen im nächtlichen London zueinander, die eigentlich überhaupt keine Chance haben dürften: Street-Kid B. Monkey (Asia Argento), die mit ihren Kumpels Juweliergeschäfte ausnimmt, stolpert eher zufällig über den introvertierten Lehrer Alan (Jared Harris). Bei den beiden brodelt jedoch nicht nur eine Leidenschaft, was die Musik anbelangt.
Sie werden ein Paar, und B. Monkey, die eigentlich Beatrice heißt, will ihr kriminelles Leben in ein bürgerliches umwandeln. Doch ihrer Clique, im Grunde eine gemein-gefährliche Ménage-à-trois, passt das nicht in den Plan. Die Vergangenheit holt die Diebin ein. "B. Monkey" ist Liebesthriller, City-Road-Movie und schwarze Gangster-Studie mit Wild-West-Romantik in einem. Die Hauptdarstellerin, in ihrer Heimat längst Kult, hat bereits zwei italienische Oscars, "David di Donatello", einheimsen können.
Ingo Gentner
Beatrice (Asia Argento), eine Kriminelle, die unter ihresgleichen als B. Monkey bekannt ist, will sich von ihrer kriminellen Vergangenheit lossagen - doch das klingt einfacher, als es im Endeffekt ist. (Kinowelt Filmverleih)
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